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Italien: Maisprodukte mit gefährlichen Schimmelpilzgiften belastet

Rom (lme) – Auch in italienischen Supermärkten werden häufig Produkte aus Mais verkauft, die mit bedenklichen Mengen an Fumonisinen (Schimmelpilzgiften) kontaminiert sind. Dies berichten italienische Wissenschaftler der Universität ‚La Sapienza‘ in Rom in einer Fachzeitschrift. Sie hatten in ihre Forschungstätigkeit Maisprodukte wie Maismehl, Cornflakes und Popcorn in Läden gekauft und auf Fumonisine (FB1, FB2) untersucht. In 8 von 15 maisbasierten Lebensmitteln fanden sie Fumonisingehalte, die über den von der EU empfohlenen Grenzwerte lagen. Die EU empfiehlt als Grenzwert 500 µg FB1 / kg. Für Diätprodukte sind 100 µg FB1 / kg vorgesehen.

Fumonisine (Fumonisin B1, B2, B3) sind gefürchtete Mykotoxine (Schimmelpilzgifte), da sie für Behinderungen und Missbildungen (Neuralrohrdefekte: Wasserkopf, Spina bifida, Gehirnfehlentwicklungen) bei ungeborenen Kindern verantwortlich gemacht werden. Fumonisine werden regelmäßig in Getreideprodukten für den Menschen gefunden. Hierbei handelt es sich um teilweise bedenklich hohe Konzentrationen.

Faberi A, Foglia P, Pastorini E, Samperi R, Lagana A. Determination of type B fumonisin mycotoxins in maize and maize-based products by liquid chromatography/tandem mass spectrometry using a QqQ(linear ion trap) mass spectrometer. Rapid Commun Mass Spectrom. 2004 Dec 17;19(2):275-282

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