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Sauen: Geburten nicht zu früh einleiten

(aho) – Wie sich eine Prostaglandin – Injektion bei Sauen am Ende der Trächtigkeit allein oder gefolgt von einer Oxytocin-Injektion im 24 – stündigen Abstand auswirkt, wurde an 180 Sauen (Lage White x Landrasse) überprüft.

Die Sauen wurden nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen aufgeteilt. Gruppe 1 erhielt nur zwei Injektionen mit einem wirkstofflosen Injektionspräparat (Placebo). Gruppe 2 erhielt eine Prostaglandin – Injektion, gefolgt von einer Placebo-Injektion 24 Stunden später. Gruppe drei erhielt zunächst eine Prostaglandin – Injektion und 24 Stunden später eine Oxytocin – Injektion. Dieses Behandlungschema wurde wiederum in Untergruppen jeweils am 111., 112. oder am 113. Tag begonnen.

Ergebnisse:

Durch eine Prostaglandin-Injektion am 111., 112. oder am 113. Tag, gefolgt von einer Oxytocininjektion läßt sich die Geburt sicher einleiten. Jedoch mußte bei Sauen, die ihre Prostaglandin – Injektion am 111. Tag erhielten, deutlich häufiger Geburtshilfe geleistet werden. Ebenso stieg die Zahl der MMA – Erkrankungen und die der Todgeburten. Hieraus resultiere eine verminderte Fruchtbarkeit und ein deutlicher Rückgang der abgesetzten Ferkel.

Quelle: Alexopoulos, C; Saratsis, P; Samouilidis, S; Saoulidis, K; Brozos, C; Kyriakis,SC: The effect of cloprostenol alone or with oxytocin on induction of parturition, litter characteristics and subsequent fertility of the sow. Reproduction in Domestic Animals, 1998, 33: 2, S. 83-88.

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