14.01.2011
1. Zulassungspflicht für Futtermittelbetriebe
Hersteller von Futterfetten müssen zukünftig eine Zulassung beantragen, die an strenge Auflagen geknüpft ist. Die Betriebe müssen mit Analysen, mit Berichten an die Behörden und mit Rückstellproben nachweisen, dass die Grenzwerte für kritische Stoffe eingehalten werden. Futterfette dürfen nur noch in Anlagen produziert werden, die ausschließlich für Lebensmittel oder Futtermittel vorgesehen sind. Die Betriebsleitung muss fachlich qualifiziert sein. Die zuständigen Überwachungsbehörden der Länder müssen regelmäßige und umfassende Inspektionen vor Ort durchführen.
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14.01.2011
Minden (aho) – Gestern abend konnten im Kreis Minden-Lübbecke die Sperren für fünf Milchviehbetriebe und drei Schweinemastbetriebe aufgehoben werden. Damit sind die Sperren für alle Milchviehbetriebe im Kreis Minden-Lübbecke aufgehoben. Die Ergebnisse der vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA Mel) untersuchten Proben lagen in allen Fällen unter den Grenzwerten für Dioxine. Weitere Untersuchungsergebnisse von Fleischproben [...]
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14.01.2011
Kiel (aho) – In Schleswig-Holstein gibt es aktuell keine gesperrten landwirtschaftlichen Betriebe mehr. Das Landwirtschaftsministerium in Kiel veranlasste auch für den letzten Betrieb, einen Putenmastbetrieb, die Aufhebung der Sperre, nachdem die Risikoanalyse mit einem entsprechenden Ergebnis abgeschlossen werden konnte.
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13.01.2011
Bielefeld (aho) – Die Grenzwertüberschreitungen der Fettprodukte der Uetersener Firma Harles und Jentzsch (Kreis Pinneberg) geht nach Ansicht des Biodiesel-Herstellers Petrotec nicht auf seine technischen Mischfettsäuren aus Altspeisefetten zurück. „Proben der technischen Mischfettsäure haben ergeben, dass die Dioxinbelastung selbst unter den Grenzwerten für Futtermittel liegen,“ sagte Petrotec-Sprecher Michael Fiedler-Panajotopoulos gestern dem „Westfalen-Blatt“. Das Ergebnis von [...]
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12.01.2011
Gemmingen (aho/lme) – Der aktuelle Dioxin-Skandal produziert eine Vielzahl von aufgeregten Meldungen in den Medien. In einem aktuellen Videopodcast gibt der wissenschaftliche Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften Udo Pollmer einen Überblick zum Thema Dioxine in der Umwelt, Tierhaltung und Lebensmitteln aus der Sicht des Lebensmittelchemikers.
Sie finden den Podcast hier.
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12.01.2011
Amsterdam (aho) – Der aktuelle Dioxin-Skandal dürfte sich für deutsche Dioxin-Labore bei Preisen von 500 – 1.000 Euro je Test zu einem sehr guten Geschäft entwickeln. Wie der in den Niederlanden ansässige Labordienstleister BioDetection Systems b.v. (BDS) auf Anfrage der aho-Redaktion mitteilte, bietet das Unternehmen einen Dioxin-Schnelltest für rund 130 Euro an, der zudem schon innerhalb weniger Tage ein Ergebnis liefert.
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12.01.2011
Dr. Eckhard Meyer* Im Rahmen des Sächsischen Schweinetages im Oktober 2010 in Groitzsch wurde der aktuelle Stand der Alternativen zur konventionellen Ferkelkastration aufgearbeitet. Entsprechend der Bedeutung dieses Themas traf es auf eine hohe Akzeptanz der teilnehmenden Zuhörer aus der Praxis. Die wichtigsten diskutierten Punkte werden im Beitrag zusammengefasst. Das Thema des Sächsischen Schweinetages am 27.10.2010 [...]
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10.01.2011
Berlin (aho) — Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe, die wegen des Verdachts dioxinbelasteter Futtermittel gesperrt sind, hat sich bis zum Montagabend bundesweit auf nur noch 558 Betriebe reduziert. Das wurde jetzt aus dem Agrarministerium in Berlin bekannt.
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9.01.2011
Hannover (aho) – In Niedersachsen wurden nach Angaben des Agrarministeriums in Hannober rund 3000 Betriebe wieder frei gegeben. Zumeist handelt es sich um Schweinemastbetriebe und 500 Milchviehbetriebe, die in Zusammenarbeit mit der betroffenen Wirtschaft und dem Landvolk als unverdächtig identifizierten werden konnten. Von den Produkten gehe keine Gefahr für den Verbraucher aus. Gesperrt blieben derzeit [...]
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9.01.2011
Zeven (aho) – Alle von Landhandelsunternehmen HANSA mit Hauptsitz in Zeven (Lkr Rotenburg) mit Futterfetten hergestellten und gelieferten Schweinefutter sind von der zuständigen Futtermittelüberwachungsbehörde als unbedenklich und verkehrsfähig eingestuft worden. Das teilte das Unternehmen jetzt mit.
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9.01.2011
[Unternehmensstandort Wehdem]
Stemwede-Wehdem (aho) – Alle Kunden, die Futter von Landhandelsunternehmen Aug. Brehop in Wehdem erhalten haben, wurden heute vom NRW-Landwirtschaftsministerium wieder freigegeben. Das teilte heute die Geschäftsführung des Unternehmens der Presse mit.
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8.01.2011
Borken (aho) – Am Samstag (08.01.2011) konnte der Kreis Borken die am 4. Januar gesperrten schweinehaltenden Betriebe im Kreisgebiet endgültig wieder freigeben, das Teilte der Landkreis mit. Nachdem bereits am Freitag (07.01.2011) ein erster Hof freigegeben worden war, folgte heute die Aufhebung der Sperrung der 37 weiteren Betriebe. Diese insgesamt also 38 Betriebe waren von einem Futtermittelhersteller aus dem Kreis Borken beliefert worden, der wiederum für seine Produktion Fettsäuren aus Schleswig-Holstein bezogen hatte.
Grund für die Freigabe: In den zwischenzeitlich vorgenommenen Untersuchungen wurde keine über dem Grenzwert liegende Belastung im Futtermittel und im Fleisch geschlachteter Schweine festgestellt.
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8.01.2011
L P D – Niedersachsens vom Dioxinskandal betroffene Milchviehhalter können aufatmen: Sie dürfen ihre Milch wieder ohne Einschränkungen von den Molkereien abholen lassen. In allen bislang gesperrten Betrieben kann nach Erkenntnissen des Laves eine Überschreitung des Dioxingrenzwertes in den Mischfuttermitteln ausgeschlossen werden, teilt das Landvolk Niedersachsen mit. Überprüft wurden alle Betriebe, deren Mischfutter Fett der [...]
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7.01.2011
Erlangen (aho) – In Proben von Eimischungen aus einem weiterverarbeitenden Betrieb in Pfaffenhofen (Bayern) war der zulässige Grenzwert von Dioxin deutlich unterschritten: Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wies Dioxinwerte von maximal 0,3 pg/g Fett nach – der Grenzwert liegt bei 3 pg/g Fett. In dem Betrieb wurden knapp 22.000 Eier der Lieferung aus Niedersachsen zu Flüssigei vermischt.
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6.01.2011
Kiel (aho) – Bei den Untersuchungen zu dioxinbelastetem Futterfett, die vom schleswig-holsteinischen Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume unlängst in Auftrag gegeben worden waren, liegen die ersten 20 Ergebnisse vor.
Die Dioxingehalte der untersuchten Rückstellproben der Firma Harles und Jentzsch schwanken nach Angaben des Ministeriums zwischen 0,44 Nanogramm (ng) bis 10,05 ng Dioxin.
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5.01.2011
(aho) – Vor dem Hintergrund der Medienberichte über Dioxine in der konventionellen Tierproduktion empfehlen Verbraucherschützer den Umstieg auf Eier und Fleisch aus Biohaltung. Hierbei werden die nüchternen Fakten ignoriert, wie ein Blick auf die aho-Berichterstattung der letzten Jahre zeigt: 08.10.2004: Niederlande: Bioeier überschreiten häufig Dioxingrenzwerte 27.08.2008: Monitoring: Bio-Fleisch höher mit Dioxinen und PCBs befrachtet 17.12.2009: [...]
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5.01.2011
(aid) – Man konnte es spätestens nach Nitrofen und Gammelfleisch erahnen. Der nächste tatsächliche und nicht gefühlte Skandal rund um Lebensmittel wartet schon an der nächsten Ecke. Nun ist also Dioxin in etwa 2.700 Tonnen Futtermittel gefunden worden. Dummerweise eben aber auch schon verfüttert und das Endprodukt ist bereits im Handel oder im wahrsten Sinne [...]
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5.01.2011
Düsseldorf (aho) – Nach Recherchen des in Düsseldorf erscheinenden Handelsblatts führt die Spur im aktuellen “Dioxin-Skandal” zu belasteten Altfetten aus Indonesien und China, die in der Biodieselproduktion eingesetzt werden. “Eigentlich kann das Dioxin nur so in den Prozess gelangt sein”, sagte ein Chemiker eines führenden deutschen Forschungsinstituts, der nicht genannt werden wollte dem Handelsblatt. Da [...]
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5.01.2011
(aho) – Ein Betrieb in Schleswig-Holstein nutzte ungeeignete Mischfettsäure um Tierfutter herzustellen, so Behörden. Dadurch wurde es mit Dioxin belastet. Zu den Auswirkungen des Dioxinskandals sprach die 3Sat-Redaktion der Sendung „nano“ mit dem Lebensmittelchemiker und Journalisten Udo Pollmer. Das Video finden Sie hier. Udo Pollmer nimmt in seinen Ausführungen Bezug auf Dioxin-belastete Freilandrinder in NRW. [...]
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4.01.2011
Braunschweig (aho) – Technische Mischfettsäuren, welche nicht für die Verwendung von Futtermitteln, sondern für den Einsatz zur Papierherstellung bestimmt waren, sind nach derzeitigem Kenntnisstand des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Braunschweig die Ursache der Kontamination von Futtermitteln. Mehr als 2.700 Tonnen dieses Futterfettes wurden im November und Dezember 2010 an 25 Futtermittelhersteller in [...]
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