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Redaktion Kleintiere & Pferde
  

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Gericht: FĂĽtterung von Enten fĂĽr die Jagd rechtswidrig

LĂĽneburg (aho) – Das jährliche Aussetzen von 2.000 bis 4.000 Enten an Teichen im Jagdbezirk in LĂĽdersburg (Landkreis LĂĽneburg) ist rechtswidrig. Das hat da Niedersächsische Oberverwaltungsgerichts durch Beschluss vom 9. Juli 2015 (Az. 4 ME 66/15) entschieden, wie das Gericht jetzt mitteilte. Demnach verstößt das von der Inhaberin des Jagdbezirks in der Vergangenheit praktizierte Aussetzen […]

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Trophäenfischen verstößt gegen Tierschutzgesetz

richter_hammerMĂĽnster (aho) – Das Trophäenfischen in einem Angelteich verstößt gegen Vorschriften des Tierschutzgesetzes. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen in MĂĽnster mit Beschluss vom 3. Juli 2015 und bestätigte damit die vorausgegangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts MĂĽnster. Der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts ist unanfechtbar.

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Hände weg von jungen Wildtieren!

rehkitz_01.jpgSiegburg (ke) – Mit weichem Fell und sĂĽĂźen Knopfaugen sitzen sie jetzt in den Wiesen: Hasenbabys oder auch junge Rehkitze, die erst vor wenigen Tagen oder Wochen das Licht der Welt erblickt haben. Nicht selten erwecken sie dabei den Anschein, allein und völlig verlassen auf weiter Flur zu sein – fĂĽr viele Menschen ein eindeutiges Indiz, dass der Wildtiernachwuchs Hilfe benötigt.

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Freilaufende Hunde gefährden Wildtiere

Rehriss1Siegburg (aho) – Das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises apelliiert gerade jetzt an die Hundehalter, beim Spaziergang mit den „Vierbeinern“ ein besonders sorgsames Verhalten an den Tag zu legen. Freilaufende Hunde stellen in dieser Zeit für Wildtiere nämlich eine besonders große Gefahr dar.

So können trächtige Wildtiere schon beim Anblick eines freilaufenden Hundes in panikartige Flucht versetzt werden, was schwere Verletzungen oder aufgrund Überanstrengung eine Totgeburt zur Folge haben könnte.

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Osterfeuer vorher umschichten

Igel(LWK) – Auch in diesem Jahr werden wieder zahlreiche Osterfeuer entfacht. Oftmals wird das Holz hierfĂĽr schon im Herbst zusammengetragen. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen weist darauf hin, dass solche Haufen von Holz und Strauchgut zahlreichen Tierarten, wie Vögeln und Kleinsäugern, eine willkommene Deckung, Behausung und Nistmöglichkeit bieten. Einige Vogelarten ziehen hier ihre Jungen groĂź, die nachtaktiven Igel verbringen dort ihre Tagruhe oder befinden sich noch in ihrem Winterschlaf. Alle diese Tiere werden durch das Abbrennen des Osterfeuers gefährdet.

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Hunde gegen Staupe impfen lassen: Sechs erkrankte Waschbären im Landkreis Soest

waschbaer_01.jpgSoest (aho) – Im Landkreis Soest wurden in Rüthen-Langenstraße sechs Waschbären gefangen, bei denen die Staupe diagnostiziert wurde. Deshalb empfiehlt der Veterinärdienst des Kreises Soest Hundehaltern dringend, den Impfschutz ihrer Tiere zu überprüfen und im Zweifelsfall einen Tierarzt aufzusuchen. Die Staupe ist eine Viruserkrankung, die bei Hunden, aber auch bei Mardern, Stinktieren, Robben und Kleinbären auftreten kann.

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Verbotene Schwanenpflege

richter_hammerKoblenz (OVG) – Wer einen kranken oder verletzten Schwan auffindet, darf diesen zwar vorĂĽbergehend aufnehmen, aber nicht länger in Gewahrsam nehmen, um ihn gesund zu pflegen. Er muss ihn an einen Tierarzt, eine Auffangstation fĂĽr Wild oder einen Jagdberechtigten, dem auch das Recht zur Aneignung von krankem Wild zusteht, zur Pflege ĂĽbergeben. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz.

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Miserabele Haltungsbedingungen von Reptilien in Privathand durch Studie der Uni Leipzig bestätigt

leguan_01Wiesbaden (pm) – Die Landestierschutzbeauftragte Frau Dr. Madeleine Martin macht auf die Veröffentlichung einer Studie der Universität Leipzig aufmerksam, bei der die Haltungsbedingungen häufig gehaltener Reptilienspezies in Deutschland untersucht wurden.
Für die Untersuchung von Dr. Michael Pees et al. wurden deutschlandweit in Fachkliniken und bei Fachtierärzten Reptilienhalter zu den Haltungsbedingungen ihrer Tiere befragt. Demnach weichen bei einem Großteil der gehaltenen Tiere die Haltungsbedingungen in vielen Punkten von fest definierten Haltungsparametern erheblich ab. Dies betrifft neben der Ausstattung (Terrarium, Beleuchtung, Luftfeuchte, Temperaturregelung etc.) auch Fütterung und das Ermöglichen einer für viele Reptilien obligatorischen Winterruhe. Nach Auffassung der Landestierschutzbeauftragten bringt die Studie hier zum Teil eklatante tierschutzrelevante Missstände hervor.

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NRW will gefährliche Tiere in Privathaushalten verbieten

gruen_python_01.jpgDĂĽsseldorf (aho) – In Nordrhein-Westfalen soll die private Haltung hochgefährlicher und vor allem giftiger Tiere grundsätzlich verboten werden. AuĂźerdem soll es eine Anzeigepflicht fĂĽr gefährliche Tiere geben, die zwar nicht verboten werden, die aber Menschen verletzen können. Das sehen Eckpunkte fĂĽr ein neues Landesgesetz vor, die das Landeskabinett am Dienstag in DĂĽsseldorf beschlossen hat.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung zieht damit Konsequenzen aus der steigenden Zahl von Vorfällen mit giftigen und gefährlichen Tieren. „Mit dem neuen Gefahrtiergesetz wollen wir den Schutz von unbeteiligten Menschen stärken und das Verursacherprinzip konsequenter anwenden, wenn Schäden durch entflohene oder nicht sachkundig gehaltene giftige und gefährliche Exoten entstehen“, sagte Umweltminister Johannes Remmel nach der Kabinettsitzung. Den Behörden in NRW soll erstmals ein Überblick ermöglicht werden, wer wo gefährliche Tiere hält. Halterinnen und Halter müssen künftig durch einen Sachkundenachweis darlegen, dass sie in der Lage sind, ein gefährliches Tier sicher und artgerecht zu halten. Auf diese Weise wird auch die Einhaltung tierschutzrechtlicher Anforderungen sichergestellt.

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Landkreis Dahme-Spreewald: Frau von tollwĂĽtiger Fledermaus gebissen

van_gogh_-_dief-fledermausLübben (aho) – Im Landkreis Dahme-Spreewald wurde bei einer Fledermaus durch das Friedrich-Löffler Institut das Tollwutvirus nachgewiesen. Das Tier wurde untersucht, nachdem es eine Frau im Süden des Landkreises gebissen hatte, die das Tier hilflos am Boden fand. Die Frau wurde ärztlich versorgt und befindet sich nicht in Gefahr.

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„Hasenpest“ im Raum Bayreuth

Bayreuth (aho) – Im Stadtgebiet Bayreuth ist die Hasenpest aufgetreten. Wie das städtische Veterinäramt mitteilt, wurde durch das Bayerische Landesamt fĂĽr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bei einem Feldhasen im Stadtgebiet Bayreuth (Revier Seulbitz) die sogenannte „Hasenpest“ (Tularämie) festgestellt. Der Erreger Francisella tularensis ist ein gram-negativer pleomorpher Erreger. Es gibt 4 Subspecies, wovon die drei klinisch […]

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Außer Kontrolle: Freilaufender Hund beißt Reh tot – Halterin ignoriert Brut-, Setz- und Aufzuchtszeit

reh_NeustadtWanna (aho) – Am Sonntagmorgen hat der freilaufende Hund einer Frau aus der Samtgemeinde Sietland in der Feldmark ein Reh gejagt und zu Tode gebissen. Weder hinzueilende Zeugen, noch die Hundehalterin konnten den Hund hiervon abhalten. Die Frau hatte ihren Hund während der vom 01. April bis zum 15. Juli geltenden allgemeinen Brut-, Setz- und Aufzuchtszeit nicht angeleint und muss sich jetzt einem polizeilichen Ermittlungsverfahren stellen.

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Ab dem 1. April gilt wieder die Anleinpflicht fĂĽr Hunde

mann_hundHannover (aho) – Der Niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer weist alle Hundebesitzer auf die Anleinpflicht während der allgemeinen Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit im Zeitraum vom 1. April bis zum 15. Juli hin. Rechtsgrundlage ist das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG).

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Zoophilievorwürfe haltlos: Leipziger Zoo erwirkt Unterlassungserklärung gegen PETA

Leipzig (aho) – Der Zoo Leipzig hat einen juristischen Erfolg gegen die Tierrechts- und Vegetarierorganisation PETA e. V. erreicht. Der Verein unterzeichnete am Montag eine Unterlassungserklärung, welche Zoophilie-Behauptungen gegenĂĽber dem Leipziger Tierpark untersagt. PETA hatte im Januar behauptet, eine Tierpflegerin wĂĽrde sich von Schimpansen sexuell angezogen fĂĽhlen. „Die von PETA erhobenen VorwĂĽrfe waren völlig aus […]

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Hundehalter alarmiert: Staupe bei FĂĽchsen im Kreis Esslingen

fuchs_200Esslingen (aho) Die Staupe ist im Landkreis Esslingen angekommen. In den letzten Wochen wurden mehrere Staupefälle bei verendeten oder aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten getöteten Füchsen aus den Bereichen Ohmden, Bissingen, Lenningen, Frickenhausen und Großbettlingen nachgewiesen. Aus den Vorjahren sind Staupeinfektionen bei Wildtieren im Südosten Baden-Württembergs, einschließlich der angrenzenden Landkreise Tübingen, Reutlingen und Alb-Donau-Kreis, bekannt. Noch lebende Füchse waren zum Zeitpunkt des Auffindens apathisch und kaum mehr in der Lage sich fortzubewegen.

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Tierarztpraxen sind keine Igelsammelstellen! Die nĂĽtzlichen Insektenfresser nicht voreilig einzusammeln

IgelBerlin (BTK) – Jedes Jahr im Herbst rĂĽhrt ein Tier die Herzen der GroĂźstädter besonders: Der Igel. Wenn der stachlige Geselle mutterseelenallein durch Gärten und Parkanlagen trippelt, entfacht er bei Tierfreunden eine wahre Sammelwut. Da wird nicht lange ĂĽberlegt – das vermeintlich unterernährte und hilflose Tier wird mitgenommen und in die nächste Tierarztpraxis gebracht, der Doktor wird´ s schon richten …

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Hämorrhagische Kaninchenkrankheit: Neues RHD-Virus bedroht Kaninchenbestände; Impfstoffe wenig wirksam

kaninchen_01.jpgRiems (aho) – In einem Kaninchenbestand im Kreis Unna, Nordrhein-Westfalen, wurde eine neue Variante des Virus der hämorrhagischen Kaninchenkrankheit (Rabit Haemorrhagic Disease – RHDV) festgestellt. Wie das Friedrich-Löffler-Institut aktuell berichtet, vermitteln die verfügbaren Impfstoffe keinen oder nur einen sehr eingeschränkten Schutz.

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Die tödliche Seuche ist noch nicht ausgerottet: Bundestierärztekammer erinnert an den Welttollwuttag am 28. September

Berlin (BTK) – Seit 2008 gilt Deutschland als tollwutfrei – zumindest was die klassische Tollwut anbelangt, fĂĽr die der Fuchs in Europa der wichtigste Ăśberträger ist. Anlässlich des Welttollwuttages warnt die Bundestierärztekammer aber dringend davor, Hunde aus Urlaubsländern wie der TĂĽrkei, Serbien, Nordafrika oder Thailand mitzubringen, denn dort ist die anzeigenpflichtige Tierseuche noch immer verbreitet. […]

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Schwere Zeiten fĂĽr Kaninchen: Myxomatose ist wieder auf dem Vormarsch

muenster-kaninchenMĂĽnster (SMS) – Wild- und Hauskaninchen sind auch in MĂĽnster zurzeit wieder durch Myxomatose gefährdet. Die Viruserkrankung ist bei den Kaninchen insbesondere durch geschwollene Augen erkennbar. Zwei Drittel der infizierten Tiere sterben. Das Amt fĂĽr Gesundheit, Veterinär- und Lebensmittelangelegenheiten empfiehlt Haltern von Hauskaninchen, diese vom praktischen Tierarzt vorbeugend gegen Myxomatose impfen zu lassen.

Dass die Seuche auf dem Vormarsch ist, hatten in den vergangenen Wochen auch aufmerksame BĂĽrgerinnen und BĂĽrger bei den Veterinären des Amtes gemeldet. „Praktizierende Tierärzte haben ebenfalls berichtet, dass Hauskaninchen wegen Myxomatose eingeschläfert werden mussten“, so Dr. Thorsten Krause. Nach Angaben des städtischen Veterinärmediziners ĂĽbertragen blutsaugende Insekten den Krankheitserreger. „FĂĽr Hauskaninchen mit Auslauf im Garten ist die Infektionsgefahr besonders groĂź.“ Auf andere Haustiere oder den Menschen ist das Virus nicht ĂĽbertragbar.

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Tipps für Tierhalter der Bundestierärztekammer: Schildkröten richtig überwintern

Berlin (BTK) – Langsam verabschiedet sich der Sommer, die Temperaturen sinken – der Herbst steht vor der TĂĽr. FĂĽr die Besitzer von Landschildkröten heiĂźt es nun, ihre gepanzerten Mitbewohner auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten, denn die jährliche Winterruhe ist fĂĽr die Gesundheit dieser Tiere von groĂźer Bedeutung: Sie hat Einfluss auf den Hormonhaushalt und das […]

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