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Schweinepest: „Anti-Impf-Politik auf den Prüfstand“

Hannover (aho) Unabhängig davon, dass Niedersachsen auch ohne das Instrument Notimpfung keinerlei Probleme mit der Seuchenbekämpfung habe, gehöre allein aus ethisch-moralischen Gründen die derzeitige EU-Anti-Impf-Politik auf den Prüfstand, forderte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Uwe Bartels.

Wobei der gemeinsame politische Wille absolute Priorität genieße, ansonsten könnten z. B. auch von Industrie und Forschung keinerlei neue Aktivitäten erwartet werden. „Wer investiert schon Millionen in die Erforschung eines neuen Produktes, wenn er keinerlei Signale für eine Marktchance am Tage X vernehmen kann?“, fragte Bartels.

Grund des Bartels-Vorstoßes ist die fachliche Beurteilung der Kommission von zwei in der Praxis getesteten neuen Markervakzinen zur Bekämpfung der Schweinepest. Dabei hat sich herausgestellt, dass von einem tatsächlichen Schutz durch die neuen markierten Impfstoffe keine Rede sein kann.

Eine sinnvolle Bekämpfungsstrategie, z. B. in Form einer Ringimpfung, lasse sich damit nicht erzielen, so Bartels weiter. Was im Klartext bedeute, dass entweder die Hoffnung auf das Instrument „Notimpfung mit Marker-Impfstoff“ begraben werden könne, oder aber mit Hilfe der Mehrheit der Mitgliedsstaaten die politische Kehrtwende eingeleitet werde.

Wofür er jedenfalls streite, weil er nach wie vor große Probleme mit der hohen Zahl erforderlicher Tötungen im Falle eines Pestausbruches habe. Diese Zahl deutlich zu reduzieren sei sein Ziel, und das könne nur mit Hilfe des zusätzlichen Instrumentes Impfung erreicht werden. „Europa muss sich unmissverständlich bekennen, dann ziehen auch Industrie und Forschung nach und werden den derzeitigen Impfstoff weiterentwickeln“. Alles andere entwickele sich so ganz langsam zu einem für ihn „unerträglichen Eiertanz“, fügte Bartels hinzu.

Quelle:

Pressemitteilung des „Niedersächsisches Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten“ vom 31.08.1999

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