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Redaktion Grosstiere

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NRW beantragt BHV1-Freiheit für das Rheinland

Düsseldorf (aho) – Nachdem die letzten mit BHV1 (Rinderherpes) infizierten Rinder aus den Beständen im Bezirk Düsseldorf entfernt wurden, hat das Landwirtschaftsministerium NRW auch für diese Region den Antrag auf Anerkennung als freies Gebiet bei der EU-Kommission gestellt. Der Antrag für den Bezirk Köln konnte bereits im Januar gestellt werden.

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Jordanien: MKS landesweit

[Foto: Aphten in einem Rindermaul] Paris (aho) – Aus Jordanien wird ein landesweiter Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) gemeldet. Wie das Internationale Tierseuchenamt in Paris mitteilt, sind Rinder, Schafe und Ziegen im Norden, Nordwesten und Süden des Landes betroffen. Es wurde ein Virus von Serotyp O nachgewiesen. Zum Eindämmen der Seuche sollen Impfungen genutzt werden.

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Gesundheit erhalten – Antibiotika reduzieren!

(aho) – Diese Beiträge sollen Ihnen Hinweise geben, wie Sie mit Produkten aus der Natur ohne Antibiotika die Gesundheit Ihrer Tiere erhalten können.

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Afrikanische Schweinepest in Moldawien

Paris (aho) – In der Stadt Soroca im Nordosten von Moldawiens ist die Afrikanische Schweinepest ausgebrochen. Wie das Internationale Tierseuchenamt in Paris mitteilt, handelt es sich um einen Kleinbestand mit sieben Schweinen. Der Ort liegt an einer vielbefahrenen Straße an der Grenze zwischen Moldawien und der Ukraine.

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Geflügelpest: Die Landkreise Cloppenburg und Wittmund melden Seuchenfälle

Ardorf/Garrel (aho) – In Niedersachsen kommt die Geflügelpest nicht zum Erliegen. Am Donnerstag hat sich in Ardorf im Kreis Wittmund der Verdacht auf die Geflügelpest bestätigt. Es mussten zwei Mastställe mit insgesamt rund 24.000 Enten getötet werden, teilte das Veterinäramt am Freitag mit. Im Kreis Cloppenburg besteht wieder in zwei Betrieben Verdacht auf Geflügelpest. Wie […]

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Kälberdurchfall: Es geht auch ohne Antibiotikaeinsatz

(aho) – Durchfälle spielen als Krankheitskomplex im Kälberstall nach wie vor eine entscheidende Rolle. Im Durchschnitt sind mehr als 10 % Kälberverluste zu beklagen. Einzelne Betriebe liegen bei mehr als 25 %. In vielen Beständen wird die Wirtschaftlichkeit der Viehhaltung dadurch in Frage gestellt. Neben Durchfallerregern wie Viren, Kokzidien und Salmonellen, werden Durchfälle häufig durch eine Futterumstellung und hieraus resultierende Verdauungsstörungen hervorgerufen.

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Wurm-Pneumonien: Antibiotika wirkungslos

Lunge(aho) – Über das Blut gelangen Spulwurmlarven bei infizierten Schweinen regelmäßig in die Lunge und durchbohren die Lungenbläschen (Alveolen) in Richtung Trachea. Bei hochgradigem Wurmbefall zeigen sich klinische Symptome wie Atemnot (Dyspnoe) mit ausgeprägter Bauchatmung, Husten, Fieber, Abgeschlagenheit und Fressunlust (1,2,3). Die Lungen sind vergrößert, schwer und zeigen diffus verteilte Blutungen. Die Bronchien und die Trachea sind mit einer schaumig – schleimigen Flüssigkeit gefüllt (2).

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Ödemkrankheit: Unbeding vorbeugend handeln!

(aho) – Erkrankungen durch Shigatoxin-bildende Colibakterienbei Absatz– und Aufstallungsferkeln sind immer noch ein bedeutendes Problem in der Ferkelproduktion. Als Colienterotoxaemie bezeichnet man Erkrankungen, bei denen das Shigatoxin die Blutgefäße schädigt. Man unterscheidet den Colitoxinschock und die Ödemkrankheit. Sitz der Erkrankung ist dennoch der Darm. Von dort aus gelangen die Toxine ins Blut. Ungeachtet der Häufung bei Absatzferkel und nach dem Einstallen in die Vormast, kann die Colienterotoxaemie bei Schweinen ab der dritten Lebenswoche auftauchen. Einzelfälle werden auch bei Mastschweinen beobachtet. Meist erkranken mehrere Ferkel eines Wurfes bzw. einer Mastgruppe. Oft sind die besten der Gruppe betroffen.

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Vier Geflügelpest-Verdachtsfälle in Garrel

Cloppenburg (aho) – Der Landkreis Cloppenburg meldet vier Verdachtsfälle auf Ausbruch der Geflügelpest in der Gemeinde Garrel. Betroffen sind insgesamt rund 52.000 Putenhähne. Die vier Betriebe befinden sich im bereits bestehenden Sperrbezirk.

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MV: Ausnahmen von der Stallpflicht möglich

Schwerin (LU) – Vor dem Hintergrund der bereits vier Monate bestehenden Aufstallung von Geflügel gibt das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt MV in Schwerin den Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämtern der Landkreise und kreisfreien Städten die Möglichkeit, in begründeten Einzelfällen und nach vorheriger Bewertung des örtlichen Risikos Ausnahmen von der Aufstallungspflicht zu erteilen. Dazu gibt es heute einen entsprechenden Erlass an die zuständigen Behörden heraus.

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Niederlande: Vogelgrippe bei Hobby-Geflügel

Den Haag (aho) – Aus den Niederlanden werden zwei Fälle von Vogelgrippe gemeldet. Wie aus dem Wirtschaftsministerium in Den Haag verlautete, sind zwei Hobby-Geflügelhaltungen in den Orten in Lands und Wormerveer (Noord-Holland) betroffen.

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EFSA: Blauzungenkrankheit mit ausgedehntem Impfprogramm ausrotten

Parma (aho) – Die Ausrottung der Blauzungenkrankheit ist sehr schwierig – hierzu müssten 95% der anfälligen Rinder und Schafe mindestens fünf Jahre in Folge geimpft werden, so die Schlussfolgerung von Sachverständigen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA. Im Anschluss an solche Massenimpfkampagnen wären sensible Überwachungssysteme erforderlich, die selbst eine geringe Virusprävalenz – von weniger als 1% der Tiere in einem überwachten Gebiet – erfassen können. Ansonsten könnte die Krankheit einige Jahre nach Abschluss der Impfkampagne wieder auftauchen, so die EFSA.

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Schweiz: BVD-infizierte Rinder auf Ausstellungen geschmuggelt?

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Bundesminister Schmidt: Offene Fragen zum Kastrationsausstieg klären

KastrationsausstiegSchwarzenau (aho) – Anlässlich eines Besuches des Lehr-, Versuchs- und Fachzentrums für Schweinehaltung in Schwarzenau (LVFZ) am vergangenen Freitag bekräftigte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, dass die Forschungs- und Wirtschaftsverbände die verbleibenden zwei Jahre zur Klärung offener Fragen zum Kastrationsausstieg nutzen müssen. Für mittlere und kleinere Betriebsstrukturen, wie sie insbesondere in Süddeutschland vorzufinden sind, müssen praxistaugliche Lösungen für ein tierschutzgerechtes Kastrationsverfahren zur Verfügung stehen. Keinesfalls soll die Ferkelerzeugung noch weiter in Nachbarländer mit weniger Tierschutzauflagen abgedrängt werden.

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Verdacht auf Tierschutzverstöße im Schlachthof: Ermittlungen eingestellt

SchlachthofOsnabrück (ots) – Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat die Ermittlungen gegen einen Sauen-Schlachthof im Landkreis Emsland wegen möglicher Tierschutzverstöße eingestellt. Das bestätigte ein Sprecher der Anklagebehörde der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch). Gegen das Unternehmen bestand der Verdacht, Tiere vor dem Schlachtprozess unzureichend betäubt zu haben. Laut Staatsanwaltschaft konnte ein eingeholtes Gutachten „die für eine Verurteilung erforderliche Feststellung, dass solche Geschehnisse mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit stattgefunden haben, nicht treffen“.

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5600 Hennen verhungert: Ex-Landwirt muss 2.700 EURO Geldstrafe bezahlen; Tierhalteverbot

Vechta (aho) – Ein 60-jähriger Landwirt aus dem Raum Bersenbrück wurde am Montag vor dem Amtsgericht Vechta wegen Tierquälerei zu einer Geldstrafe von 2.700€ verurteilt. Die Richterin sah es als erwiesen an, dass der rund 5.600 Hennen in seinen Ställen in Damme und Lohne verhungern bzw. verdurstet ließ.

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Druck wird erhöht: Dänische Schweinehalter sollen weniger Colistin verbrauchen

Kopenhagen (aho) – Um dem steigenden Verbrauch von Colistin in der dänischen Schweineproduktion entgegenzuwirken, soll zukünftig nach dem Willen des dänischen Landwirtschaftsministers Esben Lunde Larsen der Verbrauch von Colistin im sogenannten „Gelbe-Karten-System“ mit dem Faktor 10 angerechnet werden. Demnach würde eine Behandlung mit Colistin wie zehn Behandelungen mit einem anderen Antibiotikum angerechnet. Somit käme im „Gelbe-Karte-System“ ein Betrieb, der vermehrt Colistin verbraucht, schneller an den Punkt, an dem obligatorische Prüfungen und Beratungsmaßnahmen angeordnet würden.

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Multiresistente Keime in der Donau

[Kläranlagen können resistente Keime nicht zurückhalten]
Graz (aho) – Wissenschaftler vom Institut für Hygiene Mikrobiologie und Umweltmedizin der medizinischen Universität Graz haben in Wasserproben aus der Donau antibiotikaresistente Keime gefunden. Ein Drittel der E.Coli-Bakterien war resistent gegen ein Antibiotikum, ein Zehntel war multiresistent.

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H5N8 bei Gänsen in einem Kleinstbestand im Kreis Bad Dürkheim

Bad Dürkheim (aho) – In einem Hobbybestand in Caelsberg in der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinde Hettenleidelheim (Kreis Bad Dürkheim) wurde das H5N8-Vogelgrippevirus nachgewiesen. Zwei Gänse waren verendet. Daraufhin mussten aus Sicherheitsgründen die verbleibende Gans im Besitz des Tierhalters und drei Hühner tierschutzgerecht getötet werden. Auch Geflügel in einer direkt benachbarten Tierhaltung musste getötet werden, es handelte sich […]

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Schweinepraxis: MMA vermeiden – Antibiotika reduzieren

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