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Systematische Untersuchungen zum Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung

vetcabBerlin, Hannover, Leipzig (TiHo) – Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) fördert seit 2006 wissenschaftliche Studien zur systematischen Erfassung des Einsatzes von Antibiotika in der Nutztierhaltung. Aktuell findet eine Studie statt, bei der entsprechende Daten in einer repräsentativen Stichprobe bei Tierärzten und Landwirten erhoben werden. Das Ziel ist es, den durchschnittlichen Antibiotikaeinsatz je Tier in einem Betrieb oder einer Region abzuschätzen. Erste Ergebnisse werden Anfang 2013 erwartet.

Die Studie „VetCAb“ (Veterinary Consumption of Antibiotics) wird von zwei Forschungseinrichtungen gemeinsam durchgeführt. Das Institut für Biometrie, Epidemiologie und Informationsverarbeitung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover ist für das Studiendesign und die Rekrutierung der Teilnehmer zuständig. Am Institut für Pharmakologie, Pharmazie und Toxikologie der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig wird die Projektdatenbank verwaltet, in der die Arzneimittel und deren Wirkstoffe quantifiziert und berechnet werden. Die gewonnenen Daten werden von den Experten beider Institutionen gemeinsam ausgewertet und dem BfR für seine Bewertungsaufgaben übergeben.

Tierärzte und Landwirte nehmen an der Studie freiwillig teil und sind über das ganze Bundesgebiet verteilt. Von jedem Betrieb werden sämtliche Antibiotikagaben vom Zeitraum eines Jahres rückwirkend erfasst. Die Datenerfassung erfolgt überwiegend elektronisch.

Neben der Menge der eingesetzten Arzneimittel werden auch die Dosierung, die Darreichungsform, die Diagnose und die Tierart dokumentiert. Darüber hinaus wird die Zahl der Behandlungstage je Wirkstoff pro Tier berechnet. Die Auswertung erfolgt anonym unter Berücksichtigung der Region, in der sich der Betrieb befindet.

Der Bund benötigt Informationen über den durchschnittlichen Antibiotikaeinsatz in Deutschland, um die Situation in Deutschland – auch im europäischen Vergleich – bewerten zu können und um (zukünftige) europäische Gesetzesvorgaben erfüllen bzw. vorbereiten zu können. Für die Bewertung der gesundheitlichen Risiken, die sich aus dem Antibiotikaeinsatz ergeben können und möglicher Verbesserungsstrategien benötigt das Bundesinstitut für Risikobewertung wissenschaftlich fundierte, belastbare Daten. Daher wurde die Entwicklung dieses Monitoringsystems in Auftrag gegeben, das tiefergehende wissenschaftliche Aus- und Bewertungen erlaubt.

In den Jahren 2007 und 2008 wurde von den genannten Instituten bereits eine Machbarkeitsstudie zur Erfassung von Verbrauchsmengen für Antibiotika bei Lebensmittel liefernden Tieren durchgeführt. Im Rahmen dieser Machbarkeitsstudie konnte gezeigt werden, dass die Datenerhebung in landwirtschaftlichen Betrieben und Tierarztpraxen technisch machbar ist.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Forschungsprojekts

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