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Deutlicher Einschnitt: Schweinehaltung in Baden-Württemberg geht weiter zurück


Stuttgart (BW) – Am 3. November 2011 wurden in Baden-Württemberg nach Feststellungen des Statistischen Landesamts noch 2,02 Millionen Schweine gehalten. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber der Erhebung des Vorjahres um –3,1 Prozent oder rund 65.200 Schweinen.

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Backhaus kündigt Masterplan zur Entwicklung der Land- und Ernährungswirtschaft an

Schwerin (mv) – “Die Land- und Ernährungswirtschaft sind in Mecklenburg-Vorpommern zwei wesentliche, strukturbestimmende Wirtschaftzweige. Wichtig ist uns, die erreichte Wettbewerbsposition dieser Wirtschaftsbereiche auch unter den Bedingungen zunehmender Marktorientierung und wachsender klima- und umweltpolitischer Herausforderungen zu festigen und auszubauen. Die Agrarbranche soll sich als prägender Wirtschaftsbereich und größter Landnutzer in das positive Image des Gesundheits- und Tourismuslandes Mecklenburg-Vorpommern einfügen”, umschrieb Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus auf der heutigen Pressekonferenz seine Vorstellungen von den Anforderungen der kommenden Jahre.

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Schweinepraxis: Schnüffelkrankeit in der Schweiz; SGD ordnet Totalsanierung an

Sempach (aho) – In 21 Betrieben, welche dem Schweizerischen Schweinegesundheitsdienst (SGD) angeschlossen sind, wurde zwischen August und Oktober 2011 die Schnüffelkrankheit (pRA oder progressive Rhinithis athrophicans) diagnostiziert. Hierzu informierte jetzt Dr. Alois Estermann, Tierarzt und Leiter vom SGD Sempach-Zentralschweiz. Insgesamt sind rund 1.000 Mutterschweine von einem Kernzüchter und von Mastferkelproduzenten betroffen. Weiter wurden diverse Mastbetriebe mit pRA-positiven Tieren beliefert. Da die allermeisten Mäster im Rein-Raus Verfahren aufstallen, ist dort die Sanierung einfach durchzuführen. „Für die betroffenen Zuchtbetriebe ist Tatsache, dass ihre Tiere Träger sind, schlimm.“, sagte Estermann, zumal die betroffenen Tiere höchstens Träger des Erregers der pRA sind, oft aber nicht daran erkranken.

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Niederlande: Mehr als 40% der Metzger verkauften auch Fleischersatzprodukte

Utrecht (aho/lme) – Niederländische Metzger stehen dem Fleischkonsum durchaus kritisch gegenüber. Fast jeder zweite Befragte (43%) verkauft auch Fleischersatz oder Fertiggerichte ohne Fleisch. Das ist das Ergebnis einer Telefonumfrage, die jetzt die niederländische Umweltorganisation Natuur & Milieu veröffentlicht hat.
Weitere bemerkenswerte Ergebnisse:

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Niederlande: Lidl will 100% Schweinefleisch mit “Beter Leven“ Stern

Huizen (aho) – Die niederländische Lidl-Supermärkte beabsichtigen, in Zukunft nur noch Schweine- und Schweinefleisch aus Produktion unter dem Tierschutzsiegel „Beter Leven“ (Besser leben) zu beziehen. Das teilte das Unternehmen heute mit. Schon heute sind schon 50% des Schweinefleisches mit einem „Beter-Leven-Stern“ gekennzeichnet. Im Januar 2012 sollen es 65% sein. Angestrebt wird ein Anteil in Richtung 100%. Das Tierschutzsiegel bietet den Tieren auf den Betrieben mehr Platz zum Ausleben des natürlichen Verhaltens. Seit 2007 ist Lidl in den Niederlande aus der chirurgischen Ferkelkastration ausgestiegen.

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Rede der Niedersächsischen Sozialministerin Aygül Özkan „Gefahr aus dem Stall: Immer mehr Menschen erkranken an resistenten Keimen – Was tut die Landesregierung?”

Es gilt das gesprochene Wort!

Sitzung des Niedersächsischen Landtages am 08.12.2011

„Es ist ja nicht das erste Mal, dass die Landesregierung den Landtag über die Maßnahmen gegen Antibiotika-Resistenzen informiert. Erst im November-Plenum hatten wir ausführlich über die Initiativen im Veterinärbereich debattiert.

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Wissenschaftler: Resistente Keime können lange in Tierbeständen überdauern

Montreal (aho) – Antibiotikaresistente Keime können auf Schweinefarmen noch lange nach Beendigung jeglicher Antibiotikaanwendung überdauern. Das belegt eine Studie von Wissenschaftlern der McGill University in der kanadischen Provinz Quebec. Auf der Schweinefarm des dortigen Department of Food Science and Agricultural Chemistry war seit Januar 2007 jeglicher Einsatz von Antibiotika – sowohl nutritiv als auch therapeutisch – ausgesetzt worden.

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Ministerin Aigner will betäubungslose Ferkelkastration ab 2017 verbieten

Berlin (aho) – Die betäubungslosen Ferkelkastration soll mit Datum 1. Januar 2017 verboten werden. Das geht aus einem Referentenentwurf zur Novellierung des Tierschutzgesetzes hervor. Der Entwurf soll in dieser Woche mit den anderen betroffenen Ministerien abgestimmt werden. Die Novellierung soll dem Vernehmen nach bereits 2012 erfolgen.

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Ferkelkastration: Der Einstieg in den Ausstieg

(aho) – Immer dringlicher fordern Konsumenten und Tierschützer einem raschen Ausstieg aus der chirurgischen Ferkelkastration. Entsprechend deutlich fällt die Medienberichterstattung hierzu aus. Unter dem Titel „Die Foltermethoden in deutschen Schweineställen“ formulierte die Zeitung „Die Welt“ in ihrer Onlineausgabe vom 05.11.:

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EMEA-Auswertung: Deutsche Tierärzte verordnen vergleichsweise wenig Antibiotika

London (aho) – Die Antibiotikaanwendung in deutschen Tierbeständen liegt im Europäischen Vergleich eher im Mittelfeld. Das ergibt sich aus einer Auswertung von Experten der Europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) in London. Hierfür wurden die verkauften Mengen Antibiotika erfasst und in Relation zur produzierten Menge an Schweine-, Rind- und Geflügelfleisch und dem geschätzten Lebendgewicht der Tiere gesetzt.

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Ausgewertet: Kein Zusammenhang zwischen Betriebsgröße und Antibiotikaeinsatz bei Nutztieren

Hannover (aho) – Das Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung hat jetzt detaillierte Daten zur Häufigkeit von Behandlungen in Mastdurchgängen, zur Dauer von Behandlungen und zu den eingesetzten Wirkstoffen in niedersächsischen Tierbeständen vorgelegt. Demnach kamen in ca. 83% der untersuchten Masthühnerbetriebe und in 92% der Betriebe mit Putenaufzucht und -mast antimikrobiell wirksame Stoffe zum Einsatz.

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Tierhaltung und Tierschutz im Brennpunkt gesellschaftlicher Diskussion: Ein Seminar zu Tierschutz, Tierschutznutztierhaltungsverordnung und Kommunikation mit dem Verbraucher

[Schwanzkannibalismus: Sind es die Haltungsbedingungen?] Horstmar-Leer (aho) – „Massentierhaltung“, „Tierqual“, „Tiertransporte“ und „Skandal“. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht mit diesen Reizworten über die landwirtschaftliche Tierhaltung in den Medien berichtet wird. Immer häufige definieren Gesellschaftsgruppen außerhalb der Landwirt- und Tierärzteschaft, was tiergerecht und tierschutzkonform ist. Die heutigen Anforderungen an die Schweineproduktion verlangen deshalb auch nach Wissen um Haltungs-, Fütterungs- und Managementfragen.

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Trichinen bei einem Hausschwein

Greifswald (aho) – Bei einem Hausschein aus Greifswald wurde ein Trichinenbefall diagnostiziert. Wie sich das Tier infiziert hat, ist bisher unbekannt. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald wurden seit 2005 bei 25 Wildscheinen Trichinen festgestellt.

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Aktionsplan zur Abwehr der Antibiotikaresistenz: Kommission gibt 12 konkrete Maßnahmen für die nächsten fünf Jahre bekannt

rezeptBrüssel (EU) – Mit etwa 25 000 Todesfällen in der EU pro Jahr durch Infektionen, welche bei Patienten durch arzneimittelresistente Bakterien ausgelöst werden und mehr als 1,5 Milliarden EUR an Kosten für das Gesundheitswesen und an Produktivitätseinbußen verursachen, ist die Antibiotikaresistenz zu einem ernstzunehmenden Gesundheitsproblem in der EU geworden. Heute, am Vortag des Europäischen Tags der Sensibilisierung für Antibiotikaresistenz hat die Europäische Kommission einen umfassenden Aktionsplan zur Abwehr der Antibiotikaresistenz vorgelegt, der 12 konkrete Maßnahmen enthält, die in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten getroffen werden sollen.

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Kann moderne Nutztierhaltung tiergerecht sein? Teil 2

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Schweineschlachtungen im 3. Quartal 2011 so hoch wie nie

Wiesbaden (ots) – Im dritten Quartal 2011 wurden in Deutschland 15,2 Millionen Schweine gewerblich geschlachtet, das waren 3,5 % oder 521 000 Tiere mehr als im Vorjahresquartal. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurde damit die bisher höchste Zahl an Schweineschlachtungen aus dem vierten Quartal 2010 (knapp 15,1 Millionen Schweine) übertroffen.

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Arzneimitteleinsatz: Minister Gert Lindemann stellt erste Ergebnisse einer niedersächsischen Erhebung vor

Hannover (PM) – Die ersten Ergebnisse einer Erhebung zum Arzneimitteleinsatz in niedersächsischen Nutztierhaltungen hat Landwirtschaftsminister Gert Lindemann heute im Plenum des niedersächsischen Landtages vorgestellt. In seinen Ausführungen stellte er dar, dass in 82 Masthühnerbetrieben mit 482 Mastdurchgängen in ca. 73 % der Durchgänge bis zu drei Wirkstoffe und in ca. 27% bis zu 8 Wirkstoffe in der ungefähr 35 Tage dauernden Mastzeit eingesetzt wurden. Auch in Puten-, Kälber- und Schweinemastbetrieben wurde die Erhebung durchgeführt.

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NDR Info: Ministerin Aigner will Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung neu regeln

Hamburg (aho) – Das Bundeslandwirtschaftsministerium will den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung genauer erfassen und die Datenerhebung neu regeln. Das meldet NDR-Info unter Berufung auf ein bisher unveröffentlichtes Maßnahmenpaket des Ministeriums, das dem Radioprogramm NDR Info vorliegt. “Mein Ziel ist es, bundesweit eine Minimierung der Antibiotika-Mengen zu erreichen und die Überwachung durch die zuständigen Länderbehörden zu verbessern”, wird Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner von NDR Info zitiert.

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Kann moderne Nutztierhaltung tiergerecht sein? Teil 1

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LAVES probt den Ernstfall: MKS-Tierseuchenübung in Niedersachsen

Oldenburg (aho) – Nach Meldung eines fiktiven Verdachts auf Maul- und Klauenseuche (MKS) in einem Milchviehbetrieb aus dem Landkreis Schaumburg starten heute am Dienstag, 08. November 2011, eine vom niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums angeordneten Tierseuchenübung.

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