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Schweinepraxis: Echinococcus-Befall aus Japan gemeldet.

(aho) In einem Presseinterview berichtete Professor Takashi Inaba von der Hirosaki Universität (Japan), dass kürzlich bei drei Schlachtschweinen von der Insel Hokaido ein Befall der Leber mit Echinokokken-Finnen festgestellt wurde. Bisher ist unbekannt, wo und wie sich die Schweine infiziert haben. Die japanischen Regierung hat eine wissenschaftlichen Kommission zur Aufklärung der Infektionsfälle einberufen.

Konsumenten können sich nicht über den Verzehr von Fleisch befallener Schweine infizieren. Dies geschieht nur dann, wenn der Mensch ungewollt Bandwurmeier aus dem Kot befallener Füchse z.B. über Wildfrüchte und Pilze aufnimmt. Seit 1937 wurde bei 30 Menschen auf der Insel Hokkaido (Japan) als Todesursache „Echinokokkose“ diagnostiziert (1).

Auch aus Deutschland liegt eine Vielzahl von Berichten über den Befall mit Echinokokken bei Füchsen und Hunden vor. Der Bericht aus Japan belegt, wie wichtig eine regelmässige Behandlungen gegen Bandwürmer und Rundwürmer bei Hofhunden und Katzen ist. Hier eignet sich die Wirkstoffe Praziquantel und Mebendazol. Hunde und Katzen sind aus Stallungen fern zu halten. Insbesondere in der Freilandhaltung von Schweinen muss gewährleistet werden, dass Füchse und Hunde als potentielle Überträger der Echinokokkose nicht auf die von Schweinen beweideten Flächen gelangen und dann dort mit Echinikokken verseuchten Kot absetzen.

Obwohl bei einem Befall von Schweinen mit Echinokokken für den Konsumenten keine Gefahr besteht, mag man sich nur ungern vorstellen, welcher Imageschaden für deutsches Schweinefleisch durch Berichte über „Tödliche Parasiten beim Schwein“ in der Laienpresse entstehen.

Quelle:

(1) Marjorie P. Pollack: ECHINOCOCCOSIS, PIGS – JAPAN (HONSHU), ProMED post, Date: Tue, 19 Oct 1999

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