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Test: Gefährliche Keime im Lachs

Köln (lme) – Bei einer Untersuchung für die WDR-Redaktion „markt“ fand das akkreditierte L&S Labor in Bad Bocklet bei Fulda in Räucherlachs lebensgefährlich hohe Belastungen mit Listerien. In fünf Fällen war der so genannte Beurteilungswert, bei dem Behörden Lebensmittel aus dem Verkehr ziehen, weit überschritten, in einer Packung war dies sogar fast hundertmal der Fall. „Dieser Lachs ist direkt gesundheitsgefährdend“, so Dr. Gero Beckmann vom L&S Labor. „Die Listerienzahl reicht aus, um selbst gesunde Menschen zu infizieren und schwerwiegende Infektionen auszulösen, bis hin zu Todesfällen.“

Besonders gefährdet seien immungeschwächte und alte Menschen, Neugeborene und Kleinkinder, bei denen u.a. Hirnhautentzündungen und andere lebensgefährliche Erkrankungen auftreten könnten. Auch Fehlgeburten seien als Folge von Listerieninfektionen möglich.

Ein Hersteller zog nach eigenen Analysen und denen im Auftrag von „markt“ seine Lachspackungen inzwischen aus dem Verkehr und legte seinen Betrieb vorläufig still. Ursache für die Belastung mit Listerien sind nach den Recherchen von „markt“ Hygienemängel in Betrieben, die Lachs räuchern und abpacken. Durch verunreinigte Messer könnten die gefährlichen Keime auf hunderte von Packungen übertragen werden und sich auch im Kühlschrank weiter vermehren.

Den Behörden sei das Listerienproblem seit Jahren bekannt, berichtet „markt“ in seiner Sendung am kommenden Montag, dem 4. Dezember, um 21.00 Uhr im WDR Fernsehen. „Man hat in der Vergangenheit große Untersuchungsprogramme gestartet,“ bestätigt Dr. Beckmann. „Dass bisher nichts passiert ist, um die Situation zu verbessern, ist ein Skandal.“

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