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Niederlande: „Partei für die Tiere“ macht Druck beim Kastrationsausstieg

ferkelkastrationDen Haag (aho) – Aufgeschreckt von Berichten, dass immer mehr niederländische Ferkelerzeuger wegen der Absatzprobleme von Jungeberfleisch wieder zur klassischen chirurgischen Kastration zurückkehren, hat die „Partei für die Tiere“ die niederländische Regierung in Person der Staatssekretärin Dijksma aufgefordert, am geplanten Kastrationsaustieg festzuhalten. Die Abgeordnete Marianne Thieme von der „Partij voor de dieren“ (PvdD) zitierte in der Parlamentsdebatte eine Aussage des Vorsitzenden des Niederländischen Schweinehalterverbandes „NVV“ (Nederlandse Vakbond Varkenshouders).

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Fortbildungsveranstaltung: Saugferkelenteritis und Salmonellenbekämpfung +++ Highlights und Trends aus Diagnostik und Impfstoffentwicklung

IDT_ENT_006_BannerRoadshow_300x199_LY1_090415 (idt) – „Ferkelgesundheit fängt von hinten an“ – unter diesem Leitgedanken möchten wir Sie – die Tierärztinnen und Tierärzte – herzlich zur IDT-Roadshow 2015 einladen. U. a. mit einem Thema, das für eine gesunde und wirtschaftliche Ferkelaufzucht von besonderem „Gewicht“ ist: der Vorstellung eines neuen Impfstoffes gegen Saugferkelenteritis.

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Ferkelkastration: Schmerzausschaltung mit Butorphanol kein gangbarer Weg

skalpell_01.jpgMünchen (aho) – Die Hoffnungen, mit dem Opioid „Butorphanol“ eine wirksame und gesetzeskonforme Schmerzausschaltung bei der Ferkelkastration zu erreichen, haben sich nicht bestätigt.

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Carbapenem-Reserveantibiotika nicht für Tiere

tabletten_02Berlin (hib/EIS) – Reserveantibiotika sind nicht für die Anwendung bei Tieren zugelassen. Das stellt die Bundesregierung in einer Antwort (18/4400) auf eine Kleine Anfrage (18/4245) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fest.

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AfT-Frühjahrssymposium 2015: Hoher Gesundheitsstatus durch Impfung

Moderne Impfstrategien: Unerlässlich für die Gesunderhaltung von Nutztieren und für die Wirtschaftlichkeit der landwirtschaftlichen Tierhaltung – Forschung ermöglicht neue Ansätze

huhn-kamm-reBonn (BfT) – „Moderne Impfstrategien und Immunmodulation in der Nutztiermedizin“ lautete das Thema des diesjährigen Frühjahrssymposiums der Akademie für Tiergesundheit e.V. (AfT). Die Akademie hatte am 19./20.02.2015 in die Akademie Deutscher Genossenschaften nach Montabaur eingeladen. Die Referenten beleuchteten den wissenschaftlichen Status Quo in der Immunologie und Ansätze für die Impfstoffentwicklung und die Beeinflussung des Immunsystems durch pharmakologisch wirksame Stoffe (Immunmodulation).

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Niederlande: NVWA beschlagnahmt Tierarzneimittel

spritze_3Utrecht (aho) – In der niederländischen Provinz Gelderland hat die niederländische Lebensmittelsicherheitsbehörde (Nederlandse Voedsel- en Waren Autoriteit: NVWA) große Mengen an Tierarzneimitteln beschlagnahmt.

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BVL-Experten: Mehr Behandlungstage und höhere Verbrauchsmengen durch qualifizierte Antibiotika-Anwendung; derzeitige Erfassung kontraproduktiv.

spritze_3Berlin (aho) – Experten des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin werfen in der aktuellen Ausgabe des Deutschen Tierärzteblatts unter anderem einen kritischen Blick auf die pauschale Erfassung …

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März 2015: Fachfortbildung für Schweinehalter zum Top Thema „Wichtige Impfungen beim Schwein und Ökonomie von Impfungen“

Impfung_oedemkrankheit[Ferkel per Impfung vor der Ödemkrankheit schützen] (idt) – Fachkompetente Tierärztinnen/ Tierärzte der IDT Biologika und Wilfried Brede, unabhängiger Experte von der Spezialberatung Serviceteam Alsfeld GmbH , informieren Sie umfassend über die neuesten Erkenntnisse und ökonomische Auswirkungen bei Influenza- und E.coli-bedingten Erkrankungen. Vorträge zum Thema Salmonellenbekämpfung runden die Veranstaltung ab.

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Niedersachsen: Kreise müssen Antibiotika-Kontrolle abgeben; bis 500 Euro Kontrollgebühr

spritze_3Hannover (aho) – Den niedersächsischen Landkreisen wird die Hoheit auf dem Gebiet der Tierarzneimittelüberwachung entzogen. Das teilte Agrarminister Christian Meyer (Grüne) am Dienstag in Hannover mit.

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Dabei sein! Das Programm der 15. AVA-Haupttagung steht!

[Es lohnt sich, in Göttingen dabei zu sein] Horstmar/Göttingen (aho) – Die 15. AVA-Haupttagung, die vom 26. – 29. März 2015 in Göttingen im Hotel Freizeit In stattfindet, bietet Tierärztinnen und Tierärzten wieder ein reichhaltiges und anspruchsvolles Fortbildungsprogramm mit namhaften Referentinnen und Referenten.

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Absicht oder schlechte Recherche? Zeit-Beitrag „Die Rache aus dem Stall“ mit vielen fachlichen Mängeln

goetz_02(BpT) – „Wie sich eine renommierte Zeitung auf ein derart reißerisches Niveau begeben kann und das ernsthafte Problem der antimikrobiellen Resistenzen (AMR) dermaßen sinnenentstellt veröffentlicht, ist für mich nicht nachvollziehbar“, erklärt Dr. Hans-Joachim Götz, Präsident des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt), mit Blick auf den Beitrag „Die Rache aus dem Stall“, mit dem die Wochenzeitung „Die Zeit“ am vergangenen Donnerstag eine vierteilige Reportage gestartet hat.

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Humanmedizin: Tripper-Erreger immer häufiger antibiotikaresistent +++ Zusammenhang mit Massentierhaltung noch unklar

doc_spritzeLondon/Stockholm/Kopenhagen (aho) – Der Erreger der Geschlechtskrankheit Tripper „Neisseria gonorrhoeae“ bereitet den Humanmedizinern europaweit immer mehr Kopfzerbrechen. Wie jetzt ein internationales Autorenteam im Online-Jourmal „Eurosurveillance“ berichtet, ist der Erreger immer häufiger gegen Reserveantibiotika wie Cephalosporine und Fluorchinolone resistent. Die Autoren mahnen, Antibiotika qualifiziert zu verwenden (1). Weitere Publikationen belegen diesen besorgniserregenden Trend (2).

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Humanmedizin: 30% der Antibiotikaverordnungen „fragwürdig“

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Knapp ein Drittel aller weltweiten Umsätze mit Tierarzneimittel in Europa

Tierarzneimittelmarkt(bft) – Der europäische Tierarzneimittelmarkt liegt im Ranking der Nationen bzw. Kontinente nach Nordamerika an zweiter Stelle. Knapp ein Drittel aller Umsätze werden in Europa getätigt.
Insgesamt waren das nach ceesa-Bericht für 2013 über 4,6 Mrd. Euro. Größter Umsatzträger sind die Antiparasitika mit rund 30 Prozent.

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Human-Doping: Antibiotika, um im Job nicht zu lange auszufallen

tabletten_02Mainz (aho) – Während deutsche Veterinärmediziner immer weniger Antibiotika verordnen, werden aus der Humanmedizin regelmäßig steigende Verordnungszahlen gemeldet. Innerhalb eines Jahres wurden in Rheinland-Pfalz über 1,8 Millionen Tagesdosen verordnet. „Durchschnittlich hat jeder erwachsene TK-Versicherte im Land Antibiotika für 5,6 Tage verschrieben bekommen“, erläuterte jetzt Anneliese Bodemar, Leiterin der TK-Landesvertretung in Rheinland-Pfalz.

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Podcast: Kläranlagen als Drehscheiben für resistente Keime


(SRF) – Im Genfersee vor Lausanne gibt es mehr und mehr antibiotikaresistente Bakterien, das haben Forscher des Wasserforschungssinstituts EAWAG herausgefunden. Die Bakterien gelangen durch das Abwasser via Kläranlagen in den See. Ein wichtiger Faktor für die Häufung sogenannter multiresistenter Bakterien sind die Abwasser aus dem Lausanner Spital CHUV.

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Humanmedizin: Krankenkasse kritisiert steigende Antibiotika-Flut in Hamburg

tablettenHamburg (aho) – Auch in Hamburg verordnen niedergelassene Ärzte immer häufiger Antibiotika. Wie schon die Landesvertretung der Techniker-Krankenkasse (TK) in Schleswig-Holsten warnt die Landesvertretung vor zunehmenden Resistenzen. Das Volumen der in Arztpraxen verordneten Antibiotika ist von 2011 auf 2013 um 2,4 Prozent gestiegen, bundesweit um 4,7 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK). Allein im Jahr 2013 wurden in der Hansestadt fast 1,5 Millionen Tagesdosen (bundesweit 38,8 Millionen) verordnet.

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Schweiz: Tierärzte verordnen weniger Antibiotika

spritze_3Bern (aho) – Ähnlich wie in Deutschland geht auch in der Schweiz der Einsatz von Antibiotika in der Veterinärmedizin weiter zurück. Wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BVET) der Schweiz mitteilt, wurden im Jahr 2013 insgesamt 53.384 Kilogramm Antibiotika für die Veterinärmedizin verkauft, 6,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Seit dem Spitzenjahr 2008 beträgt der Rückgang 26 Prozent. Bei gesunden Nutztieren nehmen Resistenzen gegen einzelne Antibiotika zu oder bleiben unverändert hoch, so das BVET in einer Medieninformation.

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Gadolinium aus Kontrastmitteln und Arzneimittelrückstände weit verbreitet im deutschen Trinkwasser

wasserhahnBremen (idw) – Immer häufiger ist Wasser in Deutschland mit Arzneimittelrückständen verunreinigt. Nahezu in allen hiesigen Flüssen und Seen ist Gadolinium, ein Hochtechnologie-Metall und Element aus der Gruppe der Seltenen Erden, inzwischen in anomal hohen Konzentrationen zu finden. Gadolinium wird als Kontrastmittel bei der Magnetresonanztomographie (MRT) verwendet und gelangt über den Urin der Patienten ins Abwasser. Da es in Klärwerken nicht entfernt oder abgebaut werden kann, wird es mit dem gereinigten Abwasser in Flüsse und Seen eingeleitet und erreicht nach einiger Zeit das Grundwasser.

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