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DGVS: Vermehrt resistente Darmbakterien nach Auslandsaufenthalten

Taj-indien(idw) – Jeder fünfte Tourist, der in Länder mit mangelhaften Hygienestandards reist, kehrt mit einem multiresistenten – jedoch nicht notwendigerweise krankmachenden – Darmbakterium in die Heimat zurück. Dies ergab eine aktuelle Studie aus Finnland. Das Risiko, dass sich multiresistente Keime im Darm ansiedelten, stieg bis auf 80 Prozent, wenn Reisende unterwegs Antibiotika einnahmen. Angesichts dieser Ergebnisse macht die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) auf die Zunahme multiresistenter Bakterienstämme in Deutschland aufmerksam. Die Fachgesellschaft fordert mehr Forschung für Medikamente und den gewissenhaften Einsatz vorhandener Präparate.

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BVL-Experten: Mehr Behandlungstage und höhere Verbrauchsmengen durch qualifizierte Antibiotika-Anwendung; derzeitige Erfassung kontraproduktiv.

spritze_3Berlin (aho) – Experten des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin werfen in der aktuellen Ausgabe des Deutschen Tierärzteblatts unter anderem einen kritischen Blick auf die pauschale Erfassung …

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BfR-Stellungnahme zu resistenten Keimen aus Nutztierbeständen und Lebensmitteln

BfR-Logo.svgBerlin (aho) – Kaum eine Woche vergeht, in der nicht Politiker oder Medien eine tödliche Gefahr durch resistente ESBL-Bakterien oder MRSA in und auf Fleisch heraufbeschwören.

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Rinderpraxis: Schenkel-Ekzem sofort behandeln; im Frühstadium Präparate ohne Wartezeit.

[das „dreibeinige, schwanzwärts gerichtete Lecken“] (aho) – Bei 30 – 50% der erstkalbenden Rinder treten im Schenkelspalt zwei bis drei Wochen vor und nach der Kalbung nässende Ekzeme auf, die sich unbehandelt zu dramatischen Entzündungen entwickeln können. Die auslösende Ursache dieser „Zwischenschenkel-Ekzeme“ (Intertrigo, Schenkelfaltendermatitis) ist das zunehmende Anschwellen des Euters gegen Ende der Trächtigkeit.

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ESBL: Fernreisende importieren multiresistente Erreger

Taj-indienUKL-Infektiologen belegen in Studie erstmals für Deutschland die Import-Häufigkeit ESBL-bildender Bakterien

(idw) – Ein zunehmendes Auftreten multiresistenter Keime stellt Krankenhäuser auch in Deutschland vor große Herausforderungen. Woher kommen die gefährlichen Erreger, und welche Maßnahmen bieten Patienten den geeigneten Schutz? Antworten auf diese Fragen liefern Infektiologen und Mikrobiologen des Universitätsklinikums Leipzig anhand der Daten von Fernreisenden: Die Erreger werden oftmals mit nach Hause gebracht. Diese Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „International Journal of Medical Microbiology“ veröffentlicht.

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Resistente Keime: Mobiltelefone, TV-Fernbedienungen und Wale immer gut durchbraten

barbeque_01(aho) – Kaum ein Tage vergeht, an dem nicht selbsternannte „Angsttrompeter“ mit Meldungen über antibiotikaresistente Keime auf Fleisch versuchen, Zeitungsauflagen zu steigern oder ihre gesellschaftspolitischen Ziele durchzusetzen.

Aktuell warnt der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.) pünktlich zur Grünen Woche vor solchen Keimen auf Puten-Fleisch. Die aho-Redaktion hat diese „alarmierende“ Meldung zum Anlass genommen, einmal eine kurze Recherche in der Fachliteratur zur Verbreitung resistenter Keime vorzunehmen. Wegen der Vielzahl der Literaturhinweise wird das Ergebnis tabellarisch dargestellt. Die Aufstellung erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit:

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Pauschales Verbot von Reserveantibiotika in der Tierhaltung ist tierschutzwidrig

goetz_02(bpt) – Einen Masterplan für eine Landwirtschaft, „die mit der Natur arbeitet und nicht gegen sie“, berät die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen auf ihrer Klausurtagung derzeit in Weimar. Ganz oben auf der Agenda: ein Verbot für den Einsatz von Reserveantibiotika in der Tierzucht.
„Krankheiten bei Menschen nicht mehr behandeln zu können, weil angeblich in der Tierhaltung die letzten wirksamen Antibiotika verschlissen werden, ist natürlich ein Thema, das bestens dafür geeignet ist, Ängste bei Menschen zu schüren und damit zu punkten“, kommentiert der Präsident des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt), Dr. Hans-Joachim Götz, das Vorhaben der Grünen.

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Alarmierend: Kläranlagen entlassen antibiotikaresistente ESBL-Keime in die Umwelt

Klaeranlage-Xavigivax[Foto: Xavigivax] Coimbra (aho) – Erneut dokumentieren Wissenschaftler den massiven Eintrag von antibiotikaresistenten Bakterien über Siedlungs- und Klinikabwässer in Kläranlagen und die weitere Verbreitung mit den „geklärten“ Wasser in die Umwelt.

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Dabei sein! Das Programm der 15. AVA-Haupttagung steht!

[Es lohnt sich, in Göttingen dabei zu sein] Horstmar/Göttingen (aho) – Die 15. AVA-Haupttagung, die vom 26. – 29. März 2015 in Göttingen im Hotel Freizeit In stattfindet, bietet Tierärztinnen und Tierärzten wieder ein reichhaltiges und anspruchsvolles Fortbildungsprogramm mit namhaften Referentinnen und Referenten.

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Zinkoxid im Ferkelfutter: Zweifelhafte Praxis fördert antibiotikaresitente MRSA

futterpellets_01.jpg[Ferkel-Pellets; in manchen Ländern oft mit reichlich Zinkoxid] Guelph (aho) – Das Verfüttern hoher Dosierungen von Zinkoxid (ZnO) an Absatzferkel fördert die Verbreitung von methicillin-resistenten Staphylococcus-aureus-Bakterien (MRSA). Hierzu berichteten kürzlich Wissenschaftler der Universität von Guelph (Kanada) in einer Fachzeitschrift.

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Resistente Keime: Mobiltelefone, TV-Fernbedienungen und Wale immer gut durchbraten

barbeque_01(aho) – Kaum ein Tage vergeht, an dem nicht selbsternannte „Angsttrompeter“ mit Meldungen über antibiotikaresistente Keime auf Fleisch versuchen, Zeitungsauflagen zu steigern oder ihre gesellschaftspolitischen Ziele durchzusetzen.

Aktuell warnt die Veganerorganisation „PETA“ vor solchen Keimen auf Fleisch. Die aho-Redaktion hat diese „alarmierende“ Meldung zum Anlass genommen, einmal eine kurze Recherche in der Fachliteratur zur Verbreitung resistenter Keime vorzunehmen. Wegen der Vielzahl der Literaturhinweise wird das Ergebnis tabellarisch dargestellt. Die Aufstellung erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit:

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Datenlage undurchsichtig: NRW-Putenstudie mit Vorsicht zu genießen!

Pute_01Recklinghausen/Düsseldorf (aho) – Erneut sorgt eine Studie zum Antibiotikaeinsatz bei Tieren in der Landwirtschaft aus dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen für Aufsehen. Im Fachbericht 58 „Evaluierung des Einsatzes von Antibiotika in der Putenmast“ traf es jetzt die Putenhaltung.

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MRSA: Sanierung muss Familie, Wohnung und Haustiere berücksichtigen

schwarzekatze_01St. Louis (aho) – Eine MRSA-Sanierung von Patienten umfasst gewöhnlich auch die mikrobiologische Kontrolle und Behandlung von Familienangehörigen. Für die häufig beobachteten Fehlschläge der Bemühungen liefert jetzt Frau Professor Stephanie Fritz von der Washington University School of Medicine in St. Louis eine Erklärung.

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Agrarjournalisten kritisieren „Rache aus dem Stall“

stopBonn (VDAJ) – Der Verband Deutscher Agrarjournalisten hält den Beitrag „Rache aus dem Stall“, erschienen in „Die Zeit“, Ausgabe 48 vom 20. November, für reißerisch, einseitig recherchiert und ehrverletzend. „Journalisten müssen über Gefahren und Missstände berichten, aber sie müssen ausgewogen recherchieren und angemessen einordnen“, sagt Prof. Dr. Katharina Seuser, Vorsitzende des VDAJ.

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Kinder und Jungtiere oft behandlungsbedürftig: NRW-Putenstudie bestätigt bekanntes Wissen

Puten_02Düsseldorf (aho) – Kinder und Jungtiere (Welpen, Küken, Kälber, Fohlen) werden erfahrungsgemäß häufig von Infektionskrankheiten heimgesucht. Deshalb werden ähnlich wie bei Kindern in der Humanmedizin auch bei der Aufzucht von Puten eine Vielzahl von Antibiotika eingesetzt. Hierzu veröffentlicht das Agrarministerium in Düsseldorf aktuelle Zahlen und bestätigt damit bekanntes Wissen:

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Absicht oder schlechte Recherche? Zeit-Beitrag „Die Rache aus dem Stall“ mit vielen fachlichen Mängeln

goetz_02(BpT) – „Wie sich eine renommierte Zeitung auf ein derart reißerisches Niveau begeben kann und das ernsthafte Problem der antimikrobiellen Resistenzen (AMR) dermaßen sinnenentstellt veröffentlicht, ist für mich nicht nachvollziehbar“, erklärt Dr. Hans-Joachim Götz, Präsident des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt), mit Blick auf den Beitrag „Die Rache aus dem Stall“, mit dem die Wochenzeitung „Die Zeit“ am vergangenen Donnerstag eine vierteilige Reportage gestartet hat.

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Kindergartenkinder schlucken die meisten Antibiotika: DAK-Gesundheit warnt vor unnötigen Verordnungen bei Virusinfekten

kind_bauch(DAK) – Kindergartenkinder sind die Spitzenreiter im Antibiotika-Verbrauch: 41 Prozent der Vier- bis Sechsjährigen erhielten im vergangenen Jahr Antibiotika – so das Ergebnis einer bundesweiten und repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Bei der Gesamtaltersgruppe der 0- bis 18-Jährigen sind es nur knapp 30 Prozent, die Antibiotika einnahmen. Anlässlich des Europäischen Antibiotikatags am 18. November warnt die Krankenkasse vor unnötigen Verordnungen.

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Antibiotika-Resistenzen in der Diskussion – Welche Lösungen gibt es?

goetz_02(bpt) – Statement von Dr. med. vet. Hans-Joachim Götz, Präsident des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt), anlässlich der heutigen EuroTier-Eröffnungspressekonferenz

Der Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung, das Management von Antibiotika- resistenzen und die Organisation eines aussagekräftigen Antibiotikamonitorings sind dieser Tage wichtige Fragen für die praktizierenden Tierärztinnen und Tierärzte nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Grund dafür:

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Sulfadimidin in oberflächennahem Wasser gefunden

skalenHamburg (aho) – Im Wasser dreier oberflächennahen Messstellen mit einer Tiefe von zehn Metern haben Mitarbeiter des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) das Antibiotikum Sulfadimidin gefunden. Wie der OOWV meldet, wurde der Wirkstoff in Thülsfelde im Landkreis Oldenburg gefunden. Die gemessenen Konzentrationen liegen knapp über der Nachweisgrenze von 0,02 bis 0,03 Mikrogramm pro Liter. Für das Trinkwasser bestehe derzeit aber keine Gefahr, so der OOWW.

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Humanmedizin: 30% der Antibiotikaverordnungen „fragwürdig“

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