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Dioxinverseuchter Bio-Mais in neuen Bundesländer geliefert +++ Auch Belgien und Niederlande betroffen

Bielefeld (aho) – Der Skandal um dioxinverseuchtes Futter für Bio-Geflügelhöfe ist offensichtlich größer als zunächst angenommen. Der dioxinverseuchte Mais aus der Ukraine sei an Betriebe in mindestens neun Bundesländer (Niedersachsen und Nordrhein,WestfalenHamburg, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg) geliefert worden. Das berichtete das Bielefelder „Westfalenblatt“ in der Samstagsausgabe. Das Blatt beruft sich auf das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig. Dagegen sagte eine Sprecherin des Schweriner Landwirtschaftsministeriums am Sonnabend, in Mecklenburg-Vorpommern habe der betroffene Futterlieferant keinen Legehennenbetrieb versorgt. Das habe eine Überprüfung der Lieferlisten ergeben. Nach Informationen der Zeitung könnte auch Brandenburg betroffen sein. Hinzu kämen Betriebe in Belgien und den Niederlanden.

Der Bio-Mais wurde laut Presseberichten zwischen Dezember 2009 und Februar 2010 aus der Ukraine an einen niederländischen Futtermittelhersteller geliefert, der die Ware europaweit verkaufte. Nach Informationen der „Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft“ (AbL) haben einige Futtermittelhersteller den belasteten, aber dennoch biozertifizierten Mais im Januar aus einer 2500-Tonnen-Schiffsladung erhalten. Es könnten daher weitere Dioxinfunde und Betriebsschließungen nicht ausgeschlossen werden. AbL-Sprecher Eckehard Niemann kritisierte die Verwendung solchen Futters und warnte vor einem Imageschaden für die Biobetriebe.

Der Vorgang erinnert an den „Nitrofenskandal“, der im Jahr 2002 die Bio-Landwirtschaft erschütterte. Eine Chronologie finden Sie hier (PDF).

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