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BSE und Verbraucherschutz: Nachweis an jungen Rindern schwierig

(aid) – In seiner Stellungnahme zu BSE-Tests bei Schlachttieren vom 12. März dieses Jahres teilte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) mit, dass „die freiwilligen BSE-Tests an jüngeren Tieren, wie sie zum Teil von der Fleischwirtschaft durchgeführt werden, dem Verbraucher keinen zusätzlichen Schutz bieten. Die derzeit verfügbaren Tests sprechen bei Rindern unter 24 Monaten praktisch nicht an, weil sich infizierte Tiere in einem zu frühen Stadium der Inkubation befinden.“ Weltweit wurde bisher nur an zwei klinisch erkrankten Rindern im Alter unter 24 Monaten BSE festgestellt. Durch die freiwilligen Tests an jüngeren Tieren konnten keine weiteren BSE-Erkrankungen erkannt werden, was aber nicht bedeutet, dass die Tiere nicht schon infiziert sein können, erklärte Dr. Wolfgang Mields. Mit den derzeit existierenden BSE-Tests ist es am wWahrscheinlichsten, dass eine Infektion bei Tieren ab einem Alter von 30 Monaten festgestellt wird. Mittlerweile wurden auch wenige infizierte Tiere zwischen 24 und 30 Monaten durch Tests erkannt. Die Tests seien bei der Aufklärung von infizierten Tieren unter 24 Monaten noch unzulänglich und böten keinen nennenswerten Schutz für den Verbraucher, so Mields. Die tragende Säule des Verbraucherschutzes ist nach seinen Aussagen die Entfernung des Risikomaterials bei allen Tieren. Zu den Risikomaterialien wie Kopf, Rückenmark, Wirbelsäule und Darm zählen alle Körperteile, in denen jemals Krankheitserreger gefunden wurden. Da bei dieser Maßnahme kein Unterschied zwischen gesunden und infizierten Tieren gemacht wird, könnten hiermit die Unzulänglichkeiten der Tests bei jüngeren Tieren effektiv aufgefangen werden. Neue auch für jüngere Tiere geeignete Testverfahren mit einer höheren Empfindlichkeit werden mittlerweile erforscht. Sobald es solche Tests geben würde, müsste der Gesetzgeber das Testalter senken. „Aber das ist zum jetzigen Zeitpunkt noch Zukunftsmusik“, meint Mields.

aid, Nicole Rehrmann und Gesa Maschkowski aid-PresseInfo Nr. 16/03

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