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Redaktion Grosstiere

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Mehr Tierschutz durch Routine-Kontrollen von Kadavern

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast bringt Initiative im Bundesrat ein

Hannover/Berlin (ML) – Niedersachsen treibt die Verbesserung des Tierschutzes weiter voran. Erstmals wird Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast auf der Bundesratssitzung in Berlin am kommenden Freitag (15. März) eine neue Initiative vorstellen. Damit wird der Bund aufgefordert, die rechtliche Grundlage für routinemäßige Tierschutzkontrollen in Verarbeitungsbetrieben für Tierische Nebenprodukte (VTN) zu schaffen. „Wir wollen in Niedersachsen den Tierschutz in allen Bereichen stärken. Deshalb müssen wir die Verursacher des Tierleids ausfindig machen. Bislang sieht das deutsche Recht nicht vor, dass angelieferte Tiere auf Verstöße gegen das Tierschutzrecht untersucht werden können. Das wollen wir ändern.“

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Staatssekretär Bottermann: Kein Abfertigungstourismus im Nutztiersektor

Düsseldorf (nrw) – Angesichts der aktuell geführten Diskussion über lange Tiertransporte in Staaten außerhalb der Europäischen Union hat Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann am Donnerstagnachmittag die in Nordrhein-Westfalen beteiligten Wirtschaftsvertreter und Verbände zu einem Gespräch in das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz eingeladen. Im Mittelpunkt standen Rahmenbedingungen für rechtssichere und tierschutzgerechte Tiertransporte von Rindern in Drittländer.

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ASP: Virus kann über Futtermittel übertragen werden

Manhattan (aho) – Das Virus der Afrikanischen Schweinepest und viele andere Viren können über Futtermittel und Futterzusatzstoffe verbreitet werden. Hierauf weisen Wissenschaftler der Kansas State University hin. Sie hatten in einem Versuchsmodell einen Futtermitteltransporte per Schiff über den Atlantik und Pazifik simuliert. Hierbei berücksichtigten sie die Transportdauer und die üblichen Umweltbedingungen.

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Jetzt unnützen Stacheldraht aus der Landschaft entfernen, um Tiere und Menschen zu schützen

[Als Tiefflieger verfangen sich besonders Eulen und Weihen mit ihren empfindlichen Flügeln in alten Weidezäunen. © Wildtierstation HH/SH]

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Rind im Kleintransporter


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AniCon übernimmt Bestandsimpfstoff-Geschäft der WDT

Aus WedeVac® wird AniVac® – Die AniCon Labor GmbH übernimmt zum 1. März 2019 die traditionsreiche Herstellung Bestandsspezifischer Impfstoffe des Serumwerkes Memsen der WDT.
[Einblick in das Veterinärdiagnostikzentrum (©AniCon Labor GmbH)]

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VG Schleswig: Landkreis muss Rindertransporte nach Niedersachsen genehmigen

Schleswig (VG) – Das Verwaltungsgericht hat heute (27.02.2019) in einem vorläufigen Rechtsschutzverfahren über die Erteilung tierärztlicher Atteste für den Transport von Rindern entschieden.

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Rinderzüchter in Schleswig-Holstein klagen gegen Export-Stopp

Hamburg/Schleswig (aho) – Der Streit um das Verbot von Rinderexporten in 14 Nicht-EU-Länder beschäftigt jetzt das Verwaltungsgericht Schleswig, das berichtet NDR Schleswig-Holstein. Die Rinderzucht-Genossenschaft Schleswig-Holstein eG (RSH) geht juristisch mit einem Eilverfahren gegen den Kreis Steinburg vor. Die RSH will so einen bereits geplanten Transport nach Marokko ermöglichen. Nach Informationen von NDR Schleswig-Holstein geht es um 21 Zuchtrinder von mehreren Landwirten aus dem Kreis Steinburg, die mithilfe der Rinderzucht Schleswig-Holstein eG (RSH) nach Nordafrika gebrachten werden soll. Der Kreis Steinburg hatte dafür notwendige Vorlaufatteste nicht ausgestellt.

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Krisenstab übt Umgang mit Afrikanischer Schweinepest


[Foto: Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein]
Siegen (aho) – Seit dem Nachweis der Afrikanischen Schweinepst (ASP) bei Wildschweinen Anfang September 2018 in Belgien wird ein Ausbruch auch in Deutschland immer wahrscheinlicher. Um für den Fall der Fälle gut vorbereitet zu sein, führt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit den jeweiligen Kreisveterinärämtern landesweit Übungen durch, in denen das richtige Vorgehen geübt wird. So auch im Kreis Siegen-Wittgenstein.

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Landwirtschaftsministerium stoppt vorläufig Tiertransporte in Drittländer

Kiel (pm) – Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) untersagt vorläufig Tiertransporte in Drittländer: Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht hat heute (25. Februar) einen zeitlich befristeten Erlass an die entsprechenden Kreisveterinärämter im Land herausgegeben. „Am Freitag hat ein Arbeitstreffen von Bund und Ländern stattgefunden, bei dem auch die rechtliche Bewertung von Tiertransporten in Drittländer diskutiert wurde. Dieses Treffen wollten wir mit seinen Ergebnissen abwarten, um möglichst gemeinsam mit den anderen Ländern vorzugehen.

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Kuh-Attacke: Landwirt zu Schadenersatz in Höhe von 490.000 Euro verurteilt

Insbruck (aho) – Das Landesgericht Innsbruck hat der Klage der Hinterbliebenen (Ehemann und Sohn) der bei einer Kuh-Attacke im Pinnistal im Sommer 2014 zu Tode getrampelten Frau mit Urteil vom 20.02.2019 weitgehend stattgegeben. Die „alleinige Haftung“ liege beim Landwirt, weil er versäumt habe, durch ausreichende Sicherungsmaßnahmen Wanderer vor seiner Kuhherde zu schützen. Mit einem Zaun hätte der Unfall verhindert werden können, so die Sichtweise des Gerichts. Die Schuld der Frau an dem tragischen Unfall sei „vernachlässigbar“, so das Gericht in seinem am heutigen Freitag veröffentlichten Urteil.

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Auch der Landkreis Stormarn stoppt Rinderexporte in bestimmte Drittstaaten

Bad Oldesloe (aho) – Auch der Landkreis Stormarn wird bis auf weiteres keine Tiertransporte von Rindern in bestimmte Staaten außerhalb der Europäischen Union mehr genehmigen und auch keine Vorlaufatteste für Tiere zum Transport zu Sammelstellen ausstellen. Das teilt jetzt der Landkreis mit. Hiervon sind laut dem Landkreis Exporte in die Türkei, den Nahen Osten, den Maghreb und in asiatische Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion betroffen.

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Schweiz: Ferkelerzeuger kastriert ohne Isoflurannarkose

[Foto: Isofluran-Narkosegerät auf einem Schweizer Betrieb]
(aho) – Ein Schweizer Ferkelerzeuger aus dem Kanton Thurgau ist vor dem schweizerischen Bundesgericht mit seiner Beschwerde gegen eine Verfügung des Kanton Thurgau gescheitert, in der ihm vorgeworfen wurde, von Dezember 2014 bis Januar 2016 von 2.600 Ferkeln rund 2.000 Ferkel ohne ausreichende Narkose kastriert zu haben. Das ist dem Urteil 2C_307/2018 vom 29.01.2019 des Bundesgerichts zu entnehmen. ist Die betäubungslose Ferkelkastration in der Schweiz seit 2010 verboten. Sie soll mit dem Narkosegas Isofluran und einer Apparatur durchgeführt werden.

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Afrikanische Schweinepest erreicht Vietnam

Hanoi (aho) – Wie das vietnamesische Landwirtschaftsministerium jetzt mitteilte, wurde in insgesamt drei Schweinebeständen in den Provinzen Hung Yen und Thai Binh das Virus der Afrikanischen Schweinepest nachgewiesen. Die Ausbruchsbetriebe liegen südöstlich der Hauptstadt Hanoi. Die Bestände wurden geräumt.

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Argentinien: Aus für Colistin in der Veterinärmedizin

Buenos Aires (aho) – Mit Verordnung 22/2019 vom Januar diesen Jahres der Nationalen Behörde für Lebensmittelsicherheit “SENASA” (Servicio Nacional de Sanidad y Calidad Agroalimentaria) wurde jetzt in Argentinien die Anwendung von Colistin bei Tieren verboten. Die Verordnung verbietet auch den Besitz, den Vertrieb und den Import von Tierarzneimitteln, die dieses Antibiotikum enthalten. Die Behörde verweist auf zunehmende Resistenzen gegen das Antibiotikum. Colistin soll in Argentinien der Humanmedizin als Reserveantibiotikum vorbehalten bleiben.

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Polizei kontrolliert Lebendviehtransporte auf Hansalinie A1


Rotenburg/Sittensen/A1 (ots) – Erneut haben Beamte der Autobahnpolizei Sittensen mit Unterstützung ihrer Zevener und Rotenburger Kollegen auf der Hansalinie zwischen Bremen und Hamburg gezielte Kontrollen von Lebendviehtransporten durchgeführt.

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Verbraucher beurteilen Schweine auf Stroh als „glücklicher“

Forscherteam mit Göttinger Beteiligung untersucht, wie Verbraucher Tierfotos wahrnehmen


[Ob ein Schwein auf einem konventionellen Spaltenboden oder auf Stroh steht, hat einen Einfluss darauf, wie Verbraucher das Bild wahrnehmen. Foto: Landpixel (Swen Pförtner)]
(pug) – Fotos spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, wie Produkte aus der Landwirtschaft bei Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommen. Ein Wissenschaftlerteam der Universitäten Bozen und Göttingen hat untersucht, wie Menschen Fotos von einem Schwein in unterschiedlichen Ställen wahrnehmen und bewerten. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift PLoS ONE erschienen.

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Atypische Scrapie bei Schaf in Rheinland-Pfalz nachgewiesen

Koblenz (lua) – Bei einem verendeten Schaf aus dem Westerwald wurde bei einer Routineuntersuchung im Landesuntersuchungsamt (LUA) die atypische Form der Scrapie-Krankheit nachgewiesen. Diese anzeigepflichtige Tierseuche tritt bei einzelnen, meist alten Tieren spontan auf. Atypische Scrapie ist weder auf den Menschen noch auf andere Tiere übertragbar.

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NGG: „Kameras in Schlachthöfen sind Placebo“

Berlin (aho) – Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) stellt sich gegen eine Videoüberwachung in Schlachtbetrieben. Freddy Adjan, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), hat die Initiative von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zur Kameraüberwachung von Schlachthöfen, die heute im Bundesrat vorgestellt wird, als „völlig unzureichend“ kritisiert. Die eigentlichen Ursachen der teilweise skandalösen Zustände in Schlachthöfen – das Krebsgeschwür der Werkverträge und Subunternehmen – blieben unberücksichtigt

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