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Krankenhausreif: Amerikanische Bulldogge verbeißt sich in Mädchen; Hund war Rückfalltäter

Hannover (aho) – Am Mittwochabend hat in Bokeloh (Region Hannover) eine amerikanische Bulldogge ein 15 Jahre altes Mädchen angegriffen und schwer verletzt. Das Opfer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fand in der Wohnung eines 20-Jährigen Mannes eine Feier mit mehreren Gästen statt. Der Wohnungsmieter verließ am Abend kurz die Wohnung, er hatte zuvor seine ein 19 Monate alte Bulldogge im Badezimmer eingesperrt. Ein unbekannter Gast öffnete jedoch die Tür, so dass der Hund ins Wohnzimmer gelangte. Das Mädchen begann aus Angst zu schreien, woraufhin sich die Bulldogge in ihrem Oberschenkel verbiss. Dem Hundehalter und weiteren Zeugen gelang es schließlich, den Hund von der Jugendlichen zu lösen. Sie wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert.

Der Eigentümer des Hundes gab an, dass das Tier vor zwei Wochen bereits eine andere Person gebissen habe und er jetzt nach dem neuen Vorfall eine Tierärztin zum Einschläfern des Hundes benachrichtigt habe. Der Tierärztin gelang es erst mithilfe der Feuerwehr Hannover, den Hund zu betäuben und einzuschläfern. Gegen den Hundebesitzer wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt, so die Polizei Hannover.

6 Kommentare, Kommentar oder Ping

  1. michael

    So ein Unfall ist immer schwierig und vor allem schlimm für alle Beteiligten.
    Es ärgert mich ungemein, dass soetwas immer noch passiert.

    Mich würd nur mal interessieren, wie die Verhältnisse des Besitzers waren, was genau vorgefallen ist und wo der Hund her war.

  2. JBN

    15jährige beim Zechgelage, Ich denke das sagt eine Menge über die „Verhältnisse des Besitzers“

  3. Kathi

    http://de.video.yahoo.com/network/100000039

    Naja die Nachrichten sagen ein wenig was anderes und so wie der Typ seinen Hund dem TA übergibt, tut mir das Mädel und der Hund leid 🙁

  4. Schrecklich für das Mädchen. Wer so was noch nicht erlebt hat, wird den Schock und das Leid wohl nicht nachempfinden können. Trotzdem finde ich es schrecklich, dass da ein Hund wegen der Unfähigkeit des Menschen sein Leben lassen musste. Schon nach dem ersten Vorfall wäre es nötig gewesen, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um dem Tier eine angemessene Verhaltensalternative beizubringen. Da ein solches Verhalten in den meisten Fällen erlernt ist, z.B. durch Ausbildung oder einfach mangelnde Führung durch den Hundehalter, ist es in der Regel möglich, das Verhalten des Tieres umzulenken. Daher kann ich nur immer wieder appellieren, bevor man ein solches Tier tötet, eine Verhaltenumlenkung zu versuchen, notfalls an der Seite eines neuen Menschen.

  5. DarkAngel

    Jaja, die bösen „Kampfhunde“, alles fleischfressende Bestien :-@
    Dass der Idiot auch hier offensichtlich wieder der am anderen Ende der Leine war, interessiert mal wieder niemanden. Wenn ich weiß, dass mein Hund eine Wesensschwäche hat, dann habe ich verdammt nochmal dafür zu sorgen, dass es zu einem solchen Vorfall nicht kommt. Aber allein die Tatsache, dass mit ihm noch kein Wesenstest durchgeführt wurde, sagt einiges über die Verhältnisse aus, in der das arme Tier anscheinend gelebt hat. Und wie kann man seinen toten Hund bitte ohne jegliche Gefühlsregung dem TA übergeben- das sagt auch einiges…

  6. Nathalie

    Jenny es tut mir so verdammt leid um dich…
    Ich wünsche dass alles schnell verheilt und das alles gut wird…
    Du hast mein vollstes Mitgefühl !!!

    Maus ich liebe dich :-*

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