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Mastitis: Frühzeitig antibiotisch behandeln.

(aho) Wie wichtig es ist, Euterentzündungen frühzeitig zu erkennen und dann sofort zu behandeln, belegen Versuche am Institut für Tiergesundheit in Newbury, Groß Britannien. Nachdem mit einer Euterinfusion der Erreger Streptococcus uberis (500 KBE) in die Eutervierteln eingebracht wurde, entwickelte sich aus den meisten Infektionen eine klinische Mastitis, die frühzeitig durch die Veränderung der Leitfähigkeit im Vorgemelk nachgewiesen werden konnte. Ein Teil der sich entwickelnden Mastitiden wurden sofort nach Veränderung der Leitfähigkeit behandelt. Die Behandlung bestand in einer Verabreichung einer Euterantibiotikums oder der Injektion von Oxytocin, um durch Ausmelken die Keime gründlich aus dem Euter zu entfernen. Mit dem konsequenten Einsatz eines Antibiotikums zu jeder Melkzeit über nur drei Tage war es möglich, eine klinische Mastitis zu verhindern und den Erreger aus dem Euter zu eliminieren. Durch alleinige Oxytocin- Injektionen konnte nur in jedem vierten Fall eine klinische Mastitis zu verhindern. Die entstehenden Mastitiden konnten durch konsequente antibiotische Therapie geheilt werden.

Einem anderen Teil der Fälle wurde gestattet, eine klinische Mastitis mit Flocken oder Fieber zu entwickeln. Erst dann wurde antibiotisch behandelt. Um erfolgreich zu sein, war eine konsequenter Antibiotikaeinsatz über zumeist zehn Tage notwendig.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass eine frühzeitige antibiotische Behandlung bei ersten Hinweisen auf eine sich entwickelnde Mastitis die effektivste Behandlungsmethode ist, eine rasche Heilung zu erreichen. Gleichzeitig wird durch die kurze Behandlungsdauer erreicht, dass die Milch frühzeitig wieder verkauft werden kann.

Quelle:

Hillerton, JE., Semmens, JE.: Comparison of treatment of mastitis by oxytocin or antibiotics following detection according to changes in milk electrical conductivity prior to visible signs. J Dairy Sci 1999 Jan;82(1):93-8

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