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Econor: Novartis führt intensive Untersuchungen durch

(aho) Nachdem bekannt wurde, daß die europäische Kommission angeordnet hat, die Zulassung für Econor ruhen zu lassen, teilt die Firma Novartis Tiergesundheit auf Anfage der AHO – Redaktion hierzu mit: Nach dem Einsatz von Econor wurden vor allem in Dänemark (23 Betriebe) und vereinzelt in Schweden (3 Betriebe), Finnland (1 Betrieb) und Irland (1 Betrieb) vermutete Arzneimittelnebenwirkungen gemeldet, deren Kausalität bis jetzt nicht geklärt ist. Weitere sechs Fälle wurden anscheinend in Schweden beobachtet, Meldungen hierüber liegen aber bislang nicht vor. Seit der Einführung von Econor in Europa im Sommer 1999 sind somit insgesamt 28 (34) Fälle bekannt geworden, bei denen Symptome wie Lethargie, Ataxie, verminderte Futteraufnahme, Temperaturerhöhungen und Hautreaktionen beobachtet wurden. Diese Symptome verschwanden i.d.R. nach Absetzen der Medikation. In seltenen Situationen kam es auch zu Todesfällen. Ein direkter Zusammenhang mit der Anwendung von Econor allein konnte bislang nicht hergestellt werden. In den übrigen Ländern, innerhalb und außerhalb der Europäischen Union, in denen Econor auf dem Markt ist, wurden keine ähnlichen Fälle beobachtet, obwohl in diesen Ländern der Einsatz z.T. bedeutend höher ist. Novartis Tiergesundheit hat in Zusammenarbeit mit den Behörden Untersuchungen eingeleitet, um die Zusammenhänge zu klären.

Novartis Tiergesundheit ist trotz dieser Vorfälle davon überzeugt, daß Econor ein sicheres und wirksames Arzneimittel ist und wird alles daran setzen, um den Sachverhalt zu klären, damit schnellstmöglich das momentan aktivste Arzneimittel zur Bekämpfung der Schweinedysenterie den Tierärzten wieder zur Verfügung steht.

In enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden hat die deutsche Vertriebsorganisation umgehend alle Econor Kunden über den Sachverhalt informiert. Damit verbunden war eine Rückholaktion des Präparates, die bereits sehr weit fortgeschritten ist.

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