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Gesetzentwurf zum Tierschutz vorgelegt

Berlin (hib/EIS) – Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD fordern ein Haltungsverbot für Pelztiere und ein Verbot der Schlachtung trächtiger Tiere. Dazu haben die Fraktionen einen Gesetzentwurf (18/12085) vorgelegt, der ein Pelztierhaltungsverbot mit Erlaubnisvorbehalt ermöglichen soll. Durch die Festlegung von gesetzlichen Mindestanforderungen werde die zukünftige Pelztierhaltung damit nicht grundsätzlich ausgeschlossen, aber unter den aktuellen Voraussetzungen sei eine an den Bedürfnissen der Pelztiere und zugleich wirtschaftlichen Notwendigkeiten ausgerichtete Haltung in Deutschland nicht mehr möglich, heißt es in der Vorlage.

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Das staatliche Tierwohllabel: Kriterien, Anforderungen und Reaktionen

Berlin (aho) – Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat die Kernelemente des staatlichen Tierwohllabels vorgestellt. Das Label wird zwei Stufen umfassen: eine Eingangs- und eine Premiumstufe. Die Kriterien der Eingangsstufe sollen deutlich über dem gesetzlichen Mindeststandard und den Anforderungen der Brancheninitiative Tierwohl liegen.

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Österreich: Landwirt lässt Rinder verhungern

Heiligenblut/Klagenfurt (aho) – Nach einer Anzeige durch einen Tierarzt haben Beamte der Polizeiinspektion Heiligenblut (Österreich) im Stall eines 35-jährigen Landwirtes in Heiligenblut zwei verendete sowie elf völlig abgemagerte Rinder entdeckt. Der Landwirt gab nach Auskunft der Polizei Kärnten bei der ersten Befragung zu, die Tiere über den Winter vernachlässigt und nicht ausreichend gefüttert zu haben.

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Positionspapier: Tiergesundheit und Tierwohl nachhaltig garantiert

Bundestierärztekammer positioniert sich zur „Tierärztlichen Bestandsbetreuung 2.0“

Berlin (BTK) – Auf ihrer Frühjahrsdelegiertenversammlung in Berlin haben die stimmberechtigten Vertreter aller 17 Landes-/Tierärztekammern ein Positionspapier zur Tierärztlichen Bestandsbetreuung verabschiedet. Was aber kann man genau unter „Tierärztlicher Bestandsbetreuung 2.0: Garant für Tiergesundheit und Tierwohl“ verstehen?

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Peta scheitert: Keine Anerkennung im Rahmen der Verbandsklage im Tierschutz

Stuttgart (aho) – Die Tierrechts- und Veganerorganisation „Peta“ bleibt in Baden-Württemberg vom Verbandsklagerecht ausgenommen. Wie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz am Donnerstag (30. März) in Stuttgart mitteilte, wurde die Klage von „Peta“ vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart abgewiesen. Als Grund nannte das Gericht, dass „Peta“ nicht jedermann eine Mitgliedschaft mit vollem Stimmrecht ermögliche. Der Verein hat in Baden-Württemberg nur drei ordentliche Mitglieder mit vollem Stimmrecht. Bundesweit sind es neun ordentliche Mitglieder, davon zwei Vorstandsmitglieder mit Wohnsitz im Ausland.

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Tierwohl im Anbindestall

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39 Schweine notgetötet; Schlachtverbot

schweineErfurt/Bad Langensalza (aho) – Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen ermittelt nach einem Bericht der „Thüringer Allgemeine“ gegen Verantwortliche der Agrargesellschaft Adib in Bad Langensalza wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung und das Arzneimittelgesetz.

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560.000 gesunde Küken in Niedersachsen getötet: Minister schaltet Staatsanwaltschaft ein

Osnabrück (ots) – Eine Staatsanwaltschaft soll nach dem Willen des niedersächsischen Landeswirtschaftsministeriums jetzt prüfen, ob sich mehrere Puten-Brütereien durch die Tötung von fast 560.000 gesunden Küken im Zuge der Vogelgrippe-Epidemie strafbar gemacht haben. Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag) berichtet, dass Minister Christian Meyer (Grüne) die Landkreise Cloppenburg und Oldenburg angewiesen hat, die entsprechenden Vorgänge an eine Ermittlungsbehörde abzugeben.

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Nach belgischem Schlachthofskandal: Niederländische Schlachtbetriebe sollen mit Kameras überwacht werden

Den Haag (aho) – Nach dem Willen des niederländischen Staatssekretärs Martijn van Dam (Wirtschaftsministerium) sollen niederländische Schlachtbetriebe mit Kameras überwacht und die Bilder der niederländischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (nVWA) zugänglich gemacht werden. Van Dam reagierte damit auf Videoaufnahmen von einen Schlachthof im belgischen Tielt, die unbeschreibliche Grausamkeiten während der Schlachtung von Schweinen dokumentieren.

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Tiertransporte kontrolliert

[6 Schweine zuviel auf Anhänger] Oldenburg (aho) – Bei Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Tiertransporte“ am 16. und 23. März 2017 in Hemmelte, Lastrup, Essen, Emstek, Dinklage und auf den Bundesstraßen B 68, B 213 zahlreiche Verstöße festgestellt.

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Unvorstellbare Grausamkeiten: Belgischer Schweine-Schlachthof muss schließen

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Ferkelkastration unter örtlicher Betäubung in der Diskussion

Herrieden (aho) – „Wege zum Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration“ war kürzlich (14.03.2017) das Thema einer gemeinsamen Veranstaltung der Ringgemeinschaft Bayern und die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) in Herrieden bei Ansbach.

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Bundesminister Schmidt: Offene Fragen zum Kastrationsausstieg klären

KastrationsausstiegSchwarzenau (aho) – Anlässlich eines Besuches des Lehr-, Versuchs- und Fachzentrums für Schweinehaltung in Schwarzenau (LVFZ) am vergangenen Freitag bekräftigte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, dass die Forschungs- und Wirtschaftsverbände die verbleibenden zwei Jahre zur Klärung offener Fragen zum Kastrationsausstieg nutzen müssen. Für mittlere und kleinere Betriebsstrukturen, wie sie insbesondere in Süddeutschland vorzufinden sind, müssen praxistaugliche Lösungen für ein tierschutzgerechtes Kastrationsverfahren zur Verfügung stehen. Keinesfalls soll die Ferkelerzeugung noch weiter in Nachbarländer mit weniger Tierschutzauflagen abgedrängt werden.

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Schwere Vorwürfe gegen Bioland-Ziegenhaltung

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Leitfaden zur Bewertung der Transport- und Schlachtfähigkeit von Schweinen

Oldenburg (aho) – Die Transportfähigkeit von Tieren ist derzeit ein großes Thema. Der Schweinegesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat zusammen mit dem Veterinäramt des Landkreises Cloppenburg und der Tierärztlichen Hochschule Hannover auf Grundlage des Projektes „Harmonisierung der Organbefundung“ einen praxisorientierten Leitfaden erstellt, wann Tiere transport- und schlachtfähig sind.

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Weniger tote Küken: Handelsunternehmen setzen auf spezielle Hühnerrasse

Penny und Rewe verkaufen bald deutschlandweit „Sandy“-Eier

Osnabrück (ots) – Penny und Rewe wollen künftig deutlich weniger Eier von Legehennenrassen verkaufen, bei denen männliche Küken getötet werden. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Freitag) berichtet, sollen ab dem 1. Februar in allen 2150 Märkten des Rewe-Discounters Penny Eier der Rasse „Sandy“ verkauft werden, bei der männliche Tiere bis zur Schlachtreife gemästet werden.

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Exportstopp wegen Geflügelpest: Brütereien töten Tausende gesunde Küken

Osnabrück (ots) – Die in Deutschland grassierende Vogelgrippe droht Hunderttausenden Putenküken in Niedersachsen zum Verhängnis zu werden, obwohl die Tiere kerngesund sind. Nach einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag) werden Küken getötet, weil die Brütereien die Tiere wegen der Geflügelpest nicht exportieren können und in Ställen hierzulande kein Platz mehr ist. Bereits jetzt sollen etwa hunderttausend Tiere getötet worden sein, schreibt das Blatt.

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Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt: 70 Millionen Euro für Tierwohl

„Kennzeichnung von Fleisch aus guter Haltung spätestens 2018“ – CSU-Politiker betont „massives Interesse“ an bäuerlichen Familienbetreiben

Osnabrück (ots) – Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) will 70 Millionen Euro investieren für die Kennzeichnung von Fleisch aus guter Tierhaltung. „Ein Großteil der Verbraucher ist bereit, mehr für Lebensmittel zu zahlen, wenn die Tiere besser gehalten werden“, sagte Schmidt im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag).

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Frankreich: Kameras sollen Tierschutz in Schlachthöfen überwachen

Paris (aho) – Nachdem auch in Frankreich kaum erträgliche Bilder von tierschutzwidrigen Zuständen an französischen Schlachtbetrieben die Öffentlichkeit schockierten, sollen ab dem nächsten Jahr Kameras in den Schlachthöfen die Einhaltung der Vorschriften überwachen. Das beschloss jetzt das Parlament in Paris. Die Aufnahmen sollen digital verschlüsselt gespeichert werden und nur für die Behörden einsehbar sein.

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Hessen: Kälberenthornung ab dem 1. Januar nur noch mit Beruhigungs- und Schmerzmittel

Wiesbaden (aho) – Die Hessens Rinderhalter Hessen sind ab Januar 2017 verpflichtet, bei der Enthornung von Kälbern neben Schmerzmitteln auch Beruhigungsmittel einzusetzen. Vor zwei Jahren hatten die Landwirte mit dem Hessischen Landwirtschaftsministerium hierüber eine freiwillige Vereinbarung getroffen. Das Enthornen oder das Verhindern des Hornwachstums bei Kälbern ist zulässig, wenn die Tiere nicht älter als sechs Wochen sind. Dabei muss der Landwirt oder die Landwirtin alle Möglichkeiten ausschöpfen, die das Leiden oder die Schmerzen der Tiere reduzieren.

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