Erhöhte Mycotoxingefahr: Maiszünsler breitet sich nach Norden aus

[Karte: Ausbreitung Maiszünslers, Quelle transgen.] (aho) – Da sich der Maiszünslers auch in diesem Jahr weiter nach Norden ausgebreitet hat, müssen Tierhalter und Lebensmittelhersteller die Belastung von Mais und Maisprodukten mit Mykotoxinen im Auge behalten. Die Raupen des Maiszünslers begünstigen durch ihre Fraßschäden an und in Maiskolben die Ausbreitung von Schimmelpilzen (Fusarium und Aspergillus), .
Mycotoxine lösen bei Schweinen schwerwiegende Vergiftungserscheinungen aus und gefährden als krebserregende Aflatoxine und Fumonisine insbesondere Kinder und Schwangere. Fumonisine gelten als krebserregend und erbgutschädigend. Fumonisine (Fumonisin B1, B2, B3) werden auch für Behinderungen und Missbildungen (Neuralrohrdefekte: Wasserkopf, Spina bifida, Gehirnfehlentwicklungen) bei ungeborenen Kindern verantwortlich gemacht. Fumonisine werden regelmäßig in Maismehl und Frühstückscerealien aus Mais gefunden, die regelmäßig auch von Kindern verzehrt werden.
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