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Frankreich: Gentechgegner zerstören weitere Felder

(lid) – In Frankreich ebbt die Welle der Zerstörung von Feldern mit gentechnisch veränderten (GVO) Kulturen nicht ab. Mitte August wurden weitere Parzellen mit GVO-Mais in den Departements Eure-et-Loir, Loiret und Gers verwüstet. Landwirtschaftsminister Dominique Bussereau verurteilte die Aktionen in aller Schärfe. Er sprach von unverantwortlichem Vandalismus. Bussereau betonte, Freisetzungen und der kommerzielle Anbau von Genpflanzen erfolgten in einem streng geregelten Rahmen auf der Grundlage wissenschaftlicher Bewertungen. Er sicherte den von Zerstörungen betroffenen Landwirten und Forschern erneut seine Unterstützung zu. Die militanten Gentechnik-Gegner würden systematisch verfolgt.

Die Geduld des in den meisten Fällen geschädigten Unternehmens Monsanto France neigt sich allerdings dem Ende zu. Der Konzern kündigte an, Strafanzeige zu stellen. Wegen der andauernden gewalttätigen Übergriffe sieht sich das Unternehmen gezwungen, künftig stärker auf wissenschaftliche Daten aus Versuchen in anderen Ländern zurückzugreifen. Die Freisetzungen in Frankreich sollen dennoch fortgeführt werden. Der Dachverband der französischen Maisproduzenten (AGPM) rief Minister Bussereau auf, gegen die Gesetzesverstösse konkret vorzugehen, statt lediglich seinen Unmut mündlich kundzutun und die Präfekten anzuweisen, die Sicherheit der Flächen zu gewährleisten. Der AGPM kritisierte, in Miradoux im Departement Gers sei der völlig legal angebaute Genmais im Beisein von Ordnungskräften zerstört worden. Solche Übergriffe müssten eine sofortige Vorladung und Verurteilung sowie eine Entschädigung nach sich ziehen.

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