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Lama, Ziege, Schaf: „minor species” optimal und rechtskonform behandeln!

schafe-ziegen-neuweltStuttgart (aho) – Da mit der Zulassung von Tierarzneimitteln hohe Kosten verbunden sind, scheuen die Arzneimittelhersteller für bestimmte, selten auftretende Erkrankungen (englisch: minor uses) oder Tierarten wie Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Ziegen, Schafe, Kameliden, Fische oder Bienen (englisch: minor species) eine entsprechende Zulassung. Das bedeutet aber nicht, dass keine Arzneimittel zur Verfügung stehen, um diese Patienten nach dem aktuellen Stand der Veterinärmedizin therapieren zu können. In bestimmten Fällen erlaubt das Arzneimittelrecht dem Tierarzt unter Beachtung der „Umwidmungskaskade“ auch nicht für die entsprechende Tierart zugelassene Arzneimittel anzuwenden.

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EU-Bürger über Antibiotika schlecht informiert; konsumieren häufig Antibiotika

tabletten_02Brüssel (aho) – Eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in der EU und Deutschland weiß noch immer zu wenig über die Wirkungsweise und den Einsatz von Antibiotika. Das zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Eurobarometer-Umfrage der Europäischen Kommission, die sie im Rahmen ihres Einsatzes gegen die Antibiotikaresistenz veröffentlicht hat. Demnach wissen nur 44 Prozent der Deutschen (EU-28: 43), dass Antibiotika Viren nicht zerstören. 45 Prozent (EU-28: 46) glauben das Gegenteil, 11 Prozent wissen es nicht.

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Arzneimittel: Kleinkläranlagen belasten Grundwasser im ländlichen Raum

Tabletten_04Dessau (aho) – Antibiotika aus Kleinkläranlagen können insbesondere im ländlichen Raum das Grundwasser belasten. Das belegen aktuelle Untersuchungen des Umweltbundesamts (UBA) in Dessau.

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Marktentwicklung zurückhaltend

Sinkende Verkaufszahlen des Antibiotikasegmentes unterstreichen Durchgriff von Kontrollmaßnahmen

TAM Deutschland 2015 TorteWürzburg/Bonn (BfT) – Der Tierarzneimittelmarkt 20151 in Deutschland war mit minus 1,3 Prozent deutlich rückläufig gegenüber dem Vorjahr, so der Bundesverband für Tiergesundheit. Damit hat sich die Dynamik des Marktes in den vergangenen vier Jahren deutlich abgeschwächt. Bestimmende Faktoren waren ein zunehmender Wettbewerb, die rückläufige Antibiotikaanwendung und die wirtschaftliche Situation der Landwirtschaft. Impulse konnten nur durch Innovationen gesetzt werden.

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Amtschef- und Agrarministerkonferenz: Tierärzteverband fordert faktenbasierte Entscheidungen zu Antibiotikaresistenzen

spritze_2.jpgFrankfurt a. M. (bpt) – Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) begrüßt, dass bei der Amtschef- und Agrarministerkonferenz am 13. – 15. April in Göhren-Lebbin erneut über Wege und Strategien zur Lösung des wichtigen Themas der Antibiotikaresistenzen beraten wird. Das hat bpt-Präsident, Dr. Siegfried Moder, vergangene Woche in einem Schreiben an die Landwirtschaftsminister von Bund und Ländern hervorgehoben.

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Bundesregierung: Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration jetzt umsetzen

ferkelkastrationBerlin (aho) – Die Bundesregierung sieht jetzt die Wirtschaft gefordert, den Umstellungsprozess weg von der betäubungslosen Ferkelkastration zu vollenden. Dazu gehörten vor allem Abstimmungsprozesse über die gesamte Produktionskette hinweg. Die jeweiligen Vertragspartner von der landwirtschaftlichen Erzeugung über die Verarbeitung bis zum Lebensmitteleinzelhandel müssten sich „aufeinander einstellen“. Diese Aufgabe könne nur von der Wirtschaft selbst wahrgenommen werden, so die Bundesregierung.

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Weitere Einschränkungen beim Einsatz von Antibiotika

tierarzt_kalbGöttingen (aho) – Das Bundeslandwirtschaftsministerien will die Therapiefreiheit von Tierärzten beim Einsatz von Antibiotika weiter einschränken. Tierärzte haben grundsätzlich eine Therapiefreiheit aufgrund der Berufsausübungsfreiheit nach Artikel 12 Abs. 1 S. 1 Grundgesetz.

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Ferkelkastration: Injektionsnarkosen ungenügend

ferkelinnarkoseZürich (aho) – Politik und Lebensmittelhandel fordern einen baldigen Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration. Im Rahmen einer Dissertation an der Universität Zürich wurden verschiedene intramuskulär (IM) injizierbare Anästhesiemethoden für 8-14 tägige Ferkel geprüft. Vorgabe waren eine genügende Anästhesiequalität und eine ruhige, maximal zweistündige Aufwachphase. Geprüft wurden verschiedene Kombinationen von Ketamin, Azaperon, Romifidin und Butorphanol. Zusätzlich wurde ein Schmerzmittel verabreicht.

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AVA-Tagung Göttingen: Wird die derzeitige Tierhaltung noch gesellschaftlich akzeptiert?

DSC_0367Göttingen (AVA) – Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik (WBA) beim Bundesagrarministerium beurteilt die derzeitige deutsche Nutztierhaltung „in wesentlichen Teilen für nicht zukunftsfähig“. Die „Agrar- Weisen“, empfehlen deshalb, die „Weichen“ radikal neu zu stellen. Frau Prof. Ute Knierim vom Fachbereiches Ökologische Agrarwissenschaften des Universitätsstandorts Witzenhausen gehört diesem Gremium an.

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Unklare Datenlage: Dänische Schweinehalter reduzieren Antibiotika-Verbrauchsmengen

einschweinhochkKopenhagen (aho) – Die dänischen Schweineproduzenten haben nach Angaben des Dänischen Fachverbands der Land- & Ernährungswirtschaft (Landbrug & Fødevarer) den Antibiotikaeinsatz im Bezug auf die Verbrauchsmengen weiter reduziert. Eine Auswertung für 2015 zeigt, dass die Branche die für 2020 angepeilte Senkung um 20 % bereits jetzt erreicht hat.

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Reserveantibiotika sollen nur noch im Notfall genutzt werden

spritze_3Berlin/Amsterdam (aho) – Um die Selektion solcher Keime einzudämmen, die gegen sogenannte Reserveantibiotika resistent sind, soll die Anwendung solcher Reserveantibiotika in der Veterinärmedizin weiter eingeschränkt werden. So soll eine Übertragung von Resistenten Keimen aus der Tierhaltung auf den Menschen eingeschränkt werden. Reserveantibiotika (insb. Fluorchinolone, Cephalosporine) werden in Human- und Veterinärmedizin sehr unterschiedlich genutzt. Während eine Auswertung des BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) einen jährliche Verbrauch von 16 Tonnen Reserveantibiotika in der Veterinärmedizin ausweist, dürfte der Verbrauch in der Humanmedizin geschätzt zwischen 400 – 600 Tonnen liegen.

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Ist Biofleisch eine Illusion? Bio-Tiere nicht gesünder!

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AVA-Tagung in Göttingen: Tierärztliche Standespolitik im Focus

18-avaGöttingen (aho) – Wie jedes Jahr gehört auch dieses Jahr der „Standespolitische Abend“ im Rahmen der 16. AVA-Haupttagung in Göttingen zu den Höhepunkten der Veranstaltung. Neben arzneimittelrechtlichen Fragestellungen referiert Frau Dr. Knierim zum Thema „Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung“.

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StiKo Vet nimmt Arbeit am FLI auf: Kommission konstituiert sich am 1. Dezember 2015

StIKo-Vet-20151201-webGreifswald – Insel Riems (FLI) – Heute nahm die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) mit ihrer konstituierenden Sitzung auf der Insel Riems ihre Arbeit auf. Im historischen Loeffler-Haus, in dem Friedrich Loeffler 1910 das älteste Virusforschungsinstitut weltweit begründete, wurde Professor Uwe Truyen, Direktor des Institutes für Tierhygiene und öffentliches Veterinärwesen der Universität Leipzig, zum Vorsitzenden der Kommission gewählt. Die am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) eingerichtete Kommission bewertet weisungsunabhängig den Einsatz von Impfstoffen in der Tiermedizin. „Die Arbeit der StIKo Vet wird sich an der Tätigkeit der entsprechenden Kommission für die Humanmedizin, die am Robert Koch-Institut angesiedelt ist, orientieren und Empfehlungen speziell für den Einsatz von Impfstoffen in der Tiermedizin aussprechen“, erläutert der Präsident des FLI, Prof. Thomas Mettenleiter. Am Hauptsitz des FLI auf der Insel Riems führt der Tierarzt Dr. Max Bastian die Geschäftsstelle der StIKo Vet.

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China: Colistin-Resistenz auf leicht übertragbarem Plasmid nachgewiesen

china-FlaggePeking (aho) – Chinesische Wissenschaftler haben erstmals bei Hühnern und Schweinen ein Resistenzgen (mrc-1) gegen das Polymyxin-Antibiotikum Colistin auf einem Plasmid nachgewiesen.

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Der europäische Tierarzneimittelmarkt 2014: Marktstellung behauptet – Umsätze gesteigert

RZ Blickpunkt_76.indd(BfT) – Der europäische Tierarzneimittelmarkt konnte im Ranking der Nationen bzw. Kontinente seine Position etwas stärken und liegt nach wie vor nach Nordamerika an zweiter Stelle. Gut ein Drittel aller Umsätze werden in Europa getätigt.

Insgesamt waren das laut CEESA für 2014 über 5 Mrd. Euro. Größter Umsatzträger sind die Antiparasitika mit über 31 Prozent. Nur knapp dahinter liegen die Umsätze für Impfstoffe mit rund 27 Prozent. Antibiotika sind weiter zurückgegangen auf rund 15 Prozent.

Die europäische Tiergesundheitsindustrie investiert jährlich bis zu 12 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Die Kosten, um ein neues Produkt auf den Markt zu bringen, werden mit bis zu 150 Mio. Euro und mit einer Entwicklungszeit bis zur Marktreife mit bis zu elf Jahren veranschlagt. 35 Prozent der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung entfallen auf die Pflege der auf dem Markt befindlichen Produkte.

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BVL: Antibiotikaabgabe in der Veterinärmedizin sinkt weiter

tierarzt_kalbBerlin (aho) – Während in der Humanmedizin immer mehr Antibiotika verordnet werden, zeigen die Verbrauchsmengen in der Veterinärmedizin weiterhin einen deutlichen Abwärtstrend. So wurden im Jahr 2014 in der Veterinärmedizin 214 Tonnen (ca. 15 Prozent) weniger Antibiotika abgegeben als im Vorjahr und ca. 468 Tonnen (ca. 27 Prozent) weniger gegenüber der ersten Erfassung im Jahr 2011.

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Ärzteschaft agiert weiter mit Schuldzuweisungen: Lösungsorientierte Diskussion beim Fachgespräch „Antibiotika in der Medizin“ erforderlich

goetz_02Frankfurt a. M. (bpt) – Der fachgerechte Einsatz von Antibiotika nach angemessener individueller Diagnose soll gefördert werden. Dazu haben sich die Staats- und Regierungschefs der G7 auf dem diesjährigen Gipfeltreffen in Elmau verpflichtet und sich nachdrücklich zum One Health-Ansatz, der die Gesundheit von Mensch und Tier sowie Landwirtschaft und Umwelt einbezieht, bekannt. „Das ist ebenso erfreulich, wie die überarbeitete deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie DART 2020, die kurz vor dem Gipfel veröffentlicht wurde und diesen Ansatz auch verfolgt“, erklärt der Präsident des …

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Deutliche Unterschiede: MRSA vom Schwein ohne Einfluss auf Resistenzlage in Krankenhäusern

ferkel_03.jpgGießen (aho) – Immer wieder entwickeln Politiker und spendenfinanzierte Organisationen apokalyptische Bedrohungsszenarien durch Methicillin-resistente Staphylococcus aureus-Keime (MRSA), die aus Ställen direkt oder indirekt über tierische Lebensmittel menschliches Leben gefährden.

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NEU: Sauen mit einer Injektion vor PRRS, Rotlauf und Parvovirose schützen

schwein_maulDüsseldorf (aho) – Der gebrauchsfertige Kombinations-Impfstoff gegen porzine Parvovirose und Schweinerotlauf Eryseng® Parvo kann jetzt mit dem Lebendimpfstoff Unistrain® PRRS gemischt werden. Das Pharma-Unternehmen HIPRA informiert aktuell über die neue Zulassungserweiterung ihrer Impfstoffe für die Schweinepraxis. Die Tiere erhalten eine Injektion weniger als bei herkömmlichen Impfzyklen, was für die Tiere schonender ist und die Einhaltung der Impftermine erleichtert. Bei einem reproduktionsbezogenen Impfzyklus können so die Impfzyklen von Parvovirose und Rotlauf sowie PRRSV synchronisiert werden.

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