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Schlachtvieh: Schonender Umgang ist Verbraucherschutz

(aho) Bakterielle Endotoxine bilden mit Eiweißen und Fettverbindungen die äußere Membran (Hülle) der meisten gram – negativen Bakterien (z.B. Coli – Bakterien). Obwohl sich die Endotoxine von Bakterienart zu Bakterienart unterscheiden ist doch der toxische Anteil, das sogenannte Lipoid A, bei allen Endotoxinen gleich. Dies erklärt, warum Endotoxine verschiedener Herkunft im Organismus gleiche schädigende Wirkung entfalten. Man findet Endotoxine beim gesunden Schwein in gewaltigen Mengen im Darm, wo sie durch die normale bakterielle Aktivität im Darm entstehen. Ebenso werden Endotoxine freigesetzt, wenn durch eine antibiotische Behandlung gram – negative Bakterien zerstört und die endotoxin – haltigen Bakterienmembranen zerfallen. Erst wenn die Darmwand durch stress – und krankheitsbedingte Durchblutungsstörungen geschädigt wird, können Endotoxine bzw. gram – negative Bakterien im Blutkreislauf auftauchen. Ein typisches Stress – Geschehen ist der Transport zum Schlachthof. Mit dem Transport von Schlachtschweinen verbundene Belastungen führen zumindest bei einigen Tieren zu einer erhöhten Übergang von Endotoxinen aus dem Darm in den Blutkreislauf. Insbesondere bei längeren Transporten, ist mit erhöhten Endotoxinkonzentrationen im Blut zu rechnen. Da Endotoxine auch den Übergang von Bakterien aus dem Darm fördern, ist eine Besiedlung mit für den Konsumenten gefährlichen Darmkeimen (Coli, Salmonellen) möglich. Deshalb ist bei der Gestaltung von Schlachttiertransporten neben den Fragen des Tierschutzes auch der Aspekt des Verbraucherschutzes zu beachten.

Quelle: B.-A. Zucker und M. Krüger: Auswirkungen von Transportbelastungen auf den Endotoxingehalt im Blut von Schlachtschweinen; Berl. Münch. Tierärztl. Wschr. 111, 208-210 (1998)

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