Puten, Lügen und Video II: „Ungeschnittenes“ Videomaterial online
Hannover/Gerlingen (aho) – Seit Tagen wogt die Diskussion, ob das vom Nachrichtenmagazin Report Mainz und der Vegetarier- und Tierrechtsorganisation Peta gezeigte Videomaterial von kranken, sterbenden Puten und verrottenden Kadavern tatsächlich aus Ställen der Mecklenburgischen Putenerzeugergemeinschaft stammen, die in engem wirtschaftlichen und rechtlichen Verhältnis zur Putenkükenbrüterei Grotelüschen (Ahlhorn) stehen. Peta hatte mehrfach gegenüber der Presse betont, dass die Aufnahmen „gerichtsfest“ seien. Von Seiten des ZDG (Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft) wurde angezweifelt, dass das Material tatsächlich in den Ställen gedreht wurde.
Jetzt steht im Internet „ungeschnittenes“ Videomaterial zur Verfügung. Es zeigt die bekannten Bilder der kranken und sterbenden Puten und viele Details in Ställen und im Außenbereich.
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Antonietta
In der modernen Putenmast leben die Tiere monatelang in dermaßen überfüllten Ställen, daß ein Flügelschlagen oder Beinestrecken nahezu unmöglich ist. Sie stehen in ihrem eigenen Kot, und die Urin- und Ammoniakdämpfe verätzen ihnen die Augen und Lungen. Millionen Puten überleben schon die ersten Wochen nicht. Im Schlachthof werden sie an ihren schwachen, verkrüppelten Beinen aufgehangen.
Okt. 12th, 2010
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