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Sensation: Mehr Eiweiß für Nierenkranke

San Francisco / Oakland (ugo) – Eine kleine medizinische Sensation berichteten die beiden kalifornischen Nephrologen Facchini und Saylor in der jüngsten Ausgabe von Diabetes (2003/Vol52/S.1204-1209). Sie hatten zuckerkranken Patienten mit verschieden starken Nierenschäden eine eiweiß- und polyphenolreiche aber eisen- und kohlenhydratarme Kost verabreicht und deren Überlebensrate damit um 40 bis 50% verbessert: Nach knapp vier Jahren hatten sich in der Gruppe mit eiweißreicher Ernährung bei 21% die Nierenwerte verschlechtert, 20% waren inzwischen verstorben. In der Gruppe mit der üblichen eiweißarmen Diät waren die Nierenwerte bei 39% verschlechtert und 39% waren verstorben. Normalerweise wird schwer Nierenkranken eine eiweißarme Diät (10% Eiweiß, 65% Kohlenhydrate, 25% Fett) empfohlen, um das Fortschreiten der Nierenschäden und mögliche Komplikationen aufzuhalten. Nierenschäden gehören zu den häufigsten und schwersten „Spätschäden“ bei Diabetikern. Die Testkost lieferte 35% Kohlenhydrate, 30% Fett, 25-30% Eiweiß und 10% Alkohol. Bei der Zusammensetzung wurde darauf geachtet, dass eisenreiche Lebensmittel wie rotes Fleisch durch eisenärmere wie Fisch, Geflügel und Milchprodukte ersetzt wurden. Außerdem sollten Getränke, die die Eisenresorption fördern (Vitamin-C- und Citratreiche Limonaden und Säfte) gemieden werden, während resorptionshemmende Getränke wie Tee und Rotwein täglich konsumiert werden sollten. Als Speiseöl wurde ein polyphenolreiches, kaltgepresstes Olivenöl verwendet.

Autorin: Ulrike Gonder

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