animal-health-online®
Redaktion Grosstiere

Zwischenablage01 powered by ...
T O P N E W S ►

Kälber: Weniger Besaugen bei verschließbarem Tränkestand

(aid) – Gruppenhaltung von Kälbern begünstigt das gegenseitige Besaugen der Kälber. Diese Unart kann zwar vielfältige Ursachen haben, ein Grund dafür wird in der ungenügenden Befriedigung des natürlichen Saugreflexes der Kälber gesehen. Besonders häufig tritt Besaugen deshalb im Anschluss an die Milchaufnahme auf. Bei Kälbern, die im Fressgitter gefüttert werden, bleibt häufig deshalb das Gitter einige Zeit nach dem Füttern noch geschlossen, um den Saugreflex ausklingen zu lassen. Bei Tränkeautomaten lässt sich dieser „Trick“ jedoch nicht anwenden.

In einer Untersuchung der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft und Landtechnik (FAT) in Tänikon wurde ein verschließbarer Tränkestand getestet. Hierzu wurde das Verhalten von Kälbern in einem offenen Abrufstand verglichen mit dem verschließbaren Modell. Im verschließbaren Stand drücken die Kälber ein Pendel zur Seite, das nach hinten ausschwingt und den Stand damit verschließt. Die Tiere können ungestört ihre Milchration abrufen, sie können nicht wie beim offenen Stand durch andere Tiere bedrängt und aus dem Stand geschoben werden. So war es auch nicht überraschend, dass Kälber im geschlossenen Stand bei der Milchaufnahme 6,4 Minuten verweilten, die Vergleichstiere dagegen nur 3,4 Minuten. Dabei war besonders die Zeit, die die Tiere mit dem Leersaugen des Nuckels verbrachten, verlängert. Mit dem längeren Saugen am Milchautomaten verbunden war ein nachweisbar geringeres Besaugen von Artgenossen in Zusammenhang mit der Milchaufnahme: Mehr als die Hälfte der Kälber des geschlossenen Stands besaugte nie ein anderes Kalb, während es beim offenen Stand kein Tier gab, das nie einen Artgenossen besaugte.

Kleine Kälber hatten gelegentlich Schwierigkeiten mit dem Pendel, so dass der Stand nicht vollständig verschlossen wurde, aber auch hier konnte kein Kalb aus dem Stand verdrängt werden.

aid, Dr. Sigrid Baars

Suche



Datenschutzerklärung

TOPIC®-Klauen-Emulsion und Gel: Bei Mortellaro Präparate ohne Wartezeit einsetzen! DSC_0014

Die Folgen der kastrationslosen Ebermast: Ungenießbares Eberfleisch stört das Vertrauen der Verbraucher

Fragen und Antworten zur 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes.

Antibiotikaverbräuche in Human- und Veterinärmedizin: Was ist viel & Und wer verbraucht "viel"?



logo-rathjens

Topic-Logo

tierbestand12-13

Penisbeißen in der Ebermast: ... sofort rausnehmen, sonst ist da die Hölle los! Penis_Zeller_Beringer_02

Das arttypische Verhalten der Eber sorgt für Unruhe in der Ebermast.



Bis zu 1 % ungenießbare Stinker: 24.000.000 kg Schweinefleisch in die Tonne?

Antibiotikaverbräuche in der Tierhaltung: Genau hinschauen lohnt sich

Tunnelblick: Stinkefleisch ist nicht das einzige Problem der Ebermast

Eberfleisch mit Geschlechtsgeruch: "Ich befürchte, dass der Fleischkonsum schleichend zurückgeht"


gesundheit

Interaktive Tierseuchenkarte




Isofluran-Gasnarkose
Ferkelkastration, Ebermast, Eberimpfung
Verbraucherschutz: Paratuberkulose & Morbus crohn
Toxoplasmose bei Schweinen, Geflügel und Menschen
Botulismus
Morbus Crohn durch Mykobakterien: Ein Verdacht wird zur Gewissheit
Topic®-Emulsionspray und Gel decken ab, lösen Verkrustungen, trocknen aus und sind gegen Bakterien und Pilze konserviert. Die Topic®-Produkte neutralisieren den tierspezifischen Eigengeruch und Gerüche von Entzündungssekreten z.B. beim Zwischenschenkelekzem, Sommerekzem, Kannibalismus, Mauke, Huf- oder Klauenveränderungen. Der versorgte Bereich wird so für Insekten (Fliegen) wenig attraktiv. Die Emulsion und das Gel können auch unter Verbänden und im Zwischenschenkelbereich von Kühen eingesetzt werden.

Zoonosen



Beliebte Beiträge



Morbus Crohn & ParaTb



Prof. Borody im Interview bei YouTube.