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Redaktion Grosstiere

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Milchkuhhaltung: Studie zeigt dringenden Handlungsbedarf auf

Osnabrück (aho) – Eine Studie der Tierärztlichen Hochschule Hannover, der Freien Universität Berlin und der Ludwig-Maximilians-Universität München hat zwischen 2016 und 2020 insgesamt 765 Milchviehhaltungen analysiert und erhebliche Defizite aufgedeckt. Studienleiterin Frau Professor Dr. Martina Hoedemaker von der Tierärztlichen Hochschule Hannover sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ), es gebe zwar kein generelles Tierschutzproblem in dem Bereich Milchviehhaltung, „aber es gibt dringenden Handlungsbedarf auf vielen Betrieben.“ Hoedemaker nannte die Ergebnisse in Teilen besorgniserregend.

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Schlachtrinder ohne Wasser: Tiertransport kontrolliert

Hannover (ots) – Einen tierischen Einsatz haben Beamte der Autobahnpolizei am Mittwoch, 28.10.2020, auf der BAB 2 nahe Godshorn erlebt. Aufgrund eines Hinweises wurde die Polizei auf Schlachtrinder aufmerksam, die von einem defekten Tiertransporter in einen anderen umgeladen wurden. Dabei bestand die Gefahr, dass eines der Tiere entweicht und auf die Autobahn läuft. Zudem wurden weitere Mängel festgestellt.

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Gelungene Imagepflege: 95 Schweine 13 Stunden unversorgt in Transporter gelassen

Treubach (aho) – Anwohner wurden in Treubach (Bezirk Braunau am Inn, Österreich) auf unruhige und schreiende Schlachtschweine in einem LKW-Hänger aufmerksam und benachrichtigten die Polizei. Ein örtlicher Schlachtbetrieb hatte am Mittwoch (28. Oktober 2020) kurz vor Mittag eine Lieferung von 167 Schweinen von einem Viehhändler aus Deutschland übernommen. Davon wurden 72 Stück sofort abgeladen und […]

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Tierqual: Fahrer eines Tiertransporters wegen Misshandlung von Rindern zu empfindlicher Geldstrafe verurteilt

Bad Iburg (pm) – Das Amtsgericht Bad Iburg hat den Fahrer eines Tiertransporters wegen quälerischer Misshandlung von Wirbeltieren (Verstoß gegen § 17 Nr. 2b Tierschutzgesetz) zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je 50,00 EUR verurteilt. Gemäß § 17 Nr. 2b Tierschutzgesetz kann derjenige, der einem Wirbeltier „länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder […]

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Bundesministerin Julia Klöckner sieht Sonn- und Feiertagsarbeit als mögliche, kurzfristige Entlastung für die Schweinehalter

Private Lagerhaltung nur als Ultimative Ratio – Bundesministerin betont Notwendigkeit des Kapazitätsabbaus in den Ställen Berlin (bmel) – Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, betont im Vorfeld des morgigen Fleischgipfels mit den Ländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen und angesichts der sich zuspitzenden Lage in den Schweineställen aufgrund der Corona-Pandemie in den Schlachthöfen und der […]

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Langstreckentransporte: BbT appelieret an Bundesminister

(aho) – Am 2. Oktober hat der BbT (Bundesverband der beamteten Tierärzte) sich an die Bundesminister, Frau Julia Klöckner und Herrn Dr. Gerd Müller, zu Langstreckentransporten von Zucht- und Nutztieren in Drittländer gewandt. Die Amtstierärzteschaft lehnt in einem Brief an die Bundesminister Drittlandtransporte von Nutztieren ab. Tierärztinnen und Tierärzte im öffentlichen Dienst sind jedoch in letzter, rechtlicher Konsequenz […]

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FLI Bestätigt sechs weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg

Fundorte liegen innerhalb des ersten Kerngebiets – insgesamt jetzt 46 bestätigte Fälle Berlin (bmel) – Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert, dass sich der Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei sechs weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt hat. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben heute nachgewiesen. […]

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Tierschutz beim Schlachten

POSITIONSPAPIER der Landestierärztekammer Baden-Württemberg +++ In Zusammenarbeit mit der Landestierschutzbeauftragten Stuttgart (ltl-bw) – Aus aktuellem Anlass fordert die Tierärzteschaft die Betreiber von Schlachthöfen in Baden-Württemberg auf, dem Tierschutz bei Transport, Haltung, Zutrieb und Schlachtung höchste Priorität beizumessen. Dies gilt insbesondere für das in diesen Bereichen eingesetzte Personal und die zur Verfügung gestellten Einrichtungen. In der […]

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Alternative zu Kükentöten: Marktführer für Geschlechtsbestimmung im Ei stoppt Expansionspläne

Osnabrück (ots) – Der Marktführer bei Alternativen zum bislang üblichen Töten männlicher Küken hat seine Expansionspläne in Deutschland vorerst gestoppt. Ludger Breloh, Geschäftsführer der Respeggt-Gruppe mit Sitz in Köln, bestätigte im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, dass der Bau eines Zentrums zur Geschlechtsbestimmung im Ei im nordrhein-westfälischen Kreis Wesel nicht wie geplant in diesem Jahr startet, sondern vorerst auf Eis gelegt worden sei.

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Deutschland weltweit Vorreiter: Bundesministerin Julia Klöckner legt Gesetz zur Beendigung des Kükentötens vor

Berlin (bmel) – Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat heute einen Gesetzentwurf zur Beendigung des Kükentötens vorgelegt. Damit soll das Töten von Eintagsküken in Deutschland flächendeckend verboten werden. Die in der Legehennenproduktion übliche Praxis, dass männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet werden, weil ihre Aufzucht wirtschaftlich unrentabel ist, wird dadurch beendet. In keinem anderen Land gibt es bisher ein solches Gesetz gegen das Kükentöten – Deutschland wird damit weltweit Vorreiter. Frankreich hat bereits signalisiert, ebenfalls aussteigen zu wollen.

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Klöckner verbietet Kükentöten: „Ethisch nicht vertretbar“

Düsseldorf (ots) – Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) verbietet das Töten männlicher Eintagsküken in Deutschland ab Ende 2021 und fordert die Bürger auf, dann auch auf Eier aus dem Ausland zu verzichten, wenn die Tiere dort weiterhin geschreddet werden. „Das Töten von Eintagsküken ist ethisch nicht vertretbar. Es darf nicht sein, dass Tiere nach dem Schlüpfen sofort getötet werden, weil sie ein bestimmtes Geschlecht haben“, sagte Klöckner der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Mittwoch) vor der Vorstellung des entsprechenden Gesetzentwurfes am Mittwoch in Berlin. Damit sollen das Tierschutzgesetz geändert und Sanktionen bei Verstößen gegen das flächendeckende Verbot in Deutschland möglich werden.

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Anhörung zu Tierwohl in Tierhaltungsanlagen

Berlin (hib/SAS) – Mehr Tierwohl, weniger bürokratische Hürden im Baurecht – das ist im Kern das Ziel des Gesetzentwurfs zur „Verbesserung des Tierwohls in Tierhaltungsanlagen“ (19/20597), den die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD eingebracht haben. Ein Ziel, das Sachverständige aus den Bereichen Landwirtschaft, Tierhaltung, Verwaltungs- und Baurecht sowie Kommunalpolitik durchweg unterstützen. Die konkrete Ausgestaltung des vorgelegten Gesetzesentwurfs jedoch stieß bei einer Anhörung im Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen unter der Leitung von Mechthild Heil (CDU) am Montagnachmittag mehrheitlich auf Kritik der geladenen Experten.

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Rückenwind für den Umbau der Nutztierhaltung

Hannover / Berlin (ML) – Der Bund wird zeitnah einen Fahrplan für das weitere Vorgehen und ein Finanzierungskonzept erarbeiten, damit die Empfehlungen der Borchert-Kommission zum Umbau der deutschen Nutztierhaltung schnellstmöglich umgesetzt werden können. Dies ist ein Ergebnis der Sonder-Agrarministerkonferenz (AMK) der Agrarressortchefinnen und -chefs der Länder und Bundesministerin Julia Klöckner in Berlin. Dazu sagt Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Das ist ein gutes und überaus wichtiges Signal für unsere Landwirte! Wir müssen mit der Umsetzung der auf dem Tisch liegenden Vorschläge für eine tiergerechte und gesellschaftlich akzeptierte Tierhaltung zügig weitermachen. Die Betriebe brauchen Planungssicherheit für ihre Stallbauvorhaben und ein klares Zeichen, wie ihre Investitionen in den Tierschutz vergütet werden sollen. Die heute gefassten Beschlüsse geben Rückenwind für die gemeinsamen nächsten Schritte. Wir müssen jetzt Gas geben im Transformationsprozess!“

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Anhörung zu Tierhaltungsanlagen

Berlin (hib/PEZ) – Verbesserungsmöglichkeiten für mehr Tierwohl in Tierhaltungsanlagen sind Thema einer öffentlichen Anhörung des Bauausschusses am Montag, den 7. September, ab 14 Uhr im Sitzungssaal 2.600 des Paul-Löbe-Hauses. Grundlage sind ein Gesetzentwurf der Fraktionen CDU/CSU und SPD (19/20597) sowie ein Antrag der FDP-Fraktion (19/20557). Als Sachverständige sind geladen: Martin Kamp (Einzelsachverständiger), Peter Kremer (Rechtsanwälte […]

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Tierwohllabel: SPD im Bundestag lehnt Klöckners Ansatz ab

„Werden Verordnungsentwurf nicht zustimmen“ – Forderung nach Pflicht-Label für alle Tierarten Osnabrück (ots) – Das von Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) geplante freiwillige Tierwohllabel könnte am Widerstand der SPD scheitern. Susanne Mittag, tierschutzpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Die SPD wird dem Verordnungsentwurf in der jetzigen Form im Bundestag nicht zustimmen.“ Mittag reagierte […]

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Die Immunokastration von Mastschweinen als Methode der Wahl für den Tierschutz auch im ökologischen Landbau ermöglichen

Gemeinsame Erklärung der Tierschutzbeauftragten der Bundesländer und der Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V. zur Immunokastration in der Ökobranche

Stuttgart (TVT) – EU-Kommission vertritt die Auffassung, dass die Immunokastration mit den Prinzipien der ökologischen Erzeugung nicht vereinbar wäre. Leider folgt dieser Fehleinschätzung der EU-Kommission auch die Länderarbeitsgemeinschaft ökologischer Landbau (LÖK). Damit würde ökologisch arbeitenden Schweinebetrieben als Alternative zur Ebermast nur eine chirurgische Kastration zur Verfügung stehen.

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Stegemann: Regionale Ferkelerzeugung in Deutschland erhalten

Neue Antragsrunde zur Förderung der Isofluran-Narkose gestartet

Berlin (ots) – Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat am heutigen Mittwoch bekannt gegeben, dass Sauenhalter vom 31. August bis zum 14. September 2020 weitere Erstanträge zur Förderung von Isofluran-Narkosegeräten einreichen können. Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann:

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Veterinäramt Montabaur informiert: Das Schächten von Opfertieren ist verboten

Montabaur (pm) – Das islamische Opferfest (türkisch: Kurban Bayrami) wird in diesem Jahr vom 31. Juli bis 2. August begangen. Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises weist alle muslimischen Mitbürger aus diesem Anlass darauf hin, dass ein Schächten von Opfertieren – also ein Schlachten ohne vorherige Betäubung – nach dem Tierschutzgesetz grundsätzlich verboten ist. Beim Halsschnitt erleiden die nicht betäubten Tiere Schmerzen, Atemnot und Todesangst.

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NDS-Landwirtschaftsministerium untersagt Langstrecken-Nutztiertransporte in Drittländer

Hannover (ML) – Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium (ML) verbietet die Abfertigung von langen Nutztiertransporten in Drittländer. Das Ministerium hat die zuständigen Behörden heute (23.7.20) per Erlass angewiesen, Nutztiertransporte in Drittländer mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres nicht mehr zu genehmigen. Agrarministerin Barbara Otte-Kinast kommentiert den Erlass: „Das ist eine Entscheidung für den Tierschutz. So lange bei […]

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„Schweinestau“ wächst trotz Tönnies-Öffnung weiter an: Bauern werden Tiere nicht los

Tierhalter-Verband: Etwa 400.000 Schweine in der Warteschleife

Osnabrück (ots) – Bauern haben immer noch Probleme, Abnehmer für ihre Schweine zu finden, der sogenannte Schweinestau wächst weiter an. Torsten Staack, Geschäftsführer der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, trotz Wiedereröffnung des Tönnies-Schlachthofs in Rheda-Wiedenbrück erreichten derzeit jede Woche mehr Schweine die Schlachtreife, könnten aber nicht wie geplant geschlachtet werden.

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