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Belgien: Supermarktketten Colruyt und OKay entscheiden sich für Schweinefleisch aus Eberimpfung

Halle (aho/lme) – Die belgischen Supermarktketten Colruyt und OKay wollen auf den Verkauf von Fleisch chirurgisch kastrierter Ferkeln verzichten. Wie die Unternehmen jetzt mitteilten, sollen Eber bei den für die Unternehmensgruppe mästenden Landwirte vor der Schlachtung mit dem Impfstoff „Improvac“ geimpft werden. Dies unterdrücke den unangenehmen Ebergeruch. Das Unternehmen betonte, dass die Eberimpfung ein einfacher und reversible Prozess sei. Zudem würde unnötiges Leiden von Tieren und die Gefahr einer Wundinfektion vermieden, so dass weniger Antibiotika eingesetzt werden müssten und weniger Ferkel verendeten. Schließlich blieben von dem Impfstoff keinerlei Rückstände im Fleisch, so dass Qualität und Geschmack erhalten blieben.

Die Umstellung auf das Fleisch geimpfter Tiere soll bis Ende 2010 vollzogen sein. Die die Produktionskette zuliefernden Ferkelerzeuger haben laut Mitteilung der Unternehmensgruppe bereits die Kastration eingestellt. Im September sollen dann die Impfungen in den Mastbeständen anlaufen.

Die Colruyt Gruppe hat ihren Hauptsitz in Halle, Belgien. Das Unternehmen erwirtschaftete mit einem Jahresumsatz von 6,91 Mrd. Euro (2008) einen Jahresüberschuss von 354,8 Millionen Euro (2008). Colryut beschäftigt ca. 20.300 Mitarbeiter (2008). In Belgien besitzt Colruyt über 170 Standorte und gehört damit zu den wichtigsten Einzelhandelsunternehmen in Belgien. Zum Konzern gehören unter anderem: Colruyt – Supermärkte, Colruyt France – Supermärkte, Okay-Supermärkte und seit 2003 Spar.

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