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Verbot des Schächtens nicht zulässig

Berlin (hib/HLE) – Ein Verbot des Schächtens (Schlachten ohne Betäubung) ist verfassungsrechtlich nicht zulässig. Darauf weist die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/1403) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (19/1171) hin. Das Tierschutzgesetz schreibe vor, dass Tiere nur nach einer Betäubung getötet werden dürfen. Allerdings gebe es eine Ausnahmeregelung.

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Fachgespräch zu Tiertransporten

Berlin (hib/EIS) – Der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft hat am Mittwochmorgen die Durchführung eines öffentlichen Fachgesprächs zum Thema Tiertransporte beschlossen. Die Abgeordneten aller Fraktionen stimmten für einen entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion, nachdem zwei Anträge der FDP-Fraktion (29/435) und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/448) beraten worden waren. Darin fordern die Liberalen, dass Transporte lebender Tiere zu Zielen außerhalb der EU, die nicht die EU-Mindeststandards des Tierschutzes einhalten, verhindert werden müssen.

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Das Leiden muss gestoppt werden!

Bundestierärztekammer fordert Kennzeichnung von Falltieren beim Schwein

Berlin (BTK) – In der Reportage „Millionen Schweine sterben für den Müll“ von Report Mainz am 20. März 2018 waren erneut entsetzliche Bilder zu sehen. Eine Studie mit dem Thema „Untersuchungen an verendeten/getöteten Schweinen in Verarbeitungsbetrieben für tierische Nebenprodukte (VTN)“ von Prof. Dr. Elisabeth große Beilage, wurde bereits in der Tierärzteschaft intensiv diskutiert. Die Bundestierärztekammer (BTK) fordert unter anderem eine Kennzeichnungspflicht von Falltieren beim Schwein, um eine Rückverfolgung zum Herkunftsbetrieb möglich zu machen.

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Stegemann/Breher: Tierschutz beim Transport sicherstellen

Berlin (ots) – Der Agrarausschuss des Deutschen Bundestages hat am heutigen Mittwoch über Tiertransporte in Drittländer beraten. Dazu erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann, und die zuständige Berichterstatterin Silvia Breher:

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Schlachten ohne Betäubung

Berlin (hib/EIS) – Die Fraktion Alternative für Deutschland (AfD) stellt rituelle Schlachtungen von Nutztieren in den Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage (19/1171). Die Abgeordneten fordern einen statistischen Überblick über Schlachtungen ohne Betäubung – sogenanntes Schächten – in Deutschland. Die Bundesregierung soll die Gesamtzahl der jährlich geschächteten Tiere seit dem Jahr 1998 nach Bundesländern und Nutztierarten aufgeschlüsselt […]

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Deutschland will EU-weite Regulierung von Tiertransporten

Berlin (hib/EIS) – Deutschland setzt sich auf EU-Ebene dafür ein, dass die Verordnung zum Tierschutz beim Transport (EG) Nr. 1 / 2005 überarbeitet wird. Insbesondere sollen die Transportzeiten weiter begrenzt, die Vorgaben zum Platzangebot konkretisiert und die behördlichen Kontrollmöglichkeiten verbessert werden, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung (19/727) auf eine Kleine Anfrage der AfD (19/558) zu Lebendtiertransporten aus der Bundesrepublik in den Nahen und Mittleren Osten.

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Fleischerzeugung im Jahr 2017 deutlich gesunken

Wiesbaden (ots) – Im Jahr 2017 war die Fleischerzeugung durch deutsche gewerbliche Schlachtunternehmen nach zuletzt leicht steigenden Werten rückläufig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank die Fleischproduktion gegenüber dem Jahr 2016 um 2,0 % (- 167 000 Tonnen) auf insgesamt 8,11 Millionen Tonnen. Damit liegt der Wert deutlich unter dem Produktionsergebnis der gewerblich erzeugten Gesamtschlachtmenge aus dem Vorjahr (8,28 Millionen Tonnen).

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TÄHAV-Entscheidung:Teuer für Tierhalter – unsicher für Tierärzte

(bpt) – Am Freitag entscheidet der Bundesrat über das Schicksal der Tierärztlichen Hausapothekenverordnung (TÄHAV). Das federführende Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) schlägt u. a. vor, dass künftig beim Einsatz von wichtigen Antibiotika bei Tieren zusätzliche Antibiogramme angefertigt und eine umfangreiche Dokumentation des Tierarztes erfolgen müssen. Die dafür anfallenden Kosten – im Einzelfall ca. 80 Euro – müssen Landwirte, Kleintier- und Pferdehalter zusätzlich zu den bisherigen Behandlungskosten tragen.

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Beim Feuerwerk auch an die Tiere denken

Bundestierärztekammer fordert eine Änderung der Sprengstoffverordnung, um gefährdete Tierbestände zu schützen

(BTK) – Feuerwerke haben eine lange Tradition und können eine zauberhafte Untermalung wichtiger Ereignisse sein: vom Jahreswechsel über Hochzeiten bis zu Bürgerfesten. So viel Freude sie den Menschen bereiten, so viel Leid können sie aber für Tiere bedeuten.

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3500 Nutztiere gerissen: Wolf bleibt besonders geschützt

Osnabrück (ots) – Ungeachtet der Ausbreitung des Wolfes in Deutschland und Europa will die EU-Kommission den besonderen Schutzstatus des Raubtiers nicht ändern. Das erklärte EU-Agrarkommissar Phil Hogan auf Anfrage der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitag). „In weiten Teilen der Europäischen Union ist der Wolf nach wie vor eine gefährdete Art.“ Eine gezielte Bejagung der Tiere zur Bestandsdezimierung bleibt damit verboten.

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Blauzungenkrankheit: Tiere jetzt noch impfen

Koblenz (LUA) – Weil in Frankreich nahe der deutschen Grenze und in Norditalien noch immer die Blauzungenkrankheit auftritt, ruft das Landesuntersuchungsamt (LUA) die rheinland-pfälzischen Tierhalter dazu auf, ihre Rinder, Schafe und Ziegen gegen den Erreger der gefährlichen Seuche impfen zu lassen. Die Überträgerinsekten sind auch noch bei einer Temperatur von 10 Grad aktiv. Für Menschen ist die Blauzungenkrankheit ungefährlich.

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FAO-Studie: Tiere sind keine Nahrungsmittelkonkurrenz

(RLV) – Nur 13 % der globalen Getreideernte werden laut einer aktuellen FAO-Studie für die Futterproduktion verwendet. Darauf weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) hin. Laut FAO bestehe keine Konkurrenz zur Ernährung der Weltbevölkerung.

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Schafzuchtverband und RLV sehen Politik beim Thema Wolf gefordert

(RLV) – Bei einem Treffen am vergangenen Freitag in Bonn haben Vertreter des Schafzuchtverbandes NRW und des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) die Folgen der Ausbreitung des Wolfes erörtert. Die weiter gestiegene Zahl gerissener Nutztiere insbesondere in den neuen Bundesländern, aber auch im benachbarten Niedersachsen sei beunruhigend, so die Verbände.

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Erneut weniger Antibiotika an Tierärzte abgegeben

Berlin (BVL) – In Deutschland hat sich die für die Tiermedizin abgegebene Menge an Antibiotika zwischen den Jahren 2011 und 2016 von 1.706 auf 742 Tonnen mehr als halbiert (minus 56,5 %). Von 2015 zu 2016 ging die Gesamtmenge der abgegebenen Antibiotika um 63 Tonnen (8 %) zurück. Das ergab die Auswertung der inzwischen im sechsten Jahr erhobenen Abgabemengendaten für Antibiotika durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Im Vergleich zu 2011 – dem ersten Jahr der Erfassung – bleibt jedoch, trotz eines Rückgangs gegenüber 2015, die Menge der abgegebenen Antibiotika aus der Wirkstoffklasse der Fluorchinolone weiterhin erhöht. Diese Antibiotikaklasse ist für die Therapie beim Menschen von besonderer Bedeutung.

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NOZ: Wölfe töteten seit Rückkehr nach Deutschland mehr als 3500 Nutztiere

Osnabrück (noz) – Wölfe haben seit ihrer Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2000 mehr als 3500 Nutztiere getötet. Das ergab eine Umfrage der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag) in den Bundesländern. Die größten Verluste verzeichnete demnach Brandenburg mit mehr als 1100 toten Tieren, die definitiv oder sehr wahrscheinlich vom Wolf gerissen worden sind. Es folgen Sachsen (895), Niedersachsen (669) und Sachsen-Anhalt (373).

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Traditionelles Opferfest „Kurban Bayrami“ – Kreisveterinärmamt erinnert an Verbot des „Schächtens“

Rhein-Sieg-Kreis (db) – Im Vorfeld des traditionellen islamischen Opferfestes „Kurban Bayrami“ weist das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises auf das Verbot des betäubungslosen Schlachtens hin. Mitbürgerinnen und Mitbürger muslimischen Glaubens feiern das als höchstes islamisches Fest geltende Opferfest vom 01. September bis zum 04. September. Ein zugehöriges Ritual ist oft die Opferung eines Schafs oder eines Rindes. Dieses Opferfleisch wird traditionell an bedürftige Menschen, an Nachbarn oder an Freunde verteilt.

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Resistente Wurmparasiten werden zunehmend zum Problem

München (Bern) – Anthelminthikaresistenzen von Magen-Darm-Würmern bei kleinen Wiederkäuern, aber auch bei Rindern und Pferden sind inzwischen weit verbreitet. Hierauf verweisen Wissenschaftler aus der Schweiz und Deutschland in einer aktuellen Publikation in der Fachzeitschrift „Tierärztliche Praxis Großtiere“.

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RLV: Schutz der Weidetierhaltung unabdingbar!

Bonn (RLV) – Angesichts der rasanten Ausbreitung des Wolfes in Deutschland sowie der Fälle von gerissenen Weidetieren auch in NRW wächst die Sorge vor den Folgen für die Weidehaltung landwirtschaftlicher Nutztiere. Darauf weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) in Bonn hin.

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Impfung gegen die Blauzungenkrankheit

Würzburg (LK) – Das Veterinäramt des Landratsamtes Würzburg teilt mit, dass alle Halter von Wiederkäuern im Landkreis Würzburg ab sofort ihre Tiere wieder freiwillig mit zugelassenen inaktivierten Impfstoffen gegen die Blauzungenkrankheit (Serotyp 4 und 8) impfen lassen können. Die Entscheidung über eine Impfung obliegt damit der Verantwortung der Tierhalter. Das Landratsamt Würzburg hat dafür eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. Durchgeführte Impfungen sind dem Veterinäramt mitzuteilen bzw. durch den Tierhalter oder durch einen von ihm beauftragten Dritten (z. B. Impftierarzt) in der HIT-Datenbank zu erfassen.

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Save the Date: Workshop zur Umweltrisikobewertung von Tierarzneimitteln

Hannover (aho) – Die Abteilung Chemikalienbewertung des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) bietet gemeinsam mit dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am 9.11.2017 von 9.00 – 17.00 Uhr einen Workshop zur Umweltrisikobewertung von Tierarzneimitteln an.

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