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USA: Erneut Lebensmittelinfektionen über Tomaten und Salat

Atlanta / Washington (lme) – Seit April diesen Jahres beobachten die amerikanischen Gesundheitsbehörden eine Vielzahl von Lebensmittelinfektionen bei Menschen durch bisher seltenen beobachtete Salmonellen. Wie die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) mitteilen, wurde “Salmonella Saintpaul” in den Bundesstaaten New Mexico (36 Personen), Texas (35), Arizona (7), Colorado (1), Idaho (2), Illinois (12), Indiana (1), Kansas (3), Oklahoma (3), Utah (1), Virginia (2) und Wisconsin (2) festgestellt. Nach bisherigen epidemiologischen Untersuchungen kann die Lebensmittelinfektion auf den Verzehr von rohen Tomaten zurückgeführt werden.

Bereits im Jahre 2006 wurden US–Bürger über Tomaten mit Salmonellen infiziert.

Im Bundesstaat Washington gehen die Behörden einer ganzen Reihe von Infektionen mit dem EHEC – Erreger nach. Als Quelle des Coli-Bakteriums vom Typ O157:H7 konnte abgepackter Römersalat (Römischer oder Romana-Salat, Lattuga, Kochsalat, Bindesalat, Lattich) identifiziert werden.

EHEC – Bakterien können dramatisch verlaufende Durchfallerkrankungen hervorrufen. Als lebensbedrohliche Komplikation kann sich insbesondere bei Kindern unter sechs Jahren, älteren Menschen oder abwehrgeschwächten Personen in 5 bis 10 % der Erkrankungen im Anschluss an die Darmsymptome ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) entwickeln. Es ist hauptsächlich gekennzeichnet durch eine Schädigung der Blutgefässe, der roten Blutkörperchen und der Nieren, was häufig eine Dialyse erforderlich macht. Als weitere Komplikationen können Hirnblutungen, neurologische Störungen und Schädigungen an anderen Organen (Bauchspeicheldrüse, Herz) auftreten.

Auch in Deutschland werden immer wieder bakteriell kontaminierte Gemüse entdeckt. Erst kürzlich warnte das Hamburger Hygieneinstitut von Salmonellen auf Sprossen (Keimlinge).

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