Sofia (aho) – Die angekündigte Tötung von 7.000 Tieren zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche in der südostbulgarischen Region Strandzha hat bei der ländlichen Bevölkerung Proteste ausgelöst. Die Region wird seit Monaten von der MKS heimgesucht. Zuletzt traf es Schafe in den Dörfern Goliamo Bukovo, Fakia und Momina Tsarkva in der Nähe der Stadt Sredets. [...]
Düsseldorf (aho) – Das NRW-Umweltministerium hat jetzt detaillierte Untersuchungen zur Dioxin Belastung bei Rindern, Schafen und Milch vorgelegt. Die bisher nur aus Medienberichten bekannte hohe Dioxinbelastung bei Freilandrindern wurde nunmehr offiziell bestätigt. Auch bei den zumeist im Freiland gehaltenen Schafen wurden beim Fleisch Grenzwertüberschreitungen gemessen. Die Lebern waren durchweg nicht verkehrsfähig.
(aho) – In vielen Ländern Asiens wird die Landwirtschaft immer wieder von Tierseuchen heimgesucht. So verzeichnen Länder wie Malaysi,a Vietnam oder Nord- und Südkorea seit Monaten Ausbrüche der Maul- und Klauenseuche (roter Marker). Die H5N1-Vogelgrippe (blauer Marker) grassiert in Nepal, Bangladesh, Kambodscha, Südkorea und Japan. Asien bleibt so ein Reservoir für Tierseuchen, die durch den internationalen Reiseverkehr und Handel rasch in andere Regionen dieser Erde gelangen können.
Rom/Paris (aho) – Ein Team von Tiergesundheitsspezialisten der FAO und dem Internationalen Tierseuchenamt (OIE) sind in Nord-Korea eingetroffen, um die dortigen Behörden bei der Eindämmung des aktuellen Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche zu unterstützen. Ziel der Mission ist es, die Situation einzuschätzen, um die nordkoreanische Veterinärverwaltung bei den weiteren Schritten zur Seuchenbekämpfung zu beraten. Das [...]
Cape Town (aho) – In der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal ist die Maul- und Klauenseuche (MKS) bei Rindern ausgebrochen. Wie das Agrarministerium in Cape Town meldet, wurden bisher zwölf Seuchenherde identifiziert. Südafrika hat den Export von Produkten, die aus oder von Klauentieren gewonnen wurden, vorläufig verboten. Südafrika unternimmt große Anstrengungen, das Eindringen des MKS-Virus aus Namibia, [...]
[Fleischknochenmehl] Brüssel (aho) – Polen setzt sich innerhalb der EU für die Verfütterung von behandelten Schlachtabfällen an landwirtschaftliche Nutztiere ein. Wie die in den Niederlanden erscheinende Zeitung Volkskrant berichtet, wird diese Initiative auch von den Niederlanden unterstützt.
Seoul (aho) – Im Verlauf der Maul- und Klauenseuche (MKS) wurden in den vergangenen Monaten 3,15 Millionen Schweine und 150.000 Rinder getötet. Nach Berechnungen der zuständigen Regierungsbehörden ist dadurch ein Schaden von $1,8 Milliarden entstanden. Als Folge sind in Süd-Korea die Schweinepreise explodiert. Die Regierung hat deshalb alle Importzölle auf Schweinefleisch abgeschafft. Die erhöhte Nachfrage der Konsumenten nach Fisch und „Meeresfrüchte“ haben auch in diesem Marktsegment die Preise dramatisch steigen lassen.
Hannover (aho) – Bei der Schlachtung von Tieren fallen viele Nebenprodukte an, die vom Menschen in den reichen Industrienationen nicht mehr als Lebensmittel genutzt werden oder nicht zum Verzehr geeignet sind. Bis zu 50 Prozent des Tieres werden nicht als Lebensmittel genutzt, Tendenz steigend. Beim Schaf zum Beispiel gehen 52 Prozent des Schlachttieres in die Lebensmittelkette und 48 Prozent in die Entsorgung. Angesichts global steigender Lebensmittelpreise ist dies nach Meinung führender Experten, die sich am vergangen Freitag an der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) trafen, nicht mehr verantwortbar. Hohe Lebensmittelpreise gelten als mitverantwortlich für die Volksaufstände in Tunesien und Ägypten.
Sofia (aho) – In Bulgarien ist nach Medienberichten ein drittes Dorf von der Maul- und Klauenseuche (MKS) betroffen. Im Dorf Gramatikovo in der Gemeinde Malko Turnovo sollen eine Kuh und 13 andere Tiere an der Virusseuche erkrankt sein. Das Dorf liegt im Südosten des Landes in der Nähe der Dörfer Kosti und Rezovo, in denen [...]
[Tiermehl] Hannover (TiHo) – Der Anteil eines Schlachttieres, der vom Menschen als Lebensmittel konsumiert wird, ist je nach Tierart sehr unterschiedlich, insgesamt aber seit Jahren rückläufig. Die nicht zum menschlichen Verzehr bestimmten Teile wurden in der Vergangenheit auf verschiedene Weisen fast vollständig als Rohstoffe genutzt. Die Verwertung der Schlachtnebenprodukte als Futtermittel galt einmal als ein positives Beispiel einer ökologisch ausgerichteten Kreislaufwirtschaft – bis zur BSE-Krise. Die Tierseuche führte zu einem fast vollständigen Verbot, Schlachtnebenprodukte als Futtermittel bei Lebensmittel liefernden Tieren zu verwerten.
Friedberg (aho) – Das erneute Auftreten der gefürchteten Maul- und Klauenseuche im Südosten von Bulgarien zeigt, dass diese Krankheit weiterhin eine Gefahr für Deutschlands Klauentierbestände darstellt. Im Januar 2011 wurde dort bei drei erlegten Wildschweinen das Virus dieser hoch ansteckenden Krankheit nachgewiesen. Kreisbeigeordneter Ottmar Lich und der Leiter der Veterinärbehörde des Wetteraukreises Dr. Rudolf Müller [...]
[Bäuerin beim Füttern, 1958, Bundesarchiv] (aho) – Die Tierhaltung hat sich die letzten 60 Jahre enorm gewandelt. Das Bild von ihr in der Öffentlichkeit schwankt heute zwischen Bauernhofromantik, der lila Kuh und Bildern von Tierrechtsbewegungen, die Tier-Misshandlungen zeigen. Was hat sich seit den Zeiten des Allround-Bauernhofes, des weitgehend autarken „Gemischtbetriebes“, getan?
Sofia (aho) – Nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) im bulgarischen Dorf Kosti besteht jetzt dringender Seuchenverdacht im benachbarten Rezovo. Wie die Veterinärverwaltung in Sofia mitteilt, sind von diesem Verdacht 90 Kühe, 30 Schweine, 70 Schafe und Ziegen betroffen. Die Tiere sollen frei im Umfeld des Dorfes zusammen mit einer 21-köpfigen Büffelherde herumstreifen. [...]
Seoul (aho) – Nachdem alle Anstrengungen, den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) einzudämmen, fehlgeschlagen sind, sollen jetzt alle Klauentiere (Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen) gegen das Virus geimpft werden. Das wurde gestern auf einer Krisensitzung in Seoul offiziell verlautbart. Hierzu sollen 11 Millionen Impfdosen aus Großbritannien importiert werden. Weitere Mengen werden benötigt, um den [...]
Amsterdam (aho) – Der aktuelle Dioxin-Skandal dürfte sich für deutsche Dioxin-Labore bei Preisen von 500 – 1.000 Euro je Test zu einem sehr guten Geschäft entwickeln. Wie der in den Niederlanden ansässige Labordienstleister BioDetection Systems b.v. (BDS) auf Anfrage der aho-Redaktion mitteilte, bietet das Unternehmen einen Dioxin-Schnelltest für rund 130 Euro an, der zudem schon innerhalb weniger Tage ein Ergebnis liefert.