[Freilandhuhn] Leipzig (aho) – Hausgeflügel insbesondere in Freilandhaltung, ist regelmäßig mit Toxoplasma gondii infiziert. Zu diesem Ergebnis kommen Parasitologen der Universität Leipzig, nachdem sie eine Vielzahl von wissenschaftlichen Publikationen ausgewertet hatte. Solche Publikationen belegen, das in Freilandbeständen mehr als jedes Dritte Tier gefallen ist.
Berlin/Belsdorf (aho) – Die Diskussion, ob die bei der Erzeugergemeinschaft NEULAND e.V. ausschließlich genutzte Isofluran-Gasnarkose zur Kastration aller NEULAND-Ferkel dem Arzneimittelrecht entspricht, hält weiterhin an. NEULAND selbst ortet in einer Pressemitteilung ein „Ablenkungsmanöver einer bestimmten Tierärztelobby“
Berlin (aho) – Die Anwendung von Antibiotika soll in deutschen Ställen auf das absolut notwendige Maß beschränkt werden. Hierzu beabsichtigt Ministerin Aigner (CSU) das Arzneimittelgesetz so zu ändern, dass die zuständigen Überwachungsbehörden der Bundesländer einen erweiterten Zugriff auf die erfassten Abgabemengen von Antibiotika erhalten. Einen entsprechenden Entwurf einer Änderung will die Ministerin noch in dieser [...]
Rockville (aho) – Nachdem die Arzneimittelzulassungsbehörde der Vereinigten Staaten „FDA“ (Food and Drug Administration) über mehr als drei Jahrzehnte mögliche Risiken durch den Einsatz von Antibiotika in subtherapeutischen Dosierungen als Leistungsförderer
Berlin (hib/EIS) – Aus Anlass einer Studie zum Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage (17/8232) eine Einschätzung der Bundesregierung. Die Grünen wollen wissen, ob davon ausgegangen werden kann, dass Antibiotika bei Tieren zur Vorbeugung von Krankheiten und zur Wachstumsförderung auch in [...]
Brüssel (aho) – Das belgische Referenzlabor für Tierseuchen CODA (Centrum voor Onderzoek in Diergeneeskunde en Agrochemie) hat im Gehirn eines verendeten Wolfs das Aujeszky-Virus nachgewiesen. Der Wolf lebte im Reservat in der Nähe von Rochefort in der Provinz Namur. Dem Tier waren Reste eines während einer Jagd erlegten Wildschweines verfüttert worden. Danach entwickelte der Wolf [...]
Den Haag (aho) – Das Schmallenbergvirus breitet sich in den Niederlanden immer weiter aus. Wie das Niederländische Amt für Verbraucherschutz und Ernährung (Voedsel en Waren Autoriteit – VWA) jetzt mitteilte, ist die Zahl der Betriebe, die die Geburt missgebildeter Kälber und Lämmer gemeldet haben, auf 126 gestiegen.
Zoetermeer (aho) – Die im niederländischen Qualitätssicherungssystems IKB organisierten Schweinehalter wollen zukünftig auf solche Antibiotika verzichten, die in der Humanmedizin von besonderer Bedeutung sind. Das teilte die Fachgruppe Schweine der Branchenorganisation Vieh, Fleisch und Eier (PVE) jetzt in einer Pressemitteilung mit.
Demnach wurden Cefalosporine und Fluorquinolone von der Positivliste der IKB-konformen Tierarzneimittel gestrichen. Arzneimittel mit diesen Wirkstoffen dürfen werden angewendet noch auf den Betrieben vorrätig gehalten werden.
Gummersbach (aho) – In der kalten Jahreszeit erreichen regelmäßig Anfragen und Beschwerden über die Freilandhaltung von Schafen und Ziegen das Veterinäramt des Oberbergischen Kreises. Gerade Schafe stehen im Winter immer wieder auf Weiden ohne Stall oder geeigneten Unterstand. Wie der Umweltdezernent des Oberbergischen Kreises, Herr Dr. Christian Dickschen mitteilt, hat das Veterinäramt deswegen ein Merkblatt über die ganzjährige
Gnarrenburg/Oldenburg (aho) – Bereits seit Mai 2008 kastriert die Erzeugergemeinschaft „Neuland“ ihre Ferkel unter Isoflurannarkose. Die Anwendung dieses Gases wurde immer wieder von Tierärzten als „illegal“ kritisiert, da das Arzneimittel keine Zulassung für das Schwein hat und mit den Wirkstoffen Ketamin (Ursotamin®) und Azaperon
Berlin (aho) – Deutsche Landwirte halten immer weniger Rinder. Aktuell stehen 12,8 Millionen Rinder in den Ställen; noch im Jahr 2000 waren es 14,5 Millionen, 1950 14,8 Millionen und im Reichsgebiet 1900 gar 18,9 Millionen Rinder. Wie der Deutsche Bauernverband (DBV) weiter mitteilte, werden heute gegenüber 2000 etwas mehr Schweine (+ 4 Prozent, 26,5 Mio. gegenüber 25,6 Mio.) und Geflügel (+ 5 Prozent) gehalten.
Oldenburg/Hannover (aho) – Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt gegen zwei Mitarbeiter aus dem niedersächsischen Landwirtschaftsministerium In Hannover. Gegen den Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke und den damaligen Chef der Pressestelle, Gert Hahne besteht nach Angaben der Staatsanwaltschaft der Verdacht der versuchten Strafvereitelung.
Itzehoe (aho) – Der Chef des inzwischen insolventen Futtermittelherstellers Harles & Jentzsch aus Uetersen (Kreis Pinneberg) wird möglicherweise nicht bestraft. Da er Ende Dezember 2010 der Lebensmittelkontrollstelle die erhöhten Dioxinwerte in Futterfetten gemeldet hatte, kommt wahrscheinlich Paragraph 44 Absatz 6 des Lebens- und Futtermittelgesetz zur Anwendung. Die Rechtsvorschrift besagt, dass Unternehmer, die sich selbst bei [...]
Paris (aho/lme) – Beim Einsatz gentechnologisch modifizierter Pflanzen in Nahrungs- und Futtermittel ist nicht mit negativen Langzeitfolgen zu rechnen. Zu diesem Ergebnis kommen britische und französische Wissenschaftler in einer jetzt publizierten Metastudie.
Brüssel (aho) – Das belgische Referenzlabor für Tierseuchen CODA (Centrum voor Onderzoek in Diergeneeskunde en Agrochemie) hat bei tot geborenen und am Schädel und den Extremitäten deformierten Lämmern von drei Betrieben aus der Provinz Antwerpen das Schmallenberg-Virus nachgewiesen. Das Virus war zunächst in Deutschland und den Niederlanden aufgetreten.
Sydney (aho) – Registration is open for the next international meeting devoted to paratuberculosis. The very latest science by the best international experts in a lovely part of the world. More…
Brüssel (aho/lme) – Die EU-Kommission hat weitere gentechnologisch modifizierte Pflanzen zum Import in der EU genehmigt. Die drei Mais- und eine Baumwollsorte können in Lebensmitteln und Tierfutter verwendet werden. Für den Anbau innerhalb EU sind die Sorten aber nicht zugelassen. Die Genehmigung wurde für zehn Jahre erteilt.
Hongkong (aho) – Als Reaktion auf den Fund des H5N1-Vogelgrippevirus bei einem verendeten Huhn und zwei Wildvögeln, wurden in Hongkong 17.000 Federtiere des größten Geflügelmarktes der Metropole und chinesischen Sonderverwaltungszone gekeult. Zusätzlich wurden für 21 Tage alle Feflügelimporte aus China ausgesetzt.