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Redaktion Kleintiere & Pferde
  

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Schafe geschÀchtet: strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet

messer_01WĂŒrzburg/Ochsenfurt (aho) – Am Freitagnachmittag erhielt die Polizei eine Mitteilung, dass in einer Scheune im sĂŒdlichen Landkreis WĂŒrzburg sogenannte „SchĂ€chtungen“ von Tieren durchgefĂŒhrt werden. Eine Streife der Ochsenfurter Polizei traf vor Ort insgesamt vier MĂ€nner im Alter von 53, 54, 48 und 22 Jahren an.

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Nacktkatzen ohne Tasthaare sind Qualzucht

Berlin (VG) – Die Zucht von Nacktkatzen ohne funktionsfĂ€hige Tasthaare ist als Qualzucht anzusehen und verstĂ¶ĂŸt daher gegen das Tierschutzgesetz. Dies hat das Verwaltungsgericht Berlin entschieden. Die KlĂ€gerin hĂ€lt und zĂŒchtet Canadian-Sphinx-Katzen (sog. Nacktkatzen). Die Tiere haben aufgrund einer GenverĂ€nderung keine funktionsfĂ€higen Tasthaare. Nach dem Tierschutzgesetz ist es verboten, Wirbeltiere zu zĂŒchten, wenn ihnen Körperteile […]

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Gemeinden dĂŒrfen Pferdesteuer erheben

zweipferde_01Leipzig (BverwG) – Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass die Gemeinden grundsĂ€tzlich berechtigt sind, auf das Halten und das entgeltliche Benutzen von Pferden fĂŒr den persönlichen Lebensbedarf eine örtliche Aufwandsteuer (Pferdesteuer) zu erheben.

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EinschlĂ€ferung des Duisburger Rottweilers wegen mangelnder Beißhemmung erforderlich

Rottweiler_kopf_3BĂŒsseldorf (VG) – Der lebensbedrohliche Angriff auf ein zweijĂ€hriges MĂ€dchen erfordert die EinschlĂ€ferung des Rottweilers aus Duisburg. Dies hat die 18. Kammer des Verwaltungsgerichts DĂŒsseldorf soeben in einem Eilverfahren entschieden und damit den Antrag der Hundehalterin gegen die Anordnung der Stadt Duisburg abgelehnt.

Die Stadt Duisburg hatte die EinschlĂ€ferung des Hundes nach den Vorschriften des Landeshundegesetzes verfĂŒgt. Diese Anordnung sah die Kammer als rechtmĂ€ĂŸig an. Der Rottweiler war am 6. Juli 2015 von der Stadt Duisburg sichergestellt worden, nachdem er sich beim AusfĂŒhren durch eine Bekannte der Hundehalterin von der Leine gerissen und eine Familie am Rheindeich in Duisburg angegriffen hatte.

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Tierschutz versus Berufsfreiheit: Fische dĂŒrfen „Kosmetiker“ sein

kabberfische[Foto: Taguelmoust] Köln (aho) – Der Einsatz von sogenannten Knabberfischen zu Wellnesszwecken lĂ€uft nicht dem Tierschutz zuwider. Das Kölner Verwaltungsgericht gab einer Klage von kĂŒnftigen Betreibern eines Kosmetikstudios statt, denen die Stadt Köln den Einsatz von Fischen zum Entfernen der Hornhaut nicht erlaubt hatte.

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Gericht: FĂŒtterung von Enten fĂŒr die Jagd rechtswidrig

LĂŒneburg (aho) – Das jĂ€hrliche Aussetzen von 2.000 bis 4.000 Enten an Teichen im Jagdbezirk in LĂŒdersburg (Landkreis LĂŒneburg) ist rechtswidrig. Das hat da NiedersĂ€chsische Oberverwaltungsgerichts durch Beschluss vom 9. Juli 2015 (Az. 4 ME 66/15) entschieden, wie das Gericht jetzt mitteilte. Demnach verstĂ¶ĂŸt das von der Inhaberin des Jagdbezirks in der Vergangenheit praktizierte Aussetzen […]

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TrophĂ€enfischen verstĂ¶ĂŸt gegen Tierschutzgesetz

richter_hammerMĂŒnster (aho) – Das TrophĂ€enfischen in einem Angelteich verstĂ¶ĂŸt gegen Vorschriften des Tierschutzgesetzes. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen in MĂŒnster mit Beschluss vom 3. Juli 2015 und bestĂ€tigte damit die vorausgegangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts MĂŒnster. Der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts ist unanfechtbar.

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GÀnsehaltung im reinen Wohngebiet nicht zulÀssig; nur Hunden, Katzen und Kaninchen erlaubt

Gans_R.H._RHille[Foto: R.H._RHille] Köln (aho) – Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass ein Ehepaar, die von ihnen gehaltenen zwei GĂ€nse von ihrem GrundstĂŒck entfernen muss, da die Haltung von GĂ€nsen in einem reinen Wohngebiet grundsĂ€tzlich unzulĂ€ssig ist.

Die KlĂ€ger halten auf ihrem rund 1.000 mÂČ großen GrundstĂŒck seit vielen Jahren immer wieder unterschiedliche Kleintiere. Aufgrund von Nachbarbeschwerden gab die Stadt Pulheim ihnen auf, ihre zwei GĂ€nse von dem GrundstĂŒck zu entfernen, da es nicht zulĂ€ssig sei, GĂ€nse in einem reinen Wohngebiet zu halten. Die KlĂ€ger machten demgegenĂŒber geltend, die Tiere wĂŒrden nachts in einem Stall gehalten, so dass zur Nachtzeit von ihnen kein LĂ€rm ausgehe. Zudem passten GĂ€nse zum lĂ€ndlichen Charakter von Stommeln.

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Frankreich meldet Tollwutfall bei einem Hund

rufzeichenParis (aho) – Bei einem Hund aus der im SĂŒdosten Frankreich gelegenen Region RhĂŽne-Alpes wurde nach Angaben des Internationalen Tierseuchenamts in Paris diagnostiziert.

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Österreich: Mann ließ vier Rottweiler verhungern

Rottweiler-HeadUnterpremstĂ€tten (aho) – Nach einem Hinweis durch eines Passanten hat die österreichische Polizei einen barbarischen Fall von TierquĂ€lerei aufgedeckt. In einem Wohnhaus in UnterpremstĂ€tten (Bezirk Graz-Umgebung) hat ein Mann vier Rottweiler in Zwingern verhungern lassen. Eine HĂŒndin konnte noch lebend aufgefunden werden, befindet sich aber in einem lebensbedrohlichen Zustand und wird tierĂ€rztlich versorgt.

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Baden-WĂŒrttemberg: Verbandsklagerecht fĂŒr anerkannte Tierschutzvereine

Stuttgart (aho) – Der Landtag von Baden-WĂŒrttemberg hat am 6. Mai ein Gesetz fĂŒr ein Mitwirkungsrecht und Verbandsklagerecht fĂŒr anerkannte Tierschutzvereine verabschiedet. „Wenn anerkannte Tierschutzvereine mit dem Ergebnis von Verwaltungsverfahren letztlich nicht zufrieden sind, soll ihnen zukĂŒnftig auch ein Klagerecht zustehen. Die Verwaltungsgerichte können dann abschließend fĂŒr Rechtssicherheit fĂŒr alle Beteiligten sorgen“, sagte der fĂŒr […]

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50.000 Euro: TierschĂŒtzer soll Spenden veruntreut haben

geld_hand.jpgGmunden (aho) – Ein Mann aus Ohlsdorf (Bezirk Gmunden) wird verdĂ€chtigt, von Juni 2012 bis April 2015 als Vorsitzender des Tierschutzvereins „WAHRO“, Spendengelder von mehr als 50.000 Euro veruntreut zu haben. Hierzu informiert jetzt die Polizeiinspektion Gmunden (Österreich).

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Deutschlandweite Mikrochip-Pflicht fĂŒr Hunde und Katzen

TransponderSaarbrĂŒcken (aho) – Im Kampf gegen das Aussetzen von lĂ€stig gewordenen Hunden und Katzen fordert das Saarland eine bundesweite Pflicht zur Mikrochip-Kennzeichnung. Das machte Minister Reinhold Jost bei einer Informationsveranstaltung zum Thema „Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen“ im Ministerium fĂŒr Umwelt und Verbraucherschutz deutlich. Im Rahmen des Symposiums haben Vertreter von Behörden, auch anderer BundeslĂ€nder, sowie von Tierschutzorganisationen Informationen und Erfahrungen ausgetauscht.

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Verwaltungsgericht Mainz: GefÀhrlicher Hund darf sichergestellt werden

richter_hammerMainz (VG) – Eine Erlaubnis zur Haltung eines gefĂ€hrlichen Hundes darf einer Person versagt werden, die ein solches Tier zur Vermeidung eines Tierheimaufenthalts von einem Hundehalter ohne Erlaubnis ĂŒbernimmt, dieser jedoch weiter eine Einwirkungsmöglichkeit auf den Hund behĂ€lt. Dies entschied das Verwaltungsgericht Mainz.

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Bad Sassendorfer GestĂŒt: OrdnungsverfĂŒgung untersagt Haltung und Betreuung von Pferden; ermöglicht Verkauf

pferd_reiterSoest (aho) – Der VeterinĂ€rdienst des Kreises Soest hat im Fall des Bad Sassendorfer GestĂŒts, auf dem 87 vernachlĂ€ssigte Pferde den Haltern entzogen worden waren, der EigentĂŒmerfamilie die Haltung und Betreuung von Pferden untersagt. Bestandteil der VerfĂŒgung ist auch, dass die EigentĂŒmer die VerĂ€ußerung der Tiere zu dulden haben. Eine entsprechende OrdnungsverfĂŒgung wurde am Donnerstag, 19. MĂ€rz, den bisherigen EigentĂŒmern ĂŒberreicht.

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Tierschutzfall Bad Sassendorf: Weiteres Pferd musste eingeschlĂ€fert werden; Stallverbot fĂŒr Halterfamilie per OrdnungsverfĂŒgung verhĂ€ngt

pferd_tierarzt_03Soest (aho) – Im Tierschutzfall des Bad Sassendorfer GestĂŒts ist der Tod eine weiteren Tieres zu beklagen. Eine entkrĂ€ftete 20-jĂ€hrige Stute, die sich „hingelegt“ hatte, konnten die TierĂ€rzte nicht mehr retten. Sie musste eingeschlĂ€fert werden, um ihre weitere Leiden zu ersparen. Der Kreis-VeterinĂ€rdienst des Landkreises Soest hatte den Haltern 87 vernachlĂ€ssigte Pferde entzogen.

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Tierschutzfall in Bad Sassendorfer GestĂŒt : Haltung soll untersagt werden; Strafanzeige gegen Besitzer +++ zwei weitere Pferde eingeschlĂ€fert

Hunder-vd-Pferd[Hungerndes Pferd frisst Futter begierig] Soest (aho) – Nachdem der VeterinĂ€rdienst des Landkreises Soest 87 vernachlĂ€ssigte Pferde eines Bad Sassendorfer GestĂŒts den Besitzern entzogen hat, strebt er mit einem zweiten Verfahren an, ihnen die Tierhaltung grundsĂ€tzlich zu untersagen. Sie haben wĂ€hrend einer Frist bis zum 18. MĂ€rz Gelegenheit zur Stellungnahme. „Außerdem erstatten wir Strafanzeige, weil unserer Auffassung nach entsprechend schwerwiegende tierschutzrechtliche TatbestĂ€nde erfĂŒllt sind“, betonte jetzt Prof. Dr. Wilfried Hopp, Abteilungsleiter VeterinĂ€rdienst in einer Medieninformation.

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Unhaltbare ZustĂ€nde auf GestĂŒt: VeterinĂ€rdienst Soest entzieht Haltern 87 Pferde

pferd_tierarzt_02.jpgSoest (aho) – Am Dienstag, 10. MĂ€rz 2015, wurden in einem Bad Sassendorfer Ortsteil 87 Warmblutpferde, darunter 15 Shetland-Ponys, der Halterfamilie wegen erheblicher VernachlĂ€ssigung weggenommen. Wie der Landkreis Soest mitteilt, herrschten auf der großen Pferdehaltung nicht haltbare ZustĂ€nde. Bei einer Kontrolle am Vortag waren viele der vorgefundenen Pferde abgemagert und befanden sich in einem schlechten Pflegezustand, standen auf einer Kotschicht. Die meisten Boxen wiesen kein Stroh auf.

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Absolutes Tierhalteverbot: Tiere wegen nicht artgerechter Haltung beschlagnahmt

Tuttlingen/Balingen-Stockenhausen (aho) – Am vergangenen Donnerstag haben VeterinĂ€rbeamte des Zollernalbkreises zusammen mit der Polizei einen Hund, zwei Ponys, je eine Ente und Gans sowie vier HĂŒhner einer Tierhalterin in Balingen-Stockenhausen beschlagnahmt und ein absolutes Tierhalteverbot ausgesprochen. Aufgrund zahlreicher Beschwerden aus der Bevölkerung wurde die Tierhalterin in der Vergangenheit bereits mehrmals ĂŒberprĂŒft. Die Tiere waren in […]

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Berlin: Meldepflicht fĂŒr alle Hunde; Anleinpflicht und Kotbeutel

zwei_hunde_leineBerlin (aho) – Berlins Hunde sollen generell angeleint werden. Das sieht der Entwurf des ĂŒberarbeiteten Hundegesetzes vor, den Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) am Dienstag dem Berliner Senat offiziell vorstellte. Von der Leinenpflicht sollen aber solche Hunde ausgenommen werden, deren Halter ihre Sachkunde im Umgang mit dem Tier nachgewiesen haben. Ziel der neuen Regelungen sei, den „hochemotionalen Dauerstreit zwischen Hundefreunden und Hundefeinden zumindest zu reduzieren“, sagte Heilmann.

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