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Lebensmittel: Exakter Nachweis der Erregerherkunft möglich

(aho) Nachdem in sechs Kindergärten einer Kreisstadt in Sachsen- Anhalt eine Magen – Darm – Erkrankung bei 186 Kindern durch das Bakterium Campylobacter (C.) jejuni diagnostiziert wurde, konnte durch eine Kombination verschiedener Untersuchungsmethoden der Krankheitsursprung eindeutig bestimmt werden. Die Erkrankten hatten an der Gemeinschaftsverpflegung aus einer Großküche teilgenommen.

Zu diesen Methoden gehörte die Befragungen der Patienten, statistische Methoden sowie lebensmittelhygienische und – technologische Untersuchungen in der Grossküche. Zudem wurden Stuhlproben von Erkrankten, Rückstellproben der Speisen, verwendete tierische Lebensmittel und Proben direkt aus der Tierhaltung mikrobiologisch untersucht.

Durch molekularbiologische Laboruntersuchungen konnte eindeutig bewiesen werden, dass die C. jejuni-Stämme vom Rind, aus Rohmilch und von den Erkrankten identisch waren. So wurde unzureichend erhitzte und mit den Campylobacter – Keimen kontaminierte Rohmilch als Zusatz zu einer Quarkspeise als Infektionsquelle ermittelt. Das gleichfalls verdächtigte Geflügelfleisch

konnte eindeutig als Infektionsquelle ausgeschlossen werden.

Die Untersuchungen zeigen, dass es heute möglich ist, Krankheitserreger aus Lebensmitteln bis hin zum landwirtschaftlichen Betrieb zurück zu verfolgen

V. Thurm, E. Dinger, O. Lyytikäinen, L. Petersen, A. Wiebelitz, D. Lange, R. Fischer, H. Oppermann, D. Mäde: Infektionsepidemiologie lebensmittelbedingter Campylobacter-Infektionen: Untersuchung eines Ausbruchs in Sachsen-Anhalt mittels epidemiologischer, mikrobiologischer und molekularbiologischer Methoden. Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz Vol 42 Issue 3 (1999) S. 206-211

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