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Mutterkorn: Belastetes Getreide verschneiden

Das Mutterkorngift beeinträchtigt insbesondere die Blutversorgungder herzfern gelegenen Organe und Gewebe. Gelegentlich sichtbar bei Ferkeln als abgestorbene Schwänze und Ohren. Beim Mastschwein stehen eine reduzierte Mastleistung und Verhaltensstörungen wie Aggressivität oder Kannibalismus im Vordergrund.

Wirtschaftseigenes Getreide, das der Landwirt als Mähdruschgetreide ohne weitere Reinigung verfüttert, muss sorgfältigst geprüft werden. Hier ist ein Mutterkornbesatz dann leicht zu erkennen. Da das Gewicht von Mutterkörnern erheblich schwanken kann, ist das Einschätzen des Mutterkornbesatzes nicht einfach. Insbesondere Mutterkornsklerotien, die auf Gräsern gewachsen sind, sind sehr klein. Es muss deshalb eine Getreidemenge von mindestens 2 kg untersucht und der enthaltene Mutterkornanteil exakt erfasst werden.

Bei Mehlen oder Mischfutter hilft in der Regel nur eine Laboruntersuchung auf Mutterkorngifte (Alkaloide), da letztlich nicht der Gehalt an Mutterkorn, sondern die in ihm enthaltenen Alkaloide (Gifte) für mögliche Leistungseinbussen verantwortlich sind. Eine Untersuchung wird aber dadurch erschwert, dass für diese Gifte kein Grenzwert festgelegt wurde, der die Beurteilung anhand des Gewichtes der Mutterkornsklerotien ablösen könnte. Zudem besteht kein sehr enger Zusammenhang zwischen Mutterkorn- und Alkaloidgehalt.

Der Landwirt sollte deshalb durch Verschneiden seines belasteten Getreide mit unbedenklichen Partien unter den Grenzwerten von 1 g / kg Handelsgetreide bzw. 2,5 g / kg hofeigenes Getreide bleiben. Mutterkornspezifische Gesundheitsprobleme sind dann nicht zu erwarten.

Quelle Meyer, A.: Beeinflußt ein erhöhter Mutterkornbesatz in Futter die Mastleistung? DGS – Magazin, Woche 35 / 1999 S. 38 – 39

Hintergrund Mycotoxine: http://www.animal-health-online.de/drms/myco1.htm http://www.animal-health-online.de/drms/myco.htm

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