animal-health-online®
Redaktion Grosstiere

Zwischenablage01 powered by ...
T O P N E W S ►

Bt-Mais: Keine schädliche Wirkung erkennbar

Wittenberg (aho) — Im Januar 1997 hat die EU – Kommission das Inverkehrbringen eines gentechnisch modifizierten Maises genehmigt. Dieser Mais hat eine erhöhte Toleranz gegen das Herbizid Glufosinatammonium und trägt ein Gen des Bodenbakteriums Bacillus thurengiensis (Bt) im Erbgut, was ihm eine „Maiszünzlerresistenz“ verleiht. Obwohl die Veränderungen minimal sind, wird von Kritikern der Gentechnologie immer wieder die Frage der substantiellen Gleichwertigkeit von herkömmlichen und gentechnisch veränderten Pflanzen gestellt. Nach der OECD dürfen sich gentechnisch veränderte Lebensmittel von vergleichbaren konventionell hergestellten Erzeugnissen nicht wesentlich unterscheiden und müssen unbedenklich für den Verzehr sein. Im Falle von Futterpflanzen bezieht sich diese Gleichwertigkeit sowohl auf die Inhaltsstoffe als auch auf die ernährungsphysiologischen Kriterien, wie Verdaulichkeit und Energiegehalt.

Zur Beurteilung der substantiellen Gleichwertigkeit wurden Verdauungsversuche an Hammeln und langfristige Fütterungsversuche an Mastbullen und Milchkühen durchgeführt und anlässlich des 12. Maiskolloquiums 1999 am 24. und 25. März 1999 in Wittenberg vorgestellt.

Aus den Versuchsergebnissen läßt sich ableiten, dass keine nennenswerten Unterschiede hinsichtlich der Rohnährstoffzusammensetzung zwischen konventionellem Mais und Bt – Mais bestehen. Die aus den Rohnährstoffgehalten und Verdauungswerten berechneten Gehalten an umsetzbarer Energie waren nahezu identisch. Da sich auch keine bedeutsamen Unterschiede im Silage- bzw. Energieverzehr zeigten, ergaben sich auch bei der Mast – und Schlachtleistung nur geringe Unterschiede.

Auch bei der Milchleistung und den Milchinhaltsstoffen (Fett % u. kg, Eiweiss % und kg, Laktose, Harnstoff und Zellzahl) konnten keine bedeutenden Unterschiede ermittelt werden.

Fazit: Die Ergebnisse sind völlig unspektakulär. Es lassen sich keine schädlichen Einflüsse auf die Tiere oder die tierische Leistung durch Bt-Mais erkennen.

Quelle:

12. Maiskolloquium 1999 am 24. Und 25. März 1999 in Wittenberg, gemeinsame Veranstaltung der Institute Acker – und Pflanzenbau, Bodenkunde und Pflanzenernährung, Tierernährung und Vorratshaltung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie des Deutschen Maiskommitees e.V.

Vortrag: Mayer, J. u. K. Rutzmoser: Einsatz von Silomais herkömmlicher Sorten und gentechnisch veränderten Bt-Hybriden in der Rinderfütterung: – bei Milchkühen

Vortrag: Daenicken, R., D. Gädecken u. K. Aulrich: Einsatz von Silomais herkömmlicher Sorten und gentechnisch veränderten Bt-Hybriden in der Rinderfütterung: – Mastrinder

Suche



Datenschutzerklärung

TOPIC®-Klauen-Emulsion und Gel: Bei Mortellaro Präparate ohne Wartezeit einsetzen! DSC_0014

Die Folgen der kastrationslosen Ebermast: Ungenießbares Eberfleisch stört das Vertrauen der Verbraucher

Fragen und Antworten zur 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes.

Antibiotikaverbräuche in Human- und Veterinärmedizin: Was ist viel & Und wer verbraucht "viel"?



logo-rathjens

Topic-Logo

tierbestand12-13

Penisbeißen in der Ebermast: ... sofort rausnehmen, sonst ist da die Hölle los! Penis_Zeller_Beringer_02

Das arttypische Verhalten der Eber sorgt für Unruhe in der Ebermast.



Bis zu 1 % ungenießbare Stinker: 24.000.000 kg Schweinefleisch in die Tonne?

Antibiotikaverbräuche in der Tierhaltung: Genau hinschauen lohnt sich

Tunnelblick: Stinkefleisch ist nicht das einzige Problem der Ebermast

Eberfleisch mit Geschlechtsgeruch: "Ich befürchte, dass der Fleischkonsum schleichend zurückgeht"


gesundheit

Interaktive Tierseuchenkarte




Isofluran-Gasnarkose
Ferkelkastration, Ebermast, Eberimpfung
Verbraucherschutz: Paratuberkulose & Morbus crohn
Toxoplasmose bei Schweinen, Geflügel und Menschen
Botulismus
Morbus Crohn durch Mykobakterien: Ein Verdacht wird zur Gewissheit
Topic®-Emulsionspray und Gel decken ab, lösen Verkrustungen, trocknen aus und sind gegen Bakterien und Pilze konserviert. Die Topic®-Produkte neutralisieren den tierspezifischen Eigengeruch und Gerüche von Entzündungssekreten z.B. beim Zwischenschenkelekzem, Sommerekzem, Kannibalismus, Mauke, Huf- oder Klauenveränderungen. Der versorgte Bereich wird so für Insekten (Fliegen) wenig attraktiv. Die Emulsion und das Gel können auch unter Verbänden und im Zwischenschenkelbereich von Kühen eingesetzt werden.

Zoonosen



Beliebte Beiträge



Morbus Crohn & ParaTb



Prof. Borody im Interview bei YouTube.