Frisches Gemüse und resistente Keime aus dem Hofladen
Freising (lme) – Frisches Obst und Gemüse gilt als „gesund“. Gesundheitsapostel empfehlen den täglichen Verzehr von bis zu fünf Portionen am Tag. Viele Konsumenten nehmen deshalb die Mühe auf sich und kaufen es direkt ab Hof. Um „wertvolle Inhaltsstoffe“ nicht zu schädigen, werden zudem viele Produkte roh verzehrt. Das das nicht immer eine gute Idee sein muss, belegt eine Untersuchung von Wissenschaftlern der Technischen Universität München, die kürzlich in der Fachzeitschrift „International Journal of Food Microbiology“ veröffentlicht wurde.
Paratuberkulose & Morbus Crohn: Plusminus-Video jetzt online
[Kuh von Paratuberkulose gezeichnet] Köln (aho) – Das WDR-Nachrichtenmagazin berichtete am Mittwoch den 18.01.12 um 21:45 Uhr im Betrag „Morbus Crohn Darmkrankheit durch kranke Rinder?“ über den dringenden Verdacht, dass die chronische Darmerkrankung bei Menschen “Morbus crohn” durch dem Errger Mycobacterium avium paratuberculosis (MAP) ausgelöst wird.
Verbraucherschutz: Magazin “Plusminus” berichtet zu Paratuberkulose, dem MAP-Erreger in Milch und Morbus crohn
Köln (aho) – Das ARD-Magazin plusminus berichtet in seiner nächsten Sendung am Mittwoch den 18.01.2012 um 21:45 Uhr im Beitrag „Morbus Crohn: Darmkrankheit durch kranke Rinder?“ über den dringenden Verdacht, dass die chronische Darmerkrankung bei Menschen “Morbus crohn” durch dem Errger Mycobacterium avium paratuberculosis (MAP) ausgelöst wird. Der Erreger MAP ist Auslöser der Paratuberkulose bei Wiederkäuern und kann zum Beispiel durch Milch auf den Menschen übertragen werden. Die Redaktion hat für ihren Beitrag den international bekannten Experten Professor John Hermon-Taylor in London interviewt, der schon seit vielen Jahren zusammen mit vielen Wissenschaftlern eine intensive Bekämpfung des MAP-Erregers bei Tieren und in der Umwelt fordert.
Während europäische Nachbarn wie zum Beispiel die Niederlande den Erreger in Rinderbeständen nachhaltig zurückdrängen, ist in Deutschland eine koordinierte Bekämpfung nicht erkennbar.
Ganze Meldung lesen ...Schau, schau, die Fleischbeschau
Berlin (aho/lme) – Die Schlachttier- und Fleischuntersuchung bei Schweinen soll umgestaltet werden. Die Untersuchungen an den Schlachtbetrieben soll hierzu reduziert und zeitlich verkürzt werden. Dafür sollen Untersuchungen auf den Mastbetrieben verstärkt werden. Tierärzte kritisieren die Entwicklung.
Dioxin-Skandal: Nur 20.000 Euro Bußgeld für Harles und Jentzsch?
Hamburg (aho) – Das Unternehmen Harles und Jentzsch aus Uetersen könnte nach Recherchen des NDR mit rund 20.000 Euro Bußgeld relativ glimpflich davonkommen. Der NDR zitiert den Ahrensburger Agrarrechtsexperte Thomas Elvers, der sagte, dass das Futtermittelgesetz Spielraum für Interpretationen lasse. Die Firma habe offenbar kein Futter mit Dioxin verunreinigt, sondern lediglich Futterfette, also einen Bestandteil des Futters. So könnte das Unternehmen Harles und Jentzsch nur wegen einer Ordnungswidrigkeit mit einem vergleichsweise geringen Bußgeld belegt werden.
Nutzung von Schlachtnebenprodukten: TiHo-Kongress nimmt das Fütterungsverbot zehn Jahre nach der BSE-Krise kritisch unter die Lupe – Termin: 4. Februar 2011
[Tiermehl]
Hannover (TiHo) – Der Anteil eines Schlachttieres, der vom Menschen als Lebensmittel konsumiert wird, ist je nach Tierart sehr unterschiedlich, insgesamt aber seit Jahren rückläufig. Die nicht zum menschlichen Verzehr bestimmten Teile wurden in der Vergangenheit auf verschiedene Weisen fast vollständig als Rohstoffe genutzt. Die Verwertung der Schlachtnebenprodukte als Futtermittel galt einmal als ein positives Beispiel einer ökologisch ausgerichteten Kreislaufwirtschaft – bis zur BSE-Krise. Die Tierseuche führte zu einem fast vollständigen Verbot, Schlachtnebenprodukte als Futtermittel bei Lebensmittel liefernden Tieren zu verwerten.
Dioxin-Tests: Preishochburg Deutschland und warum es woanders viel preiswerter und schneller geht
Amsterdam (aho) – Der aktuelle Dioxin-Skandal dürfte sich für deutsche Dioxin-Labore bei Preisen von 500 – 1.000 Euro je Test zu einem sehr guten Geschäft entwickeln. Wie der in den Niederlanden ansässige Labordienstleister BioDetection Systems b.v. (BDS) auf Anfrage der aho-Redaktion mitteilte, bietet das Unternehmen einen Dioxin-Schnelltest für rund 130 Euro an, der zudem schon innerhalb weniger Tage ein Ergebnis liefert.
Dioxin-Entwarnung: Bundesweit nur noch 558 Betriebe gesperrt +++ Nur 19 Proben belastet
Berlin (aho) — Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe, die wegen des Verdachts dioxinbelasteter Futtermittel gesperrt sind, hat sich bis zum Montagabend bundesweit auf nur noch 558 Betriebe reduziert. Das wurde jetzt aus dem Agrarministerium in Berlin bekannt.
Grenzwerte in Eiern überschritten: NRW weitet Untersuchungen wegen Dioxin-Belastungen in Futtermittel aus
Düsseldorf (aho/lme) – Die Belastung von Hühnerfutter mit Dioxin in mehreren Bundesländern hat möglicherweise ein noch größeres Ausmaß als bisher bekannt. Das NRW-Verbraucherministerium weitet die Untersuchungen von Legehennen-Betrieben wegen des Verdachts von Dioxin-Belastungen in Futtermittel aus. Labor-Untersuchungen von Eier- und Geflügelproben aus einem Betrieb im Kreis Soest haben nach Angaben des „Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Münsterland-Emscher-Lippe“ teilweise deutlich erhöhte Dioxin-Belastungen aufgewiesen. In einem Fall lagen die ermittelten Werte um das Vierfache über dem zulässigen Grenzwert von 3,0 Pikogramm pro Gramm Eifett.
NRW: Eierverkauf wegen Dioxinverdacht gestoppt
Recklinghausen (aho) – Das nordrhein-westfälische Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in Recklinghausen hat zwei landwirtschaftlichen Betrieben in den Kreisen Steinfurt und Soest vorsorglich verboten, Eier auszuliefern. Ein niedersächsischer Lieferant hatte sie mit Dioxin-belasteten Futtermitteln beliefert. Das melden der WDR und weitere medien. Weitere Untersuchungen sollen klären, ob bei Eiern mit Dioxinen oberhalb des Grenzwertes von 3,0 Pikogramm pro Gramm Eifett belastet sind.
Der Vatikan sagt Ja zur Grünen Gentechnik
Päpstliche Akademie der Wissenschaften plädiert für gentechnischen Fortschritt in der Landwirtschaft / Rekurse auf das Vorsorgeprinzip und den Schöpfungsgedanken zur Blockade der Gentechnik erhalten Widerspruch von höchster Stelle / Bayern und andere Länder in Erklärungsnot

Expertenworkshop Ferkelkastration: Was QS nicht veröffentlicht
Berlin/Halle (aho/lme) – Anlässlich des Expertenworkshops „Verzicht auf Ferkelkastration“, der am 11. November 2010 in Berlin stattfand, diskutierten 200 Wissenschaftler, Politiker, Tierärzte, Vertreter des Tier- und Verbraucherschutzes sowie der Landwirtschaft, der Fleischwirtschaft und des Lebensmitteleinzelhandels den Stand der Forschung und Entwicklung von Alternativen zur jetzt üblichen Praxis der Ferkelkastration. Im Anschluss an die Veranstaltung veröffentlichte das „QS-Prüfsystem“ die Folien der Vorträge auf seinem Internetauftritt.
vfz-Handelszeitung: Überlebenschancen der „E-Nase“ fraglich +++ Alternativen gesucht
Berlin/Bonn (aho) – Am kommenden Freitag könnte es nun zur endgültigen „Beerdigung“ der E-Nase kommen. Das berichtet jetzt die vfz-Handelszeitung. Mit dem Gerät sollten geruchsbelastete unkastrierte Eber am Schlachtband identifiziert und ausgesondert werden. Nach Informationen der Zeitung findet am 29.10.2010 eine eilig einberufenen Sitzung des Verbandes der Fleischwirtschaft e.V. (VDF) mit denen an dem VDF-Forschungsprojekt „Elektronische Nase“ beteiligten Unternehmen, in Bonn statt. Man will nach Recherchen der Zeitung nicht nur über den Stand der Projektfinanzierung „E-Nase“ berichten, sondern auch Alternativen für eine mögliche Fortsetzung des Projektes vorstellen.
Millionengrab: Elektronische Nase zur Erkennung des Ebergeruchs floppt
Bonn (aho) – Mit der Überschrift „E-Nase hat Schnupfen“, enttäuschte kürzlich die“ vfz – Handelszeitung Vieh und Fleisch“ die Hoffnung derer, die mit der elektronischen Nase Schlachtkörper mit Ebergeruch zum Ende der Mast unkastrierter Eber am Schlachtband herausfiltern wollten. Die Vfz beruft sich hierbei auf Informationen, die das Blatt von einem „Bundestagsabgeordneten“ erhalten haben will.
Eberimpfung: So einfach geht es
(aho) – Die Eberimpfung zur Verhinderung des unangenehmen Ebergeruchs unkastrierter Eber zum Zeitpunkt der Schlachtung verläuft völlig unspektakulär. Ein speziell entwickelter Sicherheitsinjektor schützt den AnwenderIn vor der Selbstinjektion.
Gewerbsmäßiger Betrug, 1,3 Mio. Schaden: Ex-Bio-Baron vor Gericht
Paderborn (aho/lme) – Der ehemalige Bio-Geflügelzüchter und -vermarkter Berthold Franzsander aus dem ostwestfälischen Delbrück muss sich ab Montag vor dem Landgericht Paderborn verantworten. Die Staatsanwartschaft wirft dem Mann gewerbsmäßigen Betrug in 72 Fällen vor. Stattliche sechs Stunden dauerte es, bis der Bielefelder Staatsanwalt die 70-seitige Anklageschrift verlesen hatte, in der die Ermittler ihre Vorwürfe gegen [...]
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aho_Grosstiere
Circovirus
bei Schweinen

