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EHEC: Alarm im Darm

(lme) – Alle rohen Lebensmittel bergen bekanntlich ein gesundheitliches Risiko, egal ob Muscheln, Mett oder Möhren. Die Veränderung der Ernährungsgewohnheiten – weniger tierische Produkte und mehr pflanzliche Rohkost – hat selbstverständlich auch Folgen für die Verbreitung von Krankheiten. Bei Obst und Gemüse sind die wichtigsten Übertragungswege von Krankheitskeimen organischer Dünger (Fäkalien aller Art wie Mist, Gülle, Guano, Klärschlamm), die Art der Bewässerung (z. B. Beregnung aus einem Bach in den durch Regenwasser Fäkalien von Weide- oder Wildtieren gelangt sind), sowie das Anfassen der Ware durch Erntearbeiter.

Lesen Sie hier einen Beitrag aus der Rundschau für Fleischhygiene und Lebensmittelüberwachung (7/2011); (PDF)

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EHEC: Biohof will vor Gericht die Aufhebung des Handelsverbots erreichen

Lüneburg (lme) – Der Inhaber des Bio-Hofs in Bienenbüttel, der nach bisherigem Kenntnisstand durch seine EHEC-infizierten Sprossen den bisher größten bekannten Ausbruch einer Lebensmittelinfektion in Deutschland mit 50 Toten und fast 4.000 Erkrankten verursacht hat, will vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg eine Aufhebung des Handelsverbots erreichen. Eine Klage wurde mit Datum 5. Juli eingereicht. Das Gericht […]

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Zweidrittel mit Schimmelpilzen und Hefen: Hygienemängel bei frisch gepressten Obst- und Gemüsesäften

Linz (lme) – Bei einer Untersuchung von 14 Proben von frisch gepressten Obst- und Gemüsesäften in Gastronomie- und Handelsbetrieben durch die Oberösterreichische Lebensmittelaufsicht waren nur fünf Säfte einwandfrei. Bei neun Proben wurden hygienische Mängel in Form einer erhöhten Belastungen mit Schimmelpilzen und Hefen festgestellt, drei davon waren so schwer, dass die Behörde gezwungen war, Anzeige […]

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Ägypten wehrt sich gegen EHEC-Verdacht

Kairo (lme) – Vertreter des ägyptischen Agrarministeriums wehren sich gegen den Verdacht, dass über ägyptischen Bio-Bockshornkleesamen der EHEC-Erreger vom Typ O104:H4 nach Europa eingeschleppt wurde. Die EU-Behörden hatten eine bestimmte Lieferung von 15 Tonnen als Ursache für die EHEC-Ausbrüche in Deutschland und Frankreich ausgemacht und am Dienstag ein sofortiges Verkaufsverbot verhängt. Zusätzlich wurde bis Ende […]

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Zeitung: EHEC-Infiziertes Saatgut stammte aus Bio-Anbau; Düngung mit menschlichen Fäkalien?

Berlin (lme) – Der aus Ägypten eingeführte Bockshornkleesamen, der in Deutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit den EHEC-Ausbruch mit rund 4.000 Erkrankten und 49 Todesopfern verursachte, stammte aus biologischem Anbau. Das erfuhr der in Berlin erscheinende Tagesspiegel gestern von den Ermittlungsbehörden. Ein Gärtnerhof in Bienenbüttel, der nur Bioware produziert, stellte aus dem Bockshornkleesamen Sprossen her. Wie der […]

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Schutz vor EHEC: EU erlässt vorübergehendes Einfuhrverbot für ägyptische Sprossensamen

Brüssel/Berlin (ots) – Wegen der EHEC-Erkrankungen in Deutschland und Frankreich hat die Europäische Union heute (Dienstag) den Import bestimmter Arten Samen aus Ägypten vorübergehend untersagt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sieht einen Zusammenhang zwischen dem aggressiven E.Coli Stamm O104, der bisher 49 Tote gefordert hat, und importierten Bockshornkleesamen aus Ägypten. Zwischen 2009 und 2011 […]

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EHEC O104:H4-Ausbruchsgeschehen in Deutschland aufgeklärt: Auslöser waren Sprossen von aus Ägypten importierten Bockshornkleesamen

(idw) – Gemeinsame Pressemitteilung von BfR, BVL und RKI
Bestimmte Chargen von aus Ägypten stammenden Bockshornkleesamen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit für die EHEC O104:H4-Ausbrüche in Deutschland und Frankreich verantwortlich. Grundlage für die Aufklärung waren epidemiologische Untersuchungen sowie die Rück- und Vorwärtsverfolgung von Samenlieferungen durch eine eigens dafür gegründete deutsche EHEC-Task Force. Nachdem auch in Frankreich Ausbruchsfälle mit demselben Erreger aufgetreten sind, hat eine europäische Task Force unter Leitung der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA

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EHEC-Opfer in Frankreich

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EHEC-Erreger aus Nordafrika importiert?

Parma/Stockholm (lme) Die Spur zu einer möglichen Quelle für die EHEC-Ausbrüche in Deutschland und Frankreich führt nach Ägypten. Wie Experten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in Parma und des Europäischen Zentrums zur Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in Stockholm jetzt berichten, wurden die Erreger vom Typ O104:H4 möglicherweise mit Bockshornkleesamen (Fenugreek) aus Ägypten […]

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EHEC: Britische Saatgutfirma wehrt sich gegen Vorwürfe

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EHEC: Staatsanwälte ermitteln gegen Biohof

München/Oldenburg (lme) – Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat Ermittlungen wegen der EHEC-verseuchten Sprossen gegen einen Biohof in Bienenbüttel in Niedersachsen aufgenommen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins FOCUS werden verschiedenste Tatbestände untersucht. Sie reichen von Verstößen gegen das Lebensmittelrecht über Inverkehrbringen giftiger Substanzen bis zu fahrlässiger Körperverletzung und Tötung. Staatsanwalt Rainer du Mesnil de Rochemont sagte dem FOCUS: […]

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EHEC-Infektionen in Frankreich

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EHEC: Zehn Franzosen erkranken an O104; Britisches Sprossen-Saatgut unter Verdacht

Bordeaux (lme) – In der im Südwesten Frankreichs gelegenen Stadt Bordeaux sind zehn Menschen an EHEC erkrankt. Das berichten verschiedenen französische Medien gleichlautend unter Berufung auf die regionale Gesundheitsbehörde in Bordeaux. Bei zwei Patienten wurde demnach der Stamm O104 gefunden. Sechs Patienten konnten sich erinnern, auf einem Fest in Bègles eine Suppe gegessen zu haben, die mit Sprossen bestreut war.

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Erneut EHEC in Oberflächengewässer

Schwerin (lme) – Im Fluss Boize im Landkreis Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern) an der Landesgrenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holsteinwurden EHEC-Erreger nachgewiesen. Untersuchung im Nationalen Referenzlabor bestätigen aber, dass es sich nicht um O104/H4 – den für die gehäuften Erkrankungen verantwortlichen Erreger – handelt, teilte das Agrarministerium in Schwerin am Dienstag mit. Da das Wasser zur Beregnung von Feldern genutzt wird, empfahl Agrarminister Till Backhaus (SPD) allen Gemüsebauern im Rahmen ihrer Eigenkontrollen das Beregnungswasser, insbesondere bei der Nutzung von Oberflächenwasser, auf EHEC untersuchen zulassen.

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EHEC-Forschung: Wie kommt der Keim auf den Salat?

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„Markt“: Viele Supermärkte und Discounter verkaufen Schimmel-Obst und -Gemüse +++ Sendung: Montag, 20. Juni, 20.15 Uhr, NDR Fernsehen

Hamburg (ots) – In vielen Supermärkten und Discountern wird Obst und Gemüse angeboten, das vergammelt ist und laut Lebensmittelverordnung nicht mehr verkauft werden dürfte. Das haben Recherchen des NDR Verbraucher- und Wirtschaftsmagazins „Markt“ ergeben. Drei Viertel der getesteten Märkte bieten in ihren Verkaufsregalen schimmelige Ware an. Das Ergebnis alarmiert Experten für Lebensmittelsicherheit.

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Hessen: EHEC O104:H4 in Fließgewässer gefunden

Wiesbaden (lme) – Der gefährliche EHEC-Erreger O 104:H 4 wurde jetzt in einem Bach im Frankfurter Vorort Nieder-Erlenbach gefunden. Das teilten das Hessische Sozialministerium und das Hessische Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. in dem Bach waren auch bei früheren Proben in den vergangenen Jahren hin und wieder Keime gefunden worden, unter anderem EHEC-Erreger. Bei einem Oberflächengewässer ist dies nicht ungewöhnlich. Am heutigen Freitag wurden dem Gewässer erneut Proben entnommen und zur Untersuchung versandt. Mit einem Ergebnis ist in zwei bis drei Tagen zu rechnen.

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Catering-Mitarbeiterin infizierte Gäste mit EHEC

Wiesbaden (lme) – In Nordhessen hat eine Mitarbeiterin eines nordhessischen Partyservices Lebensmittel mit EHEC kontaminiert und so mindestens 20 weitere Menschen mit dem Erreger infiziert. Das teilten das Hessische Sozialministerium und das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in einer gemeinsamen Erklärung in Wiesbaden mit und verwiesen auf entsprechende Laborbefunde, die seit heute […]

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Hessen meldet EHEC auf Salat +++ Keim im Waschwasser

Wiesbaden/Frankfurt (lme) – Auf Salatköpfen eines Landwirts aus dem Frankfurter Vorort Nieder-Erlenbach wurden nach Angaben des hessischen Umweltministeriums EHEC-Keime gefunden. Dabei soll es sich nicht um den EHEC-Typ o104 handeln. Der Keim war bei einer Routinekontrolle im Frankfurter Frischezentrum entdeckt worden.

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Facktencheck zu Maybrit Illner vom 09.06.2011: Tödliche Keime, ratlose Ärzte, hilflose Politiker – EHEC-Angst ohne Ende?

(aho/lme) – Mehr als 3.250 Infizierte; bundesweit 36 Tote. EHEC-Bakterien auf Bio-Sprossen haben ein Desaster, ausgelöst, welches weltweit seinesgleichen sucht. Am 09.06.2011 war dieser Keim auch ein kontrovers diskutiertes Thema beim Polittalk von Maybrit Illner. Unter dem Titel „Tödliche Keime, ratlose Ärzte, hilflose Politiker – EHEC-Angst ohne Ende?“ wurden von den Diskutanten verschiedenen Behauptungen aufgestellt, die nachfolgend in einem Fakten-Check überprüft werden sollen.

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Handlungsbedarf: Wissenschaftler weisen MAP in Rindfleisch nach

Derio (aho/lme) Wissenschaftlern von Baskischen Institut für Landwirtschaftliche Forschung und Entwicklung 'Neiker-Tecnalia' im spanischen Derio ist es gelungen, den Erreger der Paratuberkulose 'Mycobacterium avium paratuberculosis' (MAP) in der Muskulatur von Rindern und Kühen zum Zeitpunkt der Schlachtung nachzuweisen.
Weitere Informationen hier.