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LK Schwalm-Eder: Vogelgrippe in einem Legehennenbetrieb

Edemünde (aho) – In einem Legehennenbestand in Edermünde hat sich der Verdacht auf einen Ausbruch der Vogelgrippe bestätigt. Die zirka 15.000 Tiere des betroffenen Betriebs sind bereits fachgerecht getötet und werden nun durch eine Fachfirma entsorgt. Die Desinfektion des Betriebs dauert zurzeit noch an. Das Technische Hilfswerk hat zudem vor dem Betrieb eine Desinfektionsschleuse in Betrieb genommen. Das teilt die Kreisverwaltung Schwalm-Eder mit.

Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, werden um den betroffenen Betrieb per Allgemeinverfügung eine Schutzzone im Radius von drei Kilometern und eine Überwachungszone im Radius von 10 Kilometern eingerichtet. In beiden Zonen ist eine Aufstallung von Geflügel verpflichtend. In den Restriktionszonen ist es unter anderem verboten, Geflügel und Geflügelprodukte zu transportieren. Zudem werden in der Schutzzone klinische Proben bei allen Geflügelhaltungen von Enten, Gänsen, Hühnern und Puten durch das zuständige Veterinäramt genommen. In der Überwachungszone werden diese nur stichprobenartig kontrolliert, so die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung.

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3 Comments, Comment or Ping

  1. EPetras

    Warum Stallpflicht, wenn man im Umkreis keine erkrankten Wildvögel fand? Wo bitte findet jetzt Vogelzug statt?

    Immer wieder erkranken Tiere in geschlossenen Ställen, wie auch hier. Als Konsequenz gibt es – Stallpflicht.

    Das ist unverhältnismäßig und belastet die betroffenen Freiland-Betriebe und ihre Tiere stark!

    Eine vernünftige Risikoanalyse müsste m. E. zunächst abklären, ob überhaupt Wildvögel in diesem Gebiet betroffen sind. Zudem gibt es die Möglichkeit, Hobbyhalter, deren Tiere nicht auf den Markt gelangen, mit Beständen unter 50 Tieren von der Stallpflicht auszunehmen. Im Sinne der Tiere und der betroffenen Halter sollte eine solcheverhältnismäßige Lösung angestrebt werden.

    Zudem ist es unwahrscheinlich, dass bei der hohen Zahl betroffener Stallbetriebe im Winter (nach Aus-und Einstallung?), wenn es kaum oder gar keine Zugvögel vor Ort gibt, immer wieder Wildvögel die Ursache sind. Hier sollte gensuer geprüft und andere Übertragungswege in Betracht gezogen werden, um der Erkrankungswelle endlich wirklich Einhalt zu gebieten!

  2. Eckard Wendt

    Im Bericht heißt es lapidar:
    „… 15.000 Tiere des betroffenen Betriebs sind bereits fachgerecht getötet“ worden. Wieder einmal wurde also ein schlimmer Euphemismus verwendet, um über den qualvollen Tod der Tiere hinwegzutäuschen!
    Die Haltung großer Tierzahlen auf engstem Raum ist schon schlimm, die Exekution der Vögel mittels CO2 ist extrem tierquälerisch und bestätigt nur, was Schiller im „Lied von der Glocke“ in den Versen 374 bis 377 so formulierte:
    „Gefährlich ist’s, den Leu zu wecken,
    Verderblich ist des Tigers Zahn,
    Jedoch der schrecklichste der Schrecken,
    Das ist der Mensch in seinem Wahn.“

  3. Karin Ulich

    Wie wird eigentlich sicher gestellt, – dass hochpathogene Geflügelpest-Viren bei Einstallungen nicht in die Ställe eingeschleppt werden und dass sie nicht mit Kot, Kadavern, Federn und sonstigen Faktoren ins Freiland geraten, wo sie Wildvögel anstecken können? Ich denke, da liegt einiges im Argen!

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