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Ferkelkastration: Niedersachsen bringt morgen Antrag in den Bundesrat ein

Hannover/Berlin (ML) – Niedersachsen bringt am morgigen Freitag, 21. September, einen Plenarantrag für eine Verlängerung der befristeten Übergangsregelung um zwei Jahre bei der Ferkelkastration ohne Betäubung in das Plenum des Bundesrates ein.

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Ferkelkastration: Grüne appellieren an Einzelhandel

Osnabrück (ots) – Die Grünen im Bundestag nehmen die großen Einzelhandelsketten in Deutschland bei der betäubungslosen Ferkelkastration in die Pflicht. Der agrarpolitische Sprecher Friedrich Ostendorff appellierte laut „Neue Osnabrücker Zeitung“ in einem Schreiben an die Chefs von Edeka, Rewe, Lidl sowie Aldi Nord und Süd sich Alternativen zu dem Eingriff nicht zu versperren und Bauern zu unterstützen. Ab dem 1. Januar ist die Kastration ohne Betäubung verboten. Ostendorff schreibt: „Die Zeit rennt […]. Alle Beteiligten, inklusive der Akteure des Lebensmitteleinzelhandels, müssen nun an einem Strang ziehen.“

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Gravierende Missstände bei Tiertransporten in Drittländer

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) in Stuttgart reagiert auf Vorschläge zur Verbesserung der Tierschutzsituation

(LTK-BW) – Mit Schreiben vom 23.08.2018 an den Vizepräsidenten der Landestierärztekammer, Dr. Thomas Pfisterer, teilte Minister Peter Hauk mit, dass die Agrarressorts der Länder das Bundeministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ersucht hätten, sich für ein Verbot des Exportes von Schlachtrindern aus der EU in Drittländer einzusetzen.

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Ausstieg aus betäubungsloser Ferkelkastration: Termin 1.1.2019 bleibt

Berlin (aho) – Der Antrag aus Bayern, der das Verbot der Ferkelkastration ohne Betäubung ab 2019 für fünf Jahre hinauszögern will, hat heute im Agrarausschuss des Bundesrates keine Mehrheit erhalten. Niedersachsen hatte den Antrag unterstützt.

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Rituelles Schlachten mit Elektrokurzzeit-Betäubung als Alternative zum Schächten

Recklinghausen/Essen (aho) – Das islamische Opferfest, auch Kurban Bayrami oder Id al-Adha genannt, findet im Jahr 2018 vom 21. bis 24. August statt. Zu diesem Brauch werden in vielen deutschen Schlachthöfen Tiere einer rituellen Schlachtung zugeführt. Das LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen) informiert aktuell zur Rechtslage:

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Westerwaldkreis erteilt keine Genehmigung zum Schächten

(pm) – Das islamische Opferfest (türkisch: Kurban Bayrami) wird in diesem Jahr vom 21. bis 25. August begangen. Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises weist alle muslimischen Mitbürger aus diesem Anlass darauf hin, dass ein Schächten der Schlachttiere ohne vorherige Betäubung nach dem Tierschutzgesetz grundsätzlich verboten ist.

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Kurban Bayrami: Kreisveterinäramt Siegburg weist auf das Verbot des Schächtens hin

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Vom 21. August bis 24. August feiern Mitbürgerinnen und Mitbürger muslimischen Glaubens wieder das traditionelle Kurban Bayrami. Es gilt als höchstes islamisches Fest.
Ein zugehöriges Ritual ist oft die Opferung eines Schafes oder Rindes. Das Opferfleisch wird dann an bedürftige Menschen, an Nachbarn und an Freunde verteilt.

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Niedersächsische Bundesratsinitiative zur Ferkelkastration

Hannover (stk) – Niedersachsen setzt sich beim Bund dafür ein, dass bei Ferkeln eine Kastration ohne Betäu­bung für eine begrenzte Zeit weiterhin zulässig ist. Das Kabinett hat am (heutigen) Diens­tag in Aussicht genommen, einer Bundesratsinitiative aus Bayern zur Änderung des Tier­schutzgesetzes beizutreten. Das Tierschutzgesetz sieht bislang vor, dass der Eingriff ab 1. Januar 2019 verboten ist, Niedersachsen möchte die Übergangsregelung um drei Jahre ver­längern. Die bayrische Initiative zielt bislang auf eine Übergangsregelung bis zum 31. Dezember 2023 ab. Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast wurde vom Kabinett beauftragt, in Bayern für eine Verkürzung der Übergangsfrist einzutreten, dann soll eine Mit­antragstellung erfolgen.

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Kastrationsausstieg: TVT-Tierärzte appellieren an Bundesministerin Julia Klöckner

Bakum (TVT) In einem Offenen Brief an Bundesministerin Julia Klöckner bitten Tierärztinnen und Tierärzte der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V., dem Drängen nach einer Zulassung der Lokalanästhesie zur Ferkelkastration und einer Fristverlängerung zu widerstehen, sich für die Impfung auszusprechen und die politischen Rahmenbedingungen für die Marktakzeptanz der Impfung zu schaffen. Hintergrund dafür ist die Sorge um das Wohlergehen der Tiere und um das Image der Landwirtschaft.

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NOZ: Deutsche Amtstierärzte fordern Tierschutzdatenbank für bessere Kontrollen

Verbands-Vizepräsidentin: Müssen Daten besser abgleichen – „Menschliche Probleme oft Ursache für Tierqual“

Osnabrück (ots) – Die Amtstierärzte in Deutschland fordern die Einrichtung einer Tierschutzdatenbank, um Ställe künftig effektiver kontrollieren zu können. Christine Bothmann, Vizepräsidentin des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte (BbT), sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag): „Es werden an vielen Stellen Informationen gesammelt, die zusammengenommen Hinweise darauf liefern könnten, wo es Tierschutz-Probleme gibt.

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Norddeutsche Bauernpräsidenten: Dulden keine Tierquäler und Umweltsünder in unseren Reihen

Osnabrück (ots) – Die Bauern im Norden dulden keine Tierquäler oder Umweltsünder in ihren Reihen. Das stellten der schleswig-holsteinische Bauernpräsident Werner Schwarz und sein niedersächsischer Kollege Albert Schulte to Brinke im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag) klar.

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Autobahnpolizei stoppt belgischen Viehtransporter

Sinsheim (ots) – Mit einem juristischen Nachspiel dürfte die Fahrt eines belgischen Schlachtviehtransportes von den Niederlanden ins Hohenlohische enden.

Das Schwerfahrzeug fiel einer Streife des Verkehrskommissariats Walldorf am Donnerstagabend gegen 19:00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Sinsheim-Süd und Sinsheim-Steinsfurt auf.

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TVT fordert mehr Tierschutz durch Aufklärung der Verbraucher statt Lobbyarbeit beim Thema betäubungslose Ferkelkastration

Bramsche (TVT) – Ab 2019 ist die betäubungslose Ferkelkastration zur Verhinderung des Ebergeruchs gesetzlich verboten. Diskutiert werden verschiedene Alternativen und dabei kristallisieren sich zwei Methoden heraus, die von verschiedenen Gruppen präferiert werden.

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Anästhesie gehört nicht in Laienhand!

Bundestierärztekammer appelliert: Tierärzte sollten sich von Verbänden nicht unter Druck setzen lassen

Berlin (BTK) – Ab dem 01.01.2019 wird es in Deutschland verboten sein, Ferkel ohne Betäubung zu kastrieren. Der Bayerische Bauernverband (BBV) hat sich in einem aktuellen Schreiben an alle bayerischen Schweinehalter gewandt, in dem u. a. das Unverständnis der Ablehnung des „4. Wegs“ verschiedener Organisationen thematisiert wird. Die Bundestierärztekammer (BTK) spricht sich nochmals entschieden gegen die Anwendung des sogenannten „4. Wegs“ durch den Tierhalter als Alternative zu der betäubungslosen Ferkelkastration aus und nennt gern erneut die Gründe.

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TVT fordert verpflichtende Prüfung für alle Betäubungsgeräte und -anlagen für Schlachthöfe

Bramsche (TVT) – Bis Ende 2019 müssen etliche Schlachtbetriebe neue elektrische Betäubungsgeräte anschaffen, da eine EU-Verordnung die Verwendung vieler der vorhandenen Geräte nur noch bis dahin erlaubt.

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Kritik an Tiertransporten in Drittländer

Berlin (hib/EIS) – Die Zahl der Langstreckentransporte von lebenden Tieren in außereuropäische Länder steigt seit Jahren an. „Es ist uns daher ein großes Anliegen, dieses Gespräch zu führen“, begründete Ausschussvorsitzender Alois Gerig (CDU) am Montag die Notwendigkeit eines öffentlichen Fachgesprächs des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft über die Situation von Lebendtiertransporten in Drittländer, „denn die europäischen Tierschutzbestimmungen sind bis zum Bestimmungsort einzuhalten, auch wenn dieser außerhalb der EU liegt.“

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Tierärzte bündeln Kräfte, um Tierschutzprojekte voranzubringen

Auftaktveranstaltung in Oesede vom 29.-30. Juni 2018
Bramsche (TVT) – Derzeit wird über die Alternativen der betäubungslosen Ferkelkastration eine groß angelegte politische Diskussion geführt. Zu Wort kommen Schweinehalter, der Einzelhandel, Politiker und verschiedene Tierschutzorganisationen. Die Berufsgruppe, die sich allerdings mit den Konsequenzen der Alternativen auf das Wohlbefinden der Tiere am meisten beschäftigt und am besten auskennt, also die Tierärzteschaft, wird in der Diskussion nur am Rande beteiligt.

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Stalleinbrüche in Deutschland: FDP fragt nach

Berlin (hib/mwo) – Die Bundesregierung hat keine Erkenntnisse darüber, wie viele Stalleinbrüche in den vergangenen drei Jahren den Tatbestand des Hausfriedensbruchs erfüllt haben. Wie das Bundesjustizministerium in einer Antwort (19/2326) namens der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/2033) schreibt, haben die Koalitionspartner gleichwohl im Koalitionsvertrag festgehalten, dass sie „Einbrüche in Tierställe als Straftatbestand effektiv ahnden“ wollen. Vor diesem Hintergrund plane die Bundesregierung etwaigen Handlungsbedarf.

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Staatliches Tierwohllabel: FDP fragt nach

Berlin (hib/EIS) – Die von CDU/CSU und SPD im Koalitionsvertrag vereinbarte Einführung eines staatlichen Tierwohllabels steht im Fokus einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion (19/2253).

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EuGH: Rituelle Schlachtungen nur in zugelassenen Schlachtbetrieben

Brüssel (aho) – Rituelle Schlachtungen von Rindern, Schafen und Ziegen ohne vorhergehende Betäubung sind in Europa nur in zugelassenen Schlachthöfen zulässig. Diese Verpflichtung beeinträchtigt nicht die Religionsfreiheit, da sie die freie Vornahme von rituellen Schlachtungen lediglich organisieren und hierfür Vorgaben technischer Natur geben soll, und zwar unter Berücksichtigung der wesentlichen Regeln für das Tierwohl und die Gesundheit der Tierfleischkonsumenten, wie der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied.

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