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EHEC: Schadenersatz in Millionenhöhe

(aho) Ein sechsjähriger britische Junge erhält eine Entschädigung in Millionenhöhe, nachdem er sich während einer Besuches mit seiner Vorschulklasse auf einer Farm einen schweren Hirnschaden durch Coli – Bakterien (EHEC) zugezogen hat. Tom Dowling lag zwölf Tage im Koma und ist jetzt lebenslang an den Rollstuhl gefesselt. Mit seinen Eltern kann er sich nur durch Augenzwinkern verständigen. Mediziner konnten als Quelle der giftbildenen Coli – Bakterien eine Ziege identifizieren.

Die Londoner Gemeinde Barnet und die örtliche Schulbehörde übernehmen nach einem mehrjährigen Rechtsstreit mit der Schadenersatzzahlung die Verantwortung dafür, dass sie während des Besuchs der Vorschulkinder auf der Farm „der Hygiene zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt haben“. (1)

EHEC-Keime sind sehr infektiös, es genügen schon 10 bis 100, um eine Infektion hervorzurufen. In den allermeisten Fällen verläuft sie als harmloser Durchfall. Bei Kleinkindern, älteren Menschen und Patienten mit geschwächtem Immunsystem kann es durch die Toxine (Bakteriengifte) der EHEC-Bakterien zum hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) kommen. Hierbei werden die Nieren und die rotem Blutkörperchen geschädigt. Die Nierenschäden können eine Dialyse oder Transplantation notwendig machen. Als weitere Komplikationen sind Hirnschäden und Schäden an Herz und Bauchspeicheldrüse bekannt. Das HUS führt in etwa 10% der Fälle zum Tode. (2)

(1) Andrew Buncombe: Farm and council admit liability for e-coli boy The Independent, 18 January 2000

(2) Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC): Ein Erreger macht »Karriere«

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