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Gesetzentwurf zur weiteren betäubungslosen Ferkelkastration bis Ende 2020

Berlin (hib/EIS)) – Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD wollen die Übergangsfrist für das betäubungslose Kastrieren männlicher Ferkel im Alter von unter acht Tagen verlängern. Dazu legen beide Fraktionen einen Gesetzentwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes (19/5522) vor. Danach soll die Übergangsregelung in Paragraph 21 Absatz 1 Satz 1 des Tierschutzgesetzes (TierSchG), die die Kastration von Ferkeln noch bis zum 31. Dezember 2018 ohne Betäubung erlaubt, um zwei Jahre verlängert werden. Eine Verschiebung der Frist sei zwingend erforderlich, da die derzeit verfügbaren Alternativen zur betäubungslosen Kastration den Anforderungen der Praxis nicht gerecht werden würden.

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Verlängerte Übergangsfrist bis zum Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration

Berlin (CDU/CSU) – Die Koalitionsfraktionen haben sich am gestrigen Freitag auf einen Gesetzentwurf verständigt, mit dem die Übergangsfrist bis zum vollständigen Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration um zwei Jahre verlängert wird. Die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann, teilt hierzu mit:

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Agrar- und Ernährungsforum mahnt nötige Schritte zum Verzicht der betäubungslosen Ferkelkastration an

Vechta (aef-om) – Mit einem heute veröffentlichten Positionspapier zeigt die Arbeitsgruppe Tierwohl des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland die noch offenen und notwendigen Maßnahmen der derzeitigen Alternativen zum Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration auf. Angesprochen werden sollen damit die Vertreter aus Politik, Tierärzteschaft, Wissenschaft und die gesamte Abnehmerseite des Fleisches.

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Experte: Die betäubungslose Ferkelkastration ist verfassungswidrig

Berlin (BTK) – Beim Fachgespräch im Bundestag am 10.10.2018, das von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen organisiert wurde, gab es eine erhellende Erkenntnis, die der ganzen Diskussion um die betäubungslose Ferkelkastration eine andere Dimension verleiht. Laut Prof. Dr. Jens Bülte, Lehrstuhlinhaber für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschafts- und Steuerstrafrecht an der Universität Mannheim, sei laut Artikel 20a […]

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Tierärzte sagen „Nein!“ zur Verlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration

(BTK/TVT/DVG) – Die Koalitionsfraktionen von Union und SPD haben beschlossen, eine Fraktionsinitiative auf den Weg zu bringen, die noch in diesem Jahr die Übergangsfrist bis zum vollständigen Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration um zwei Jahre verlängern soll. Für eine Verlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration um zwei Jahre besteht aus wissenschaftlicher und ethischer Sicht keinerlei vertretbare Begründung. Sie […]

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Ferkelkastration: Handel darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen!

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Ferkelkastration: Bundesrat schließt sich Niedersachsen nicht an

Berlin/Hannover (ML) – Männliche Ferkel dürfen voraussichtlich ab 1. Januar 2019 nicht mehr ohne Betäubung kastriert werden. Der Bundesrat schloss sich heute nicht dem Antrag Niedersachsens an, das Tierschutzgesetz für eine Übergangsfrist von zwei Jahren entsprechend zu ändern und den Gesetzentwurf in den Deutschen Bundestag einzubringen. „Das ist ein harter Schlag für alle Sauenhalter in Deutschland“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast die Entscheidung.

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Ferkelkastration: Niedersachsen bringt morgen Antrag in den Bundesrat ein

Hannover/Berlin (ML) – Niedersachsen bringt am morgigen Freitag, 21. September, einen Plenarantrag für eine Verlängerung der befristeten Übergangsregelung um zwei Jahre bei der Ferkelkastration ohne Betäubung in das Plenum des Bundesrates ein.

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Ferkelkastration: Grüne appellieren an Einzelhandel

Osnabrück (ots) – Die Grünen im Bundestag nehmen die großen Einzelhandelsketten in Deutschland bei der betäubungslosen Ferkelkastration in die Pflicht. Der agrarpolitische Sprecher Friedrich Ostendorff appellierte laut „Neue Osnabrücker Zeitung“ in einem Schreiben an die Chefs von Edeka, Rewe, Lidl sowie Aldi Nord und Süd sich Alternativen zu dem Eingriff nicht zu versperren und Bauern zu unterstützen. Ab dem 1. Januar ist die Kastration ohne Betäubung verboten. Ostendorff schreibt: „Die Zeit rennt […]. Alle Beteiligten, inklusive der Akteure des Lebensmitteleinzelhandels, müssen nun an einem Strang ziehen.“

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Ausstieg aus betäubungsloser Ferkelkastration: Termin 1.1.2019 bleibt

Berlin (aho) – Der Antrag aus Bayern, der das Verbot der Ferkelkastration ohne Betäubung ab 2019 für fünf Jahre hinauszögern will, hat heute im Agrarausschuss des Bundesrates keine Mehrheit erhalten. Niedersachsen hatte den Antrag unterstützt.

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Niedersächsische Bundesratsinitiative zur Ferkelkastration

Hannover (stk) – Niedersachsen setzt sich beim Bund dafür ein, dass bei Ferkeln eine Kastration ohne Betäu­bung für eine begrenzte Zeit weiterhin zulässig ist. Das Kabinett hat am (heutigen) Diens­tag in Aussicht genommen, einer Bundesratsinitiative aus Bayern zur Änderung des Tier­schutzgesetzes beizutreten. Das Tierschutzgesetz sieht bislang vor, dass der Eingriff ab 1. Januar 2019 verboten ist, Niedersachsen möchte die Übergangsregelung um drei Jahre ver­längern. Die bayrische Initiative zielt bislang auf eine Übergangsregelung bis zum 31. Dezember 2023 ab. Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast wurde vom Kabinett beauftragt, in Bayern für eine Verkürzung der Übergangsfrist einzutreten, dann soll eine Mit­antragstellung erfolgen.

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TVT fordert mehr Tierschutz durch Aufklärung der Verbraucher statt Lobbyarbeit beim Thema betäubungslose Ferkelkastration

Bramsche (TVT) – Ab 2019 ist die betäubungslose Ferkelkastration zur Verhinderung des Ebergeruchs gesetzlich verboten. Diskutiert werden verschiedene Alternativen und dabei kristallisieren sich zwei Methoden heraus, die von verschiedenen Gruppen präferiert werden.

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NOZ: Bauernverband warnt vor Ausstieg aus betäubungsloser Kastration von Ferkeln

Methode ab 1. Januar verboten – Grüne: Künftige Ministerin Klöckner muss Bauern helfen Osnabrück (ots) – Der Bauernverband warnt vor den Folgen des Ausstiegs aus der betäubungslosen Kastration von Ferkeln. Verbandsgeneralsekretär Bernhard Krüsken sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag) angesichts des zum Jahreswechsel in Kraft tretenden Verbots: „Wir gehen davon aus, dass sich die Sauenhaltung […]

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Fortbildungsveranstaltung Ferkelkastration

Stuttgart (ltk-bw) – Am 31.01.2018 veranstalteten die Stabsstelle der Landesbeauftragte für Tierschutz und die Landestierärztekammer Baden-Württemberg eine gemeinsame Fortbildungsveranstaltung zum Thema Ferkelkastration. Die Fortbildung, die in der Geschäftsstelle der Kammer stattfand, war vollständig ausgebucht.

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Ferkelkastration: Lokalanästhesie nicht gleichzusetzen mit Schmerzfreiheit

Berlin (aho) – Die „örtliche Betäubung“ (Lokalanästhesie) zur Ferkelkastration wird aus fachlicher Sicht heftig kritisiert. So schreibt Prof. Dr. Karl Heinz Lahrmann von der Klinik für Klauentiere der Freien Universität Berlin in einer Vortragszusammenfassung:

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Ferkelkastration: Der 4. Weg, ein Irrweg +++ Zu Risiken und Nebenwirkungen

[Screenshot YouTube Video]
(aho) – Der Termin für den Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration rückt unweigerlich näher, ohne dass die Branche eine zielführendes Lösung etabliert hat. In der landwirtschaftlichen Presse wird seit einigen Monaten der sogenannte „4. Weg“ propagiert.

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TVT lehnt Lokalanästhesie als Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration ab

Jungebermast mit Impfung gegen Ebergeruch ist aus Sicht des Tierschutzes die beste Alternative

Bramsche (TVT) – Ab 2019 wird das betäubungslose Kastrieren von Schweinen verboten sein. Als Alternative wurden bisher drei Möglichkeiten diskutiert: Die Durchführung einer Narkose vor der Kastration, die Jungebermast ohne Kastration sowie die Jungebermast ohne Kastration, aber mit Impfung gegen den Ebergeruch. Neuerdings spricht sich der Bundeslandwirtschaftsminister zusätzlich für einen sogenannten „vierten Weg“ aus: Die Lokalanästhesie, die auch die Tierhalter selbst vor der Kastration durchführen können.

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Ferkelkastration unter örtlicher Betäubung in der Diskussion

Herrieden (aho) – „Wege zum Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration“ war kürzlich (14.03.2017) das Thema einer gemeinsamen Veranstaltung der Ringgemeinschaft Bayern und die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) in Herrieden bei Ansbach.

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Ferkelkastration: Schmerzausschaltung mit Butorphanol und Meloxicam unzureichend

ferkelkastrationMünchen/Futtertkamp (aho) – Die betäubungslose Kastration von Ferkeln ist ab dem 1. Januar 2019 endgültig verboten. Viele Akteure aus Land- und Fleischwirtschaft hoffen immer noch auf eine Injektionsbehandlung, die vom Landwirt selbst ausgeführt werden kann und eine ausreichende Schmerzausschaltung gewährleistet. Bisherige Ansätze konnten die Anforderungen nicht erfüllen.

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Ferkelkastration ohne Betäubung: Ausstiegstermin wird nicht verändert

skalpell_01.jpgBerlin (hib/EIS) – Der Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration im Jahr 2019 steht nicht in Frage. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (18/9515) auf eine Kleine Anfrage (18/9428) der Fraktion Die Linke hervor, die unter anderem mehr über die Ergebnisse die Fachtagung „Verzicht auf betäubungslose Ferkelkastration – Fahrplan bis 2019“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) am 9. Juni 2016 wissen wollte.

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