animal-health-online®
Redaktion Grosstiere

Zwischenablage01 powered by ...
T O P N E W S ►

Ferkelkastration: Niedersachsen bringt morgen Antrag in den Bundesrat ein

Hannover/Berlin (ML) – Niedersachsen bringt am morgigen Freitag, 21. September, einen Plenarantrag für eine Verlängerung der befristeten Übergangsregelung um zwei Jahre bei der Ferkelkastration ohne Betäubung in das Plenum des Bundesrates ein.
Dazu sagt Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Jedem muss klar sein, dass wir nicht nur über die Ferkel abstimmen, sondern über die Zukunft der Schweinehaltung in Deutschland entscheiden. Der Plenarantrag ist ein guter Kompromissvorschlag. Ich hoffe, dass sich eine Mehrheit für die niedersächsische Initiative findet und wir in diesem wichtigen Thema gemeinsam einen wichtigen Schritt vorankommen.“
Hintergrund des Antrages ist, dass im zuständigen Ausschuss für Agrarpolitik und Verbraucherschutz des Bundesrats zunächst keine Mehrheit für eine Verlängerung der Übergangszeit zustande kam. Das Tierschutzgesetz sieht bislang vor, dass der Eingriff ab 1. Januar 2019 verboten ist. Eine befristete Übergangsregelung ist aus Sicht Niedersachsens jedoch notwendig, um die Ergebnisse der derzeit laufenden Studien auszuwerten, in die Praxis umzusetzen und insbesondere durch gemeinsame Anstrengungen von Erzeugern, Politik und Verbraucherverbänden eine breitere Akzeptanz für die Immunokastration zu erreichen. Auch die Möglichkeit des vierten Weges soll weiter geprüft werden.

Der Antrag Niedersachsens sieht nun vor, dass das Tierschutzgesetz dahingehend angepasst wird, dass eine Betäubung bei der Kastration der Ferkel nicht erforderlich ist, bis ein zugelassenes Tierarzneimittel seit drei Monaten im Handel verfügbar ist, längstens aber bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020.

Die nächste Bundesratssitzung findet morgen in Berlin statt. Ministerin Otte-Kinast beabsichtigt, zum niedersächsischen Antrag in Berlin im Plenum zu sprechen. Sollte der Antrag mehrheitsfähig sein, müsste er als nächstes im Bundestag beraten werden, um eine entsprechende Änderung des Tierschutzgesetzes zu beschließen.

Sie finden den Antrag hier.

Reply to “Ferkelkastration: Niedersachsen bringt morgen Antrag in den Bundesrat ein”

Suche



Datenschutzerklärung

TOPIC®-Klauen-Emulsion und Gel: Bei Mortellaro Präparate ohne Wartezeit einsetzen! DSC_0014

Die Folgen der kastrationslosen Ebermast: Ungenießbares Eberfleisch stört das Vertrauen der Verbraucher

Fragen und Antworten zur 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes.

Antibiotikaverbräuche in Human- und Veterinärmedizin: Was ist viel & Und wer verbraucht "viel"?



logo-rathjens

Topic-Logo

tierbestand12-13

Penisbeißen in der Ebermast: ... sofort rausnehmen, sonst ist da die Hölle los! Penis_Zeller_Beringer_02

Das arttypische Verhalten der Eber sorgt für Unruhe in der Ebermast.



Bis zu 1 % ungenießbare Stinker: 24.000.000 kg Schweinefleisch in die Tonne?

Antibiotikaverbräuche in der Tierhaltung: Genau hinschauen lohnt sich

Tunnelblick: Stinkefleisch ist nicht das einzige Problem der Ebermast

Eberfleisch mit Geschlechtsgeruch: "Ich befürchte, dass der Fleischkonsum schleichend zurückgeht"


gesundheit

Interaktive Tierseuchenkarte




Isofluran-Gasnarkose
Ferkelkastration, Ebermast, Eberimpfung
Verbraucherschutz: Paratuberkulose & Morbus crohn
Toxoplasmose bei Schweinen, Geflügel und Menschen
Botulismus
Morbus Crohn durch Mykobakterien: Ein Verdacht wird zur Gewissheit
Topic®-Emulsionspray und Gel decken ab, lösen Verkrustungen, trocknen aus und sind gegen Bakterien und Pilze konserviert. Die Topic®-Produkte neutralisieren den tierspezifischen Eigengeruch und Gerüche von Entzündungssekreten z.B. beim Zwischenschenkelekzem, Sommerekzem, Kannibalismus, Mauke, Huf- oder Klauenveränderungen. Der versorgte Bereich wird so für Insekten (Fliegen) wenig attraktiv. Die Emulsion und das Gel können auch unter Verbänden und im Zwischenschenkelbereich von Kühen eingesetzt werden.

Zoonosen



Beliebte Beiträge



Morbus Crohn & ParaTb



Prof. Borody im Interview bei YouTube.