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Unrentabel, Aussteiger, mangelnder Tierschutz: Ökobranche übt Selbstkritik

[Federpicken und Kannibalismus)
Berlin/Bad Dürkheim (aho/lme) – Anlass für die Selbstkritik, die in der Zeitschrift ÖKOLOGIE & LANDBAU (H. 159, 3/2011) in ungewohnter Offenheit formuliert wird, ist die Tatsache, dass zahlreiche Biolandwirte wieder auf konventionell umstellen. Rund ein Dutzend Studien haben die Gründe hierfür ermittelt: Wenn die Förderung wegfällt, rechnet sich das Ganze nicht mehr. Dann baut man lieber eine Biogasanlage, da hier mehr Subventionen fließen (Beitrag: Behrens G et al: Der unbekannte Aussteiger. S. 43-46.)

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Vogelgrippe in einem Legehennenbestand in Aurich

Aurich-Sandhorst (aho) – Auf einem Legehennenbetrieb im Auricher Ortsteil Sandhorst wurde am Freitag Vogelgrippe durch ein H7N7-Influenzavirus amtlich festgestellt. Zuvor hatte das Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsanstalt für Tiergesundheit) auf der Insel Riems die Diagnose bestätigt. Die rund 190 Legehennen wurde bereits am Donnerstagabend getötet.

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Niederlande: Sieben Geflügelbetriebe von Coryza betroffen

[Foto: Cornell University College of Veterinary Medicine; "Eulenkopf"] Doetinchem/Ede (aho) – In der niederländischen Gemeinde Ede (Provinz Gelderland) ist jetzt der sechste Geflügelbetrieb vom ansteckenden Hühnerschnupfen „Coryza“ befallen. Das meldet das Agrarisch Dagblad mit Redaktionssitz in Doetinchem. Ein weiterer infizierter Bestand liegt in der Gemeinde Borssele in der Provinz Zeeland. Betroffen sind Betriebe mit Freilandhaltung, darunter auch zwei Biohaltungen.

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Landwirtschaftszählung 2010: Mehr Masthähnchen gezählt

(MEG) – Die Ergebnisse der Landwirtschaftszählung 2010 liegen vor. Es wurden nach Informationen des Statistischen Bundesamtes in Deutschland am 1. März 2010 67,53 Mio. Masthähnchen in 4.532 Betrieben gehalten. Zum vorherigen Zähl-zeitpunkt (Mai 2007) waren es 59,222 Mio. Hähnchen in 8.680 Betrieben. Der deutliche Rückgang der Betriebe ist auf eine Anhebung der Erfassungsuntergrenze zurückzuführen.

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Weitere H7N7-Influenzafälle bei Geflügel in Sachsen

Paris (aho) – In sächsischen Geflügelbeständen wurden weitere Influenzafälle durch das H7N7-Influenmzavirus festgestellt. Das Internationale Tierseuchenamt in Paris meldet infizierte Kleinbestände in Tirpersdorf (Vogtlandkreis), Pausa (Vogtlandkreis), Kaufungen (Landkreis Zwickau), Unterwürschnitz (Vogtlandkreis) und Königshain (Landkreis Mittelsachsen). Die Bestände wurden geräumt.

Eine interaktive Tierseuchenkarte finden Sie hier.

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Europäisches Parlament unterstützt Verfütterung von PAP an Geflügel und Schweine

Brüssel (aho) – Angesichts des in der EU bestehenden “Protein-Defizits” unterstützen die Abgeordneten der Europäischen Parlaments die Idee, sogenannte „PAP“ (Processed animal protein / „behandelte tierische Eiweiße“) für die Fütterung von Schweinen und Geflügel zuzulassen.
Das Verbot von Kannibalismus müsse bestehen bleiben und lediglich verarbeitete tierische Proteine, die für den menschlichen Verzehr geeignet sind, dürften genutzt werden, so die Abgeordneten. Zu den strikten Bedingungen zähle, dass verarbeitete tierische Proteine von Arten kommen müssen, die keine Beziehung zu TSE-Erkrankungen haben und nur an Nicht-Pflanzenfresser verfüttert werden dürfen.

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Impfen statt Keulen? Moderne Diagnostik und innovative Impfstoffe eröffnen Möglichkeiten für neue Bekämpfungsstrategien

[Bild: „Die Entwicklungen in der molekularen Diagnostik von Tierseuchenerregern können als revolutionär bezeichnet werden“, urteilte Dr. Timm Harder, Friedrich-Löffler-Institut, Insel Riems.]

(BfT) – Die Akademie für Tiergesundheit hatte in diesem Frühjahr nationale und internationale Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Veterinärmedizin, Öffentlichkeit und Landwirtschaft nach Wiesbaden-Naurod eingeladen, um einen Überblick über den aktuellen Stand und neue Entwicklungen in der europäischen Seuchenpolitik zu geben sowie neue Strategien zur Bekämpfung von Tierseuchen zu diskutieren.

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Tierseuchen: Landkreise wollen noch enger zusammenarbeiten

Berlin (DL) – Die 13 Landkreistage in den Ländern und der Deutsche Landkreistag haben am 30. Juni diesen Jahres eine Vereinbarung zur intensiveren Zusammenarbeit bei der Verhinderung von Tierseuchen und Lebensmittelkrisen unterzeichnet. Präsident Landrat Hans Jörg Duppré sagte: „Die Erfahrungen aus den Tierseuchenkrisenfällen sowie Lebensmittel- und Futtermittelskandalen der letzten Jahre haben gezeigt, dass zum Zweck [...]

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Weitere Fälle von H7N7-Vogelgrippe in Sachsen

Chemnitz/Dresden (aho) – Die H7N7-Vogelgrippe hat in Sachsen weitere Geflügel-Betriebe übergegriffen. Im Vogtland- und Erzgebirgskreis, im Kreis Zwickau und in Chemnitz wurden zumeist auf Kleinbetrieben rund 2.000 Federtiere getötet. Es handelt sich vor allem um Puten, teilte die Landesdirektion Chemnitz am Freitag mit.

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Neues Tierwohl-Label für Fleisch aus besonders tiergerechter Haltung +++ Tierschutzbund will kontrollieren

Göttingen (aho) – Wissenschaftler der Universitäten Göttingen und Kassel haben gestern zusammen mit dem Deutschen Tierschutzbund, dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem Verein Neuland sowie Unternehmen der Schlacht- und Lebensmittelbranche (Vion, Coop) erste Kriterien des Siegels auf einer Fachtagung öffentlich vorgestellt. Das freiwillige Label definiert Standards für Aufzucht, Mast, Transport und Schlachtung von Masthühnern und Mastschweinen, so die Beteiligten in einer Medieninformation. Die Mehrkosten sollen die Kunden im Supermarkt bezahlen.

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H7N7-Influenza bei Puten im Raum Chemnitz

Chemnitz (aho) – In einem Putenbestand im Chemnitzer Ortsteil Röhrsdorf ist das niedrigpathogene aviäre H7N7- Influenzavirus nachgewiesen worden, wie das Veterinäramt Chemnitz am Mittwoch mitteilte. Die rund 1.500 Tiere werden getötet.

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Niederlande: Schächten von Tieren jetzt verboten

Den Haag (aho) – Mit deutlicher Mehrheit hat am Dienstag das niederländische Parlament einer Verordnung zugestimmt, die das betäubungslose Schlachten von Tieren durch einen Halsschnitt – auch bekannt als „Schächten“ – verbietet. Für die Verordnung stimmten 116 Abgeordnete, 30 votierten dagegen. Zu den Befürwortern gehörten Parlamentarier der Sozialdemokraten, den Liberalen und den Grünen. Juden und [...]

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EU-2010: Noch viele Hennen in konventionellen Käfigen +++ Fristgerechtes Ende fraglich

(MEG) Die EU-Kommission hat inzwischen die 2010er-Daten über die Anzahl der Legehennen aufgeteilt nach Haltungsformen in der EU vorgelegt. Insgesamt ermittelte man einen Bestand von 362,63 Mio. Hennen. Erstmals liegen nun aussagekräftige Daten zum Anteil der ausgestalteten Käfige in der EU vor. 74,95 Mio. Legehennen bzw. 20,6 % des Gesamtbestandes waren 2010 in ausgestalteten Systemen [...]

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NL: Zweiter Geflügelbetrieb in Creil von H7N7-Influenza betroffen +++ Geflügelhalter fordern Freilandverbot

Den Haag (aho) – Auf einer Putenhaltung mit 6750 Tieren in Creil in der niederländischen Provinz Flevoland wurde ein H7N7-Influenzavirus festgestellt. Das teilte das Agrarministerium in Den Haag mit. Der Bestand wurde geräumt. Er liegt in der Nähe der Legehennenfreilandhaltung, deren 47.000 Tiere wegen H7N7 in der vergangenen Woche getötet wurden. Der niederländische Verband der [...]

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Niederlande: H7-Vogelgrippe in Legehennenfreilandhaltung

Den Haag (aho) – In einer niederländischen Legehennenfreilandhaltung in Ort Creil (Provinz Flevoland) wurde ein H7N7-Influenzavirus festgestellt. Hierüber informiert das Niederländische Agrarministerium. Die 47.000 Hennen werden getötet. In einem Umkreis von drei Kilometern wurde um den Betrieb eine Sperrzone eingerichtet. Für alle Federtiere gilt ein Freilandverbot. Geflügel, Eier, Mist und Einstreu dürfen nicht aus der Sperrzone verbracht werden.

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Kreis Gütersloh: Geflügelgrippe noch nicht überwunden

Gütersloh (aho) – Im Kreis Gütersloh wurden wieder zwei Geflügelhaltungen entdeckt, die mit dem H7N7-Influenzavirus infiziert sind. Es handelt sich nach Mitteilung der Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Kreises Gütersloh um einen Betrieb in Rheda-Wiedenbrück-Lintel und einen in Rietberg-Westerwiehe. Der Betrieb in Lintel mit 5400 Legehennen liegt unweit eines Putenmastbetriebs, bei dem die Geflügelgrippe ebenfalls [...]

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Keine weiteren Fälle von Geflügelpest in Baden-Württemberg

Stuttgart (aho) – „Nachdem die Veterinärverwaltung des Landes bei einem Betrieb in Südbaden die in Nordrhein-Westfalen ausgebrochene Geflügelpest festgestellt hat und der gesamte Geflügelbestand des betroffenen Betriebes im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben getötet wurde, kann nun für die übrigen 17 im Fokus der Behörden stehenden Betriebe in Baden-Württemberg Entwarnung gegeben werden“, sagte der baden-württembergische Minister [...]

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FLI: H7-Influenzavirus schon längere Zeit in der Region

Greifswald – Insel Riems (aho) – Das Nationale Referenzlabor für Geflügelpest am Friedrich-Loeffler Institut (FLI) hat das niedrigpathogene aviärer Influenza (LPAI) vom Subtyp H7 von infizierten Geflügelhaltungen aus dem Kreis Gütersloh analysiert. Obwohl es sich um ein niedrigpathogenes Virus handelt, wurden sowohl bei Haushühnern

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Vogelgrippe in Baden-Württemberg

Stuttgart (aho) – In Südbaden hat sich ein Geflügelpestverdacht bestätigt. Das wurde aus dem Agrarministerium in Stuttgart bekannt. Die 2.000 Federtiere des Bestandes wurden getötet. Der Betrieb hatte Tiere aus Nordrhein-Westfalen zugekauft. In den Landkreisen Gütersloh und Paderborn in Nordrhein-Westfalen wurden seit dem 21. Mai 2011 in einigen Geflügelhöfen die gering pathogene Geflügelpest nachgewiesen worden.

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Topic®-Emulsionspray und Gel decken ab, lösen Verkrustungen, trocknen aus und sind gegen Bakterien und Pilze konserviert. Die Topic®-Produkte neutralisieren den tierspezifischen Eigengeruch und Gerüche von Entzündungssekreten z.B. beim Zwischenschenkelekzem, Sommerekzem, Kannibalismus, Mauke, Huf- oder Klauenveränderungen. Der versorgte Bereich wird so für Insekten (Fliegen) wenig attraktiv. Die Emulsion und das Gel können auch unter Verbänden und im Zwischenschenkelbereich von Kühen eingesetzt werden.

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