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Falsche Schlüsse aus Biokennzeichnung: Bio-Label verführt bei Keksen zum Überessen

(ugo) – Eine neue Studie des amerikanischen Cornell Food and Brand Lab ergab, dass Verbraucher den Kaloriengehalt von Bio-Keksen für 40 Prozent niedriger halten als jenen von konventionellen Naschereien. Offenbar, so Brian Wansink, Co-Autor der Studie, gehe von den Bio-Labels eine Gesundheitsbotschaft aus. Das gleiche geschehe, wenn Produkte als besonders gesund oder fettarm gekennzeichnet seien. Deswegen essen die Leute mehr davon. Sie unterschätzen den Kaloriengehalt und belohnen sich gleich doppelt, indem sie häufiger zugreifen.

Die Studienergebnisse wurden diese Woche auf einem Fackongress in Anaheim, Kalifornien vorgestellt.

Die Ökotrophologin Ulrike Gonder meint dazu:

Man fragt sich natürlich, wie die Leute auf die Idee kommen, dass Biokekse wengier Kalorien haben könnten? Aber es soll ja auch welche geben, die glauben, dass Multivitaminsaft keine Kalorien enthält und dass die Kalorien von Eis völlig dafür draufgehen, den kühlen Genuss auf Körpertemperatur zu bringen. Es bleibt also genug zu tun für die Zunft der Ernährungsberater …

Aber: Wenn Verbraucher von fett- und zuckerkastrierten Light-Produkten mehr als gewöhnlich essen, dann ist das vermutlich kein Fall von Bildungsresistenz, sondern ein Beispiel für die biologische Regulation des Essverhaltens. Immer wieder wurde in Studien gezeigt, dass die „fehlenden“ Kalorien der Light-Produkte zumindest teilweise durch Mehrverzehr kompensiert werden, völlig unbewusst. Dieser Mechanismus hat letztlich zum Scheitern der Light-Produkte beigetragen.

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