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Morbus Crohn: Welche Rolle spielen Mycobakterien vom Rind?

(aho) Professor John Hermon-Taylor von der St George’s Medical School in London fordert, dass britische Rinderherden jetzt endlich auf den Erreger Mycobacterium avium subspecies paratuberculosis (MAP) getestet werden sollen. Der Erreger kann regelmässig auch in pasteurisierter Milch gefunden werden und steht in Verdacht, Morbus Crohn beim Menschen zu verursachen. Die Patienten leiden unter einer chronischen Darmentzündung mit Abgeschlagenheit, Krämpfen und teilweise blutigen Durchfällen.

Die Zahl der Betroffenen liegt nach Schätzungen bei bis zu 80.000 in Groß Britannien, jährlich sollen 4.000 – 8.000 neue Erkrankungsfälle hinzu kommen. Die Gesundheitskosten werden mit jährlich £240 Millionen geschätzt.

Quelle: Independent News v, 24 Januar 2000

Einen AHO – Hintergrundbericht zur Diskussion um Mycobakterium paratuberculosis beim Rind und Morbus Crohn beim Menschen finden Sie hier

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