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Gefärbte Eier boomen zu Ostern

(MEG) – Eier spielen bei vielen Osterbräuchen eine zentrale Rolle. Dennoch wird die Verbrauchernachfrage zur Osterzeit oftmals überschätzt. Erst kurz vor den Festtagen kommt der Absatz in Schwung. In den vergangenen Jahren ist das Feiertagsgeschäft zudem immer kurzfristiger geworden. In der Karwoche greifen die Haushalte vermehrt zu Eiern, in der Nachosterwoche wird das Eierregal dagegen links liegen gelassen.
Über die aktuellen Haushaltskäufe 2011 liegen noch keine Daten vor, aus Erfahrungen der Vorjahre lässt sich jedoch ableiten, dass die Haushaltskäufe im Ostermonat gerade einmal 2 Eier pro Kopf über dem durchschnittlichen Monatsverbrauch liegen. Insgesamt verbrauchte der Bundesbürger laut MEG (Marktinfo Eier & Geflügel) im vergangenem Jahr 214 Eier, das waren 4 Stück mehr als im Jahr 2009. Etwas mehr als die Hälfte aller Eier werden als Schalenei im Laden gekauft. Daraus resultiert ein mittlerer monatlicher Hausverbrauch von Schaleneiern von etwa 9 Eiern pro Kopf. Die übrigen Eier werden im Außer-Haus-Konsum oder über verarbeitete Nahrungsmittel konsumiert.
Der österliche Mehrverbrauch entfällt dabei überwiegend auf gefärbte Eier. Bunte gekochte Eier sind mittlerweile ganzjährig verfügbar und werden auch nachgefragt. Ihr Marktanteil schwankt normalerweise um die zwei Prozent der Haushaltskäufe. Er steigt laut Informationen der AMI (Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH) jedoch in den Wochen vor Ostern kontinuierlich an. In der Karwoche 2010 erreichte der Anteil der gefärbten Eier rund 23 Prozent.
Wer Eier noch selber färbt, bevorzugt vor dem Osterfest eine weiße Schalenfarbe. Da diese aber in der Genetik der Hühner bedingt ist, können die Produzenten das Produktionsvolumen nicht kurzfristig ändern. Weiße Ware fließt zu diesem Zeitpunkt bevorzugt in den Lebensmitteleinzelhandel. Dennoch kann es im Marktsegment weißer Ware kurzfristig zu Engpässen kommen. In diesem Jahr scheint der Markt aber ausreichend versorgt.

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