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Mönchengladbach: Hundesteuer für Kampfhunde steigt um das Sechsfache

Mönchengladbach (aho) – Die Halter sogenannter „gefährlicher Hunde“, die auch als Kampfhunde bezeichnet werden oder Hunde bestimmter Rassen, müssen in Mönchengladbach im kommenden Jahr bei der Zahlung der Hundesteuer erheblich tiefer in die Tasche greifen.

Nach Mitteilung Stadt Mönchengladbach wird die Hundesteuer für einen gefährlichen Hund, wie beispielsweise einen Pitbull, ab 1. Januar auf das Sechsfache erhöht. Damit zahlt der Halter eines solchen Hundes 720 Euro. Dagegen werden Steuern in Höhe von 120 Euro jährlich für einen Pudel oder ähnlich harmlosen Hund fällig. Der zweite oder dritte und jeder weitere Hund eines Halters kostet, wenn er einer gefährlichen Rasse angehört, 960 Euro und 1.152 Euro. Dagegen sind für den „normalen“ Zweit- oder Dritthund 144 Euro oder 188 Euro zu zahlen.

Als gefährliche Hunde sind nach dem Landeshundegesetz des Landes Nordrhein Westfalen Hunde der Rassen Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier und als Hunde gefährlicher Rassen u. a. American Bulldog, Bullmastif, Mastino Espanol und Rottweiler oder deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden festgestellt worden..

Weist der Besitzer eines als gefährlich eingestuften Hundes nach, dass sein Vierbeiner nicht gefährlich ist und keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt, kann auf Antrag die Festsetzung nach den allgemeinen Hundesteuersätzen vorgenommen werden.

Neben Mehreinnahmen soll mit der Einführung eines erhöhten Steuersatzes für „gefährliche Hunde“ der Verbreitung solcher Hunde im Stadtgebiet entgegengewirkt werden. Das Bundesverwaltungsgericht hatte bereits im Januar 2000 eine erhöhte Besteuerung von „gefährlichen Hunden“ und einer damit einhergehenden Eindämmung der Haltung solcher Hunde für zulässig erklärt.

Im Stadtgebiet Mönchengladbach ist von 72 „gefährlichen Hunden“ auszugehen. Mit der jetzt beschlossenen höheren Besteuerung ergeben sich unter Berücksichtigung des normalen Steuersatzes Steuermehreinnahmen in Höhe von 43.200 Euro jährlich, so die Pressestelle der Stadt.

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