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Aktionsplan zur Abwehr der Antibiotikaresistenz: Kommission gibt 12 konkrete Maßnahmen für die nächsten fünf Jahre bekannt

rezeptBrüssel (EU) – Mit etwa 25 000 Todesfällen in der EU pro Jahr durch Infektionen, welche bei Patienten durch arzneimittelresistente Bakterien ausgelöst werden und mehr als 1,5 Milliarden EUR an Kosten für das Gesundheitswesen und an Produktivitätseinbußen verursachen, ist die Antibiotikaresistenz zu einem ernstzunehmenden Gesundheitsproblem in der EU geworden. Heute, am Vortag des Europäischen Tags der Sensibilisierung für Antibiotikaresistenz hat die Europäische Kommission einen umfassenden Aktionsplan zur Abwehr der Antibiotikaresistenz vorgelegt, der 12 konkrete Maßnahmen enthält, die in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten getroffen werden sollen.

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Antibiotikaeinsatz in der Geflügelmast: Rechtliche Bestimmungen in Schleswig-Holstein eingehalten

Kiel (PM) – In Schleswig-Holstein werden die rechtlichen Vorschriften für den Antibiotikaeinsatz bei Mastgeflügel eingehalten. Das teilt das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume nach Auswertung aktueller Untersuchungsergebnisse heute (16. November) mit.

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GOLDMANN: Ergebnisse aus NRW sind eine schallende Ohrfeige für die Geflügelproduktion

Berlin (FDP) – Anlässlich der vorgestellten Ergebnisse einer Studie zur Vergabe von Antibiotika in der Geflügelmast, erklärt der zuständige Berichterstatter für Tierschutz der FDP-Bundestagsfraktion Hans-Michael GOLDMANN:

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Minister Remmel: „Wir haben ein massives Antibiotika-Problem in der Massentierhaltung“

Düsseldorf (PM/aho) – Der Nordrheinwestfälische Landwirtschaftsminister Remmel (Grüne) stellt die bundesweit erste Studie zum Medikamenteneinsatz in der Hähnchenmast vor – 96,4 Prozent der Tiere erhielten Antibiotika.

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Ministerin Aigner fordert Veröffentlichung von Antibiotika-Studie

Düsseldorf/Berlin (aho) – Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hat ihrem nordrhein-westfälischen Amtskollegen Johannes Remmel (Grüne) aufgefordert, endlich die Studie vorzulegen, die einen übermäßigen Einsatz von Antibiotika bei Geflügel belegen soll. In einem Schreiben, das der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post vorliegt, schreibt demnach Aigner: “Anderen Bundesländern dürften die Ergebnisse aus NRW Hinweise auf Überwachungsstrategien bieten”. Es [...]

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Antibiotika-Einsatz ist kein Betriebsgeheimnis

Berlin (SPD) – Zur aktuellen Diskussion um den Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung erklaert der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Wilhelm Priesmeier:

Das Vertrauen der Verbraucher in die Qualitaet der tierischen Lebensmittel ist nur durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika zu sichern. Wir brauchen Klarheit, Offenheit und Transparenz im System. Wir muessen ein zweistufiges System installieren, um den betrieblichen Antibiotika-Einsatz zu vermindern.

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Arzneimitteleinsatz: Minister Gert Lindemann stellt erste Ergebnisse einer niedersächsischen Erhebung vor

Hannover (PM) – Die ersten Ergebnisse einer Erhebung zum Arzneimitteleinsatz in niedersächsischen Nutztierhaltungen hat Landwirtschaftsminister Gert Lindemann heute im Plenum des niedersächsischen Landtages vorgestellt. In seinen Ausführungen stellte er dar, dass in 82 Masthühnerbetrieben mit 482 Mastdurchgängen in ca. 73 % der Durchgänge bis zu drei Wirkstoffe und in ca. 27% bis zu 8 Wirkstoffe in der ungefähr 35 Tage dauernden Mastzeit eingesetzt wurden. Auch in Puten-, Kälber- und Schweinemastbetrieben wurde die Erhebung durchgeführt.

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Maßnahmenpaket des BMELV zu Antibiotika in der Tierhaltung – Einsatz von Antibiotika transparenter machen, konsequent minimieren und Resistenzen bekämpfen

Berlin (bmelv) – Durch ein Paket gezielter Maßnahmen wird das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung besser erfassen und die Datennutzung neu regeln. Ziel ist es, im Rahmen der Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) bundesweit eine Minimierung der verabreichten Antibiotika-Mengen zu erreichen und die Überwachung durch die zuständigen Länderbehörden zu [...]

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Wie entstehen Resistenzen bei Antibiotika?

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NDR Info: Ministerin Aigner will Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung neu regeln

Hamburg (aho) – Das Bundeslandwirtschaftsministerium will den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung genauer erfassen und die Datenerhebung neu regeln. Das meldet NDR-Info unter Berufung auf ein bisher unveröffentlichtes Maßnahmenpaket des Ministeriums, das dem Radioprogramm NDR Info vorliegt. “Mein Ziel ist es, bundesweit eine Minimierung der Antibiotika-Mengen zu erreichen und die Überwachung durch die zuständigen Länderbehörden zu verbessern”, wird Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner von NDR Info zitiert.

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EU-Parlament fordert umsichtigeren Einsatz von Antibiotika und Verzicht auf prophylaktische Anwendung

Straßburg (aho) – Das Europaparlament will die Anwendung von Antibiotika strengeren Regeln unterwerfen, um der zunehmenden Resistenz von Bakterien entgegen zu wirken. Eine entsprechende Resolution hat das EU-Parlament in einer am vergangenen Donnerstag verabschiedet.

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Kälber sind empfindlich: Prophylaxe und Therapie sichern Gesundheit und Wirtschaftlichkeit

(BfT) – Atemwegserkrankungen und Durchfälle sind die häufigsten Erkrankungen bei Kälbern im Alter von wenigen Wochen bis zu neun Monaten. Bereits hier werden die Weichen für eine erfolgreiche Aufzucht gestellt.
Infektiöse Durchfallerkrankungen können durch Viren, Bakterien, aber auch durch einzellige Parasiten wie beispielsweise Kokzidien oder Kryptosporidien hervorgerufen werden. So wurden in neueren Studien bei Kälbern mit Durchfall in 55 Prozent der Fälle Kryptosporidien nachgewiesen. Kokzidien kommen in Deutschland sogar bei mehr als 70 Prozent der Rinder haltenden Betriebe vor.

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REPORT MAINZ zum Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung

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Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor gefährlichen, multiresistenten Keimen auf Geflügelfleisch: “Report Mainz”, heute, 20. September 2011, 21.45 Uhr im Ersten

Mainz (ots) – Nach Recherchen der Redaktion “Report Mainz” ist Geflügelfleisch massiv mit multiresistenten Keimen belastet. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat in einer bundesweiten Untersuchung über 2500 Fleischproben aus dem Einzelhandel auf das Vorkommen von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureaus – kurz MRSA – untersucht. 42,2 Prozent der Putenfleischproben und 22,3 Prozent der Hähnchenfleischproben waren mit [...]

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Regierung will Einsatz von Antibiotika minimieren

Berlin (hib/EIS) – Nach nicht repräsentativen Schätzzahlen eines Forschungsprojektes des Bundesinstituts für Risikobewertung werden Schweine pro Jahr durchschnittlich 5,9 Mal, Milchrinder 2,5 Mal und Mastkälber 2,3 Mal mit Antibiotika behandelt. Das geht aus einer Antwort (17/6908) der Bundesregierung hervor. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte sich in einer Kleinen Anfrage (17/6807) danach erkundigt, ob der derzeitige Umfang der Verabreichung von Antibiotika die Gefahr der Entwicklung von Antibiotika-resistenten Keimen vergrößert. Dazu stellt die Regierung fest,

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Europa handelt: neuer Aktionsplan der WHO gegen Antibiotikaresistenzen

Baku (WHO) – Heute erörtern die Vertreter von 53 Mitgliedstaaten auf der Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa in Baku (Aserbaidschan) die Annahme eines strategischen Aktionsplans gegen Antibiotikaresistenzen. Dieser Plan wurde vom WHO-Regionalbüro für Europa nach ausführlichen Beratungen mit Experten und Politikern entwickelt. Er beruht auf der neuesten Forschung und nutzt die Impulse, welche der Weltgesundheitstag 2011 mit dem Motto „Wer heute nicht handelt, kann morgen nicht mehr heilen“ setzte.

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Blutschwitzen: Pfizer verzichtet auf die Zulassung von PregSure BVD

Langen (aho) – Erstmals vor vier Jahren trat in Deutschland und einigen anderen europäischen Staaten bei Saugkälbern die tödlich verlaufende sogenannte Bovine Neonatale Panzytopenie (BNP) auf. Das Krankheitsbild ist durch unstillbare Blutungen gekennzeichnet ist. Die Blutungen entstehen als Folge des fast vollständigen Verlusts von Blut- und Knochenmarkzellen, wovon auch die für die Gerinnung notwendigen Blutplättchen [...]

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“Blutschwitzen“ von Kälbern: Impfstoff bringt den Tod

(idw) – Gießener Tiermediziner erzielen Durchbruch bei der Erforschung des „Blutschwitzens“ von Saugkälbern – Impfstoff verantwortlich – Publikation in Veterinary Research Tiermediziner standen vor einem Rätsel, Bauern waren in größter Sorge um ihre Kälber. Erstmals vor vier Jahren trat in Deutschland und einigen anderen europäischen Staaten eine tödliche Krankheit bei Saugkälbern auf, die durch unstillbare [...]

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Rinderpraxis: Orale Eisengaben an tragende Kühe verbessern die Eisenstatus von Kälber nicht

Hannover (aho) – Eine zusätzliche Gabe von Eisen in Form von Eisen-Aminosäure-Chelaten in der Trockenstehzeit der Kuh kann den Eisenstatus des Muttertieres bzw. des neugeborenen Kalbes nicht soweit verbessern, dass eine Eisenzufuhr bei Kälbern per Injektion oder über das Maul innerhalb der ersten Lebenstage überflüssig ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die am Institut für Tierernährung der Tierärztlichen Hochschule Hannover durchgeführt wurde.

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Schwächliche Ferkel häufig Opfer von Infektionen: Neugeborenen Ferkeln frühzeitig Energie zuführen

Der Amex® 10 % – Ferkeldoser ist ein Ergänzungsfuttermittel für Saugferkel zur zusätzlichen Energieversorgung und Appetitanregung. (Inhalt: 250 ml)
(aho) – 82% der Saugferkelverluste treten in der ersten Lebenswoche auf, 61 % davon in den ersten drei Tagen. Diese nüchternen Zahlen verdeutlichen, dass bei schwächlichen und infektionsgefährdeten Ferkeln umgehend und vorbeugend eingegriffen werden muss. Warum hier 2 – 4 ml aus dem neu entwickelte Amex® 10%–Ferkeldoser etwa 8 – 12 Stunden nach der Geburt die Verlustzahlen deutlich senken können, erläutert der Tierarzt Dr. Manfred Stein: ” Die Geburt und die ersten Stunden danach bilden die erste kritische Phase im Leben der Ferkel. Das Ferkel kommt bei der Geburt aus der keimfreien Gebärmutter in die sehr keimhaltige Umgebung des Abferkelstalles.

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Topic®-Emulsionspray und Gel decken ab, lösen Verkrustungen, trocknen aus und sind gegen Bakterien und Pilze konserviert. Die Topic®-Produkte neutralisieren den tierspezifischen Eigengeruch und Gerüche von Entzündungssekreten z.B. beim Zwischenschenkelekzem, Sommerekzem, Kannibalismus, Mauke, Huf- oder Klauenveränderungen. Der versorgte Bereich wird so für Insekten (Fliegen) wenig attraktiv. Die Emulsion und das Gel können auch unter Verbänden und im Zwischenschenkelbereich von Kühen eingesetzt werden.

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Ergänzungsfuttermittel, flüssig, für Geflügel, Schweine, Kälber und Kaninchen zur Appetitanregung bei fütterungsbedingten Verdauungsstörungen.
Für rasch wachsende Tiere sind die zwangsläufig häufigen Futterwechsel belastend. Diese Belastungen führen zu Verdauungsstörungen, die mit Fressunlust und mehr oder weniger heftigen fütterungsbedingten Durchfällen einhergehen. Sowohl die mangelhafte Futteraufnahme als auch die fütterungsbedingten Durchfälle führen zu einer mangelhaften Versorgung mit Energie und wichtigen Nährstoffen. Die Körpertemperatur der Tiere fällt ab. Sie "erkälten" sich. Natürliche phytogene (pflanzliche) Verdauungsförderer unterstützen die Darmtätigkeit insbesondere bei Tieren unter Belastung. Eine gestörte Darmgesundheit fördert Coli-Bakterien, Samonellen, Campylobacter ......


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