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Bewiesen: Massentierhaltung schützt vor MRSA; Raum Hannover besonders gefährdet!

Tiere Menschen MRSA_2Hannover (aho) – Wer sich als Niedersachse vor MRSA-Bakterien fürchtet, der sollte tunlichst in die Hochburgen der Massentierhaltung ziehen. Diese Empfehlung ergibt sich aus einer statistischen Auswertung aktueller Daten zur MRSA-Häufigkeit und den Nutztierzahlen in den verschiedenen niedersächsischen Landkreisen.

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Eine provozierende Frage könnte lauten: „Reduziert Massentierhaltung das MRSA-Risiko?“

Puten07(aho) – Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht die Laienpresse oder Politiker mit geradezu apokalyptischen Formulierungen die Gefahr heraufbeschwören, dass resistente Keime wie MRSA* von der Massentierhaltung zum Menschen gelangen.

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Einzeltier- oder Bestandsbehandlung: Die Entscheidung fällt nach fachlichen Kriterien

schwein_maul(aho) – Häufig wird von Laien, Politikern und der Boulevardpresse behauptet, dass gleich ganze Tierbestände behandelt würden, wenn nur Einzeltiere erkrankt wären. Tatsächlich richtet sich die Entscheidung Einzeltier- oder Bestandsbehandlung nach fachlichen Kriterien, die der Tierarzt vor Ort nach Würdigung der Gesamtumstände im Tierbestand trifft.

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All Inclusive: Antibiotikaresistenzgene als Urlaubsouvenir

kuh,_India[Foto: Stevie Mann] Maastricht (aho) – Reisende, die sich in Südostasien und Indien aufgehalten haben und wieder in die Heimat zurückkommen, bringen als Urlaubsouvenir häufig auch Antibiotikaresistenzgene in ihrer Körperflora mit. Das berichten jetzt Wissenschaftler Universität Maastricht im Fachjournal „Emerging Infectious Diseases“.

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Das aktuelle aho-Interview: Von Klauenpflege und Klauengesundheit

Klaue-deformiert_02[Unglaublich aber wahr; Klauenpflege tut not! Foto Schöllhorn}
(aho) – Gesunde Klauen sind Grundvoraussetzung für einen produktiven Rinderbestand. Nicht umsonst heißt es „Die Klauen tragen die Milch!“. aho sprach mit dem Klauenpfleger Harald Schöllhorn über gesunde Klauen, verschenkte Leistung und Mortellaro.

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Chirurgen sollen Antibiotikaprophylaxe vor Operationen reduzieren; Antibiotika korrekt dosieren und unnütze Gaben vermeiden

doc_spritzeBerlin (aho) – Während in der Veterinärmedizin seit Jahren über die fachgerechte Anwendung von Antibiotika gestritten wird, setzt jetzt auch unter Humanmedizinern eine solche Diskussion ein. Im Kampf gegen gefährliche Krankenhausinfektionen wollen Experten aus der Humanmedizin die vorbeugende Antibiotikagabe bei Operationen reduzieren. „Es ist unnütz, nach der Operation weiterhin vorbeugend Antibiotika zu verabreichen“, erklärte Privatdozent Dr. med. Christian Eckmann von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) am Dienstag in Berlin.

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WAZ: Killerkeime im Krankenhaus: Patientenbeauftragter des Bundes fordert bessere Hygiene und strengere Kontrollen in NRW-Kliniken

hygieneEssen (ots) – Hygienemängel in nordrhein-westfälischen Kliniken alarmieren die Bundesregierung. Der Patientenbeauftragte Karl-Josef Laumann (CDU) ruft die NRW-Landesregierung zum Handeln auf. Die zuständige Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) müsse „dafür sorgen, dass das Infektionsschutzgesetz eingehalten wird“, sagt Laumann in einem Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Mittwochsausgabe). „Es kann ja nicht sein, dass die Küche eines Landgasthauses in Nordrhein-Westfalen offenbar schärfer kontrolliert wird als die Hygiene in den Krankenhäusern.“ Im Rahmen einer landesweiten Recherche hatte die WAZ 48 Kliniken mit insgesamt rund 1,75 Millionen Patienten pro Jahr mit konkreten Hinweisen auf Hygienemängel konfrontiert. Einige Krankenhäuser hatten daraufhin Missstände eingeräumt. Mehr als 300 Hinweise von Patienten, Angehörigen und medizinischem Personal liegen der Zeitung vor. Im eBook „Keimzelle Krankenhaus“ berichtet die WAZ von dramatischen Patientenschicksalen und Todesfällen nach Infektionen mit multiresistenten Killerkeimen wie MRSA und VRE. Für den Patientenbeauftragten des Bundes ist dies ein „ein unhaltbarer Zustand“.

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Schuldzuweisungen nicht zielführend: Tierärzte fordern Humanmediziner zum gemeinsamen Kampf gegen Antibiotikaresistenzen auf

goetz_02Frankfurt a. M. (bpt) – Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) wehrt sich gegen den öffentlichen Vorwurf des Bundesverbands Deutscher Chirurgen (BDC), die bedenkliche Resistenzlage in der Humanmedizin sei eine Folge des Antibiotikaeinsatzes in der Tiermast und Landwirte wie auch Tierärzte seien Überträger resistenter Bakterien. Nach Auffassung des bpt sollten Mediziner das besser wissen und nicht wiederkäuen, was Nichtfachleute der Öffentlichkeit vorgaukeln. Schuldzuweisungen, die den Stand der Wissenschaft außer Acht lassen und obendrein die eigene Verantwortung verschweigen, sind nicht zielführend im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen.

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TOPIC®-Klauen-Emulsion und Gel: Bei Mortellaro Präparate ohne Wartezeit einsetzen!

DSC_0014(aho) – Die Mortellaro’sche Krankheit oder Erdbeerkrankheit ist zu einem gravierenden Problem in der Rinderhaltung geworden. Typischerweise zeigt sich Mortellaro als runde, haarlose und erdbeerrote Entzündungsstelle im Ballenbereich der Hinterklauen. Betroffene Tiere reagieren oft mit starker Lahmheit, weil die Entzündung sehr schmerzhaft ist. Auslöser der Erkrankung sind Bakterien und Umweltfaktoren wie feuchte und unzureichend gereinigte Laufflächen.

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Video: Immer mehr resistente Keime in deutschen Kliniken

(aho) – Während Tierärzte mit einer bescheidenen Palette an zum Teil Jahrzehnte alten Antibiotika erfolgreich behandeln, hat sich die Situation in der Humanmedizin deutlich verschlechtert. Ursachen sind ein oft unsinniger Einsatz in der ambulanten Praxis und der Import von resistenten Keimen aus dem Ausland durch Touristen und Patienten aus dem Ausland (1). Hinzu kommen erhebliche Hygienemängel.

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Schweinepraxis: Wie beurteilt der Fachmann den Einsatz von Hormonen?

schwein_maulBernburg (aho) – Kürzlich kritisierte eine Umweltorganisation den Einsatz des Hormons Altrenogest zur Synchronisation von Jungsauen und löste damit ein „Mediengetöse“ aus. Dabei werden jährlich etwa 90 Kilogramm reinen Wirkstoff eingesetzt. Im Vergleich hierzu werden jedes Jahr mehrere Tonnen „Pillenhormone“ unter die zumeist weibliche Kundschaft gebracht.
In einem Beitrag für das Fachjournal Nutztierpraxis Aktuell (Ausgabe 47; Januar 2014) gibt Professor Dr. Martin Wähner von der Hochschule Anhalt in Bernburg einen fachlichen Überblick über die derzeit in der Schweinehaltung eingesetzten Hormone.

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Linksammlung resistente Keime: Personenverkehr, Urlauber und Patienten aus dem Ausland, Krankentransporte, Lebensmittelimporte.

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Linksammlung resistente Erreger: Kläranlagen, Gewässer, Umwelt

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Erneut wissenschaftlich belegt: Resistente Humankeime stammen nicht aus der Landwirtschaft

Petri(aho) – Fast täglich wird Tierärzten und Landwirten von Politikern und der Laienpresse vorgeworfen, durch den Einsatz von Antibiotika, resistente Keime zu selektieren und so die Behandlung von erkrankten Menschen zu erschweren. Namhafte Wissenschaftler aus den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland widerlegen dies zumindest für sogenannte ESBL-Colibakterien.

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14. AVA-Haupttagung: Aktuelle und kontroverse Themen aus der Rinder- und Schweinepraxis

PI_01[Kompetente Referenten; aktuelle Themen] Göttingen (aho) – Vom 20. – 23. März 2014 findet zum 14. Mal in Göttingen die jährliche AVA-Haupttagung für Tierärztinnen und Tierärzte der Nutztierpraxis statt. Die Veranstaltung steht unter dem Tagungsmotto: Bestandsbetreuung im Schweine- und Rinderbestand – Tierärztin und Tierarzt in ihrer Verantwortung für Tier Mensch und Umwelt.

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Dänische Rinderhalter beunruhigt: Neue Mortellaro-Variante zeigt sich therapieresistent

klaue05Kopenhagen (aho) – Dänische Rinderbestände werden zunehmend von einer besonders aggressiven Form von Mortellaro (Digital dermatitis, Erdbeerkrankheit) heimgesucht. Wie das in Kopenhagen erscheinende Agrarjournal „Landbrugs Avisen“ berichtet, versagen bisher wirksame Antibiotika und Salicylsäurepräparate, so dass die Kühe zumeist geschlachtet werden müssen. Bei der jetzt neu in Dänemark auftretenden Erkrankungsform erfasst die Entzündung auch den Bereich des Kronrandes und gräbt such unter den Hornschuh.

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Rekordfang: Niederländische Fahnder nehmen Hormonhändler fest

spritze_2.jpgAmelo (aho) – Bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag der vergangenen Woche haben Fahnder der niederländischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (Nederlandse Voedsel- en Waren Autoriteit: NVWA) einen 69-jährigen Mann verhaftet, der im Besitz von 5 Kilogramm Reinsubstanz eines illegalen Wachstumshormons war. Wie die Niederländische Staatsanwaltschaft mitteilte, sei noch nie eine so große Menge beschlagnahmt worden.

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Gesunde Haut und Klauen mit Topic®-Gel

Gele_3(pm) – Das Topic®-Gel deckt ab, löst Verkrustungen, trocknet aus und ist gegen Bakterien und Pilze konserviert. Die Topic®-Produkte neutralisieren den tierspezifischen Eigengeruch und Gerüche von Entzündungssekreten z.B. beim Zwischenschenkelekzem, Sommerekzem, Kannibalismus, Mauke, Huf- oder Klauenveränderungen wie Mortellaro. Typischerweise zeigt sich Mortellaro als runde, haarlose und erdbeerrote Entzündungsstelle im Ballenbereich der Hinterklauen.

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Das aktuelle Interview: Gute Lösungen dürfen nicht blockiert werden

tierarzt_gefluegel[Gegen Krankheiten helfen oft nur Antibiotika – Faktenbasierte Entscheidungen sind gefragt]
(bft) – Die Reduktion des Antibiotikaeinsatzes, Alternativen zur betäubungslosen Kastration und die Akzeptanz von Tierarzneimittelinnovationen sind die aktuellen Themen in der Branche. Der Blickpunkt befragte dazu Dr. Martin Schneidereit, den Geschäftsführer des Bundesverbandes für Tiergesundheit e.V. (BfT).

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Kommentar: Erstens kommt es anders …

kueken_nippel(bft) – Die Diskussion um Risiken der Tierhaltung schlägt hohe Wellen. Vor allem die Gefahr, Resistenzen vom Tier auf den Menschen zu übertragen, wird herausgehoben. Manchmal muss man allerdings genauer hinschauen, um zu erkennen, ob es sich um einen tatsächlichen oder vorschnell postulierten Zusammenhang der Tier-Mensch Übertragung handelt.

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Topic®-Emulsionspray und Gel decken ab, lösen Verkrustungen, trocknen aus und sind gegen Bakterien und Pilze konserviert. Die Topic®-Produkte neutralisieren den tierspezifischen Eigengeruch und Gerüche von Entzündungssekreten z.B. beim Zwischenschenkelekzem, Sommerekzem, Kannibalismus, Mauke, Huf- oder Klauenveränderungen. Der versorgte Bereich wird so für Insekten (Fliegen) wenig attraktiv. Die Emulsion und das Gel können auch unter Verbänden und im Zwischenschenkelbereich von Kühen eingesetzt werden.

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