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Redaktion Grosstiere

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APP: Therapie und Prophylaxe

(aho) – Nach der Erregereinschleppung in eine Herde ist früher oder später mit einem akuten Pleuropneumonieausbruch zu rechnen (1). Bei akuten Ausbrüchen der APP ist eine sofortige antibiotische Behandlung über mehrere Tage zwingend notwendig, da erste Todesfälle bei betroffenen Schweinen schon innerhalb weniger Stunden auftreten.
Dauerausscheider sind durch eine antibiotische Behandlung nicht zu eliminieren, was jederzeit zum „Wiederaufflackern“ der APP führen kann (2).

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Eberimpfung: Wie funktioniert das?

[Bild: Sicherheitsinjektor für die Eberimpfung]
(aho) – 20 bis 25 Millionen männliche Ferkel werden in Deutschland jährlich sowohl auf konventionell als auch biologisch wirtschaftenden Schweinehaltungen chirurgisch kastriert. Grund für die Kastration ist, dass einige Eber vor der hierzulande üblichen Schlachtreife den sogenannten „Ebergeruch“ entwickeln würden. Etwa 75 Prozent der Menschen können diesen Ebergeruch bei der Zubereitung und beim Verzehr von Schweinefleisch wahrnehmen. Verbraucher in Europa, Asien und einigen anderen Regionen der Welt empfinden ihn meist als unangenehm. Untersuchungen belegen, dass „geruchsbelastetes“ Schweinefleisch in den meisten europäischen Ländern nicht zu vermarkten ist. Über die Anzahl der Eber, deren Fleisch mit Ebergeruch belastet ist, gehen die Schätzungen weit auseinander. Androstenon (5alpha-Androst-16-en-3-on) und Skatol stellen die Hauptkomponenten des Ebergeruchs dar und reichern sich im Fettgewebe von geschlechtsreifen Ebern an.

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Gericht: Impfpflicht gegen Blauzungenkrankheit ist rechtmäßig

Trier (aho) – Die vom Land Rheinland-Pfalz in Form einer Allgemeinverfügung ergangene Anordnung der jährlich zweimaligen Impfpflicht (im Zeitraum Mai bis August) für Rinder, Schafe und Ziegen gegen die Blauzungenkrankheit ist rechtmäßig. Dies hat die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts Trier durch zwei Urteile vom 28. Juli 2009 entschieden. Wie das Gericht jetzt mitteilte, lagen den […]

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Wissenschaftler: Ferkelkastration unter Narkose nicht tiergerecht; enorme Belastung

pig_right.gifMünchen, Dummerstorf, Wien (aho) – Der Deutsche Tierschutzbund und andere Laienorganisationen fordern regelmäßig, dass Ferkel nur noch unter Narkose kastriert werden sollen. Damit soll den Ferkeln Stress und Schmerzen erspart werden. Eine Studie von Wissenschaftlern verschiedener Einrichtungen* belegt aber, dass eine Narkose mit CO2 die Forderung nach Stressreduktion bei der Kastration nicht erfüllt und daher nicht als tiergerecht angesehen werden kann. Vielmehr ist diese Vorgehensweise eine enorme Mehrbelastung der Tiere. Allein bei den postoperativ auftretenden kastrationsbedingten Schmerzen konnten die Wissenschaftler eine gewissen positiven Effekt erkennen.

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Seminar: Fruchtbarkeitsmanagement Schwein +++ Hohe Leistung mit hohem Know-how

Horstmar-Leer (aho) – 25 abgesetzte Ferkel? 27 abgesetzte Ferkel? oder gar 30 abgesetzte Ferkel? Was vor wenigen Jahren noch schier unerreichbar schien, ist heute Wirklichkeit geworden – und vor allem mittlerweile eine ökonomische Notwendigkeit. Gerade bei dem Gedanken der Betriebserweiterung oder/und der Optimierung der Managementfaktoren müssen die Leistungsdaten im Ferkelerzeugerbetrieb entsprechend analysiert und durch gezielte […]

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Schweiz: Tierärzte gegen Kastration unter Narkose

(lid) – Am 2. Juli 2009 übergaben Mitglieder des Komitees Tierärzte mit Herz auf dem Bundesplatz in Bern ihre Petition mit 850 Unterschriften an Doris Leuthard. Sie wehren sich damit gegen die Vorschrift, dass Ferkel ab 2010 unter Inhalationsnarkose kastriert werden müssen.

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Rückstandshöchstmengen in der EU neu geregelt

Berlin (BMVEL) – Am 16.Juni 2009 wurde die europäische Rückstandshöchstmengenverordnung 470/2009 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. „Das Prüf- und Einstufungsverfahren nach dieser Verordnung ist Grundvoraussetzung für die Zulassung von Tierarzneimitteln für Lebensmittel liefernde Tiere“, sagte Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Gert Lindemann, in Berlin. „Die aufgrund der Verordnung gelisteten Rückstandshöchstmengen sind […]

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MRSA-Risiko bleibt überschaubar

(bft) – In der Humanmedizin wird MRSA zunehmend als kritischer Infektionserreger gesehen, ein Zusammenhang mit der Nutztierhaltung wird immer wieder diskutiert. Der Blickpunkt sprach mit Prof. Dr. Heinrich Greife, Bayer HealthCare, Animal Health, und Vorsitzender des Technisch-Wissenschaftlichen Ausschusses des Bundesverbandes für Tiergesundheit.

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Rinderpraxis: Sinnvolle Antibiotikakombinationen verbessern den Erfolg der Mastitistherapie

Den Haag (aho) – Mit geeigneten Antibiotikakombinationen lassen sich Euterentzündungen (Mastitiden) rascher und effektiver behandeln als mit Monopräparaten. Das ist eindeutige Meinung von Mastitisexperten und Mikrobiologen, die sich kürzlich in Den Haag im Vorfeld der „International Conference on Mastitis Control“ trafen. Im Fokus des Expertenmeetings stand die Antibiotikakobination „Cefalexin und Kanamycin“. Sie ist in Europa als Ubrolexin®-Euterinjektor*, Boehringer, zur Behandlung der klinischen Mastitis bei laktierenden Milchkühen zugelassen.

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Tierarzneimittelmarkt 2008: Impfstoffe waren die Wachstumsträger +++ Antibiotikasegment stagnierte

Bonn (bft) – Mit einem Wachstum von 5,4 Prozent entwickelte sich der Tierarzneimittelmarkt in Deutschland im Jahr 2008 zufrieden stellend. Wachstumsträger war in diesem Jahr das Segment Impfstoffe mit einem Zuwachs von 13,8 Prozent. Die Impfstoffinnovationen zur Bekämpfung der Blauzungenkrankheit der Wiederkäuer und der Circovirusinfektionen der Schweine sowie die Salmonellenpflichtimpfung beim Geflügel waren wesentlicher Bestandteil […]

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Kommentar: Rückstände und Resistenzen – Wo stehen wir?

bftEnde vergangenen Jahres sind zwei wichtige Berichte erschienen,in denen die Rückstandssituation und das Resistenzgeschehen in der Veterinärmedizin beleuchtet werden. Der Ernährungsbericht 2008, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, kommt in seinem Kapitel über Rückstände in Lebensmitteln zum Schluss, dass die Situation bei den Rückständen und Kontaminanten nach derzeitigem Kenntnisstand keinen Anlass zur Besorgnis für die Verbrauchergesundheit gäbe.

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Aus Phytolan wird Procura

(aho) – Das unter dem Namen Phytolan 10% bekannt gewordene Ergänzungsfuttermittel wird jetzt unter dem Markennamen Procura 10% vertrieben. Weitere Informationen hier.

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Der aktuelle MMA-Tipp: Die Milchleistung der Sau unbedingt erhalten!

Stuttgart (aho) – MMA bei der Sau wird landläufig auch als Milchfieber bezeichnet. Das Krankheitsbild tritt im Anschluss an die Geburt auf. Entweder liegt eine reine Gesäugeentzündung oder Gebärmutterentzündung vor, oder eine Kombination beider Erkrankungen. Betroffene Sauen leiden oft an Milchmangel und hohen Ferkelverlusten. Ursache sind vorwiegend aus dem Darm stammende Colibakterien und von ihnen produzierte Giftstoffe. Meist sind auch Streptokokken und Staphylokokken am Krankheitsbild beteiligt.

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Trotz Leistungsfördererverbot: Immer mehr Resistenzen bei Keimen in der Humanmedizin

Berlin (aho) – Das unter großem politischem Getöse durchgedrückte Verbot von antibiotischen Leistungsförderern, die deutliche Einschränkung der tierärztlichen Therapiefreiheit und die Etablierung von Antibiotikaleitlinien in der Veterinärmedizin hat nicht zu der intendierten Entspannung der Resistenzlage bei Antibiotika in der Humanmedizin geführt. Vielmehr steigt in Deutschland die Zahl an Krankheitserregern, die auf gängige Antibiotika nicht mehr oder nur unzureichend ansprechen. In Deutschland starben nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums 2006 über 40.000 Personen an den Folgen einer Infektion, davon über die Hälfte an den Folgen einer Lungenentzündung.

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Neu: Denagard® mit breiter Wirkung und hochprofitabel!

München (aho) – Die Novartis Tiergesundheit führt das in den USA bekannte Denagard® als neuen Markennamen auch in Deutschland ein. Das teilte jetzt das Unternehmen in einem Pressegespräch mit. „Der Wirkstoff Tiamulinhydrogenfumarat steht dabei in bewährter Form zur Verfügung, so dass Tierärzte und …

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Zunehmend resistente Keime in der Humanmedizin

Halle a. d. Saale (aho) – Die Zahl von Mikroorganismen, die resistent gegenüber Antibiotika sind, hat in den vergangenen Jahren auf der ganzen Welt erheblich zugenommen. Bakterielle Resistenzen haben sich damit zu einem großen Problem entwickelt. Der European Academies Science Advisory Council (EASA …

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Schweineproduktion: Nur gesunde Schweine sind rentabel

Edinburgh (aho) – Mehrere aktuelle in Deutschland, Großbritannien, Brasilien, China und Thailand durchgeführte Studien belegen, dass eine Behandlung von Schweinen mit Tiamutin® (Wirkstoff Tiamulin) sowohl effektiv als auch kosteneffizient ist. Die Ergebnisse zeigen übereinstimmend, dass eine Behandl …

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Schweinepraxis: Ferkelfrühdurchfälle möglichst im Keim ersticken

Hamm (aho) – 82% der Saugferkelverluste treten in der ersten Lebenswoche auf, 61 % davon in den ersten drei Tagen. Diese nüchternen Zahlen verdeutlichen, dass bei schwächlichen und infektionsgefährdeten Ferkeln umgehend und vorbeugend eingegriffen werden muss. Warum hier 2 – 4 ml aus dem neu entwick …

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Schweinepraxis: Der MMA-Komplex beginnt mit einer gestörten Verdauung

Hamm (aho) – Gewöhnlich wird sowohl zur Therapie als auch zur Prophylaxe des Mastitis – Metritis – Agalaktie – Komplexes (MMA) bei Sauen ein Antibiotikum gespritzt. Beim MMA-Komplex spielen aber Bakterien in der Anfangphase keine Rolle, sagt der Tierarzt Dr. Manfred Stein. Zunächst kommt es …

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Schweinepraxis: Hohe Sauenverluste durch Verdauungsstörungen

Hamm / Kopenhagen (aho) – Noch immer verenden zu viele Sauen an Darmaufgasungen und hieraus resultierenden Verdrehungen des Darmes. Wie dänische Wissenschaftler anlässlich des internationalen IPVS – Kongresses (1) berichteten, wird jeder vierte plötzliche Todesfall bei Sauen durch Darmaufgasungen ve …

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